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HAVOK (US) – Point Of No Return (CD-EP)
CANDLELIGHT/SOULFOOD
Quasi als "Zwischenmahlzeit" kredenzt uns der Denver-Thrash-Clan HAVOK diese EP, die nahezu zeitgleich mit ihrer Europatournee im Vorprogramm von 3 INCHES OF BLOOD (ebenso mit dabei: GOATWHORE und ANGELUS APATRIDA) aufgelegt wird. Darauf enthalten sind mit dem Titeltrack und dem Brecher ›From The Cradle To The Grave‹ leider nur zwei brandneue Nummern, die sich jedoch verdammt gut in den bisherigen Bandkatalog einreihen. Es gibt also erneut Thrash Metal der alten Schule, beeinflußt von den Heroen aus der Bay Area wie auch von SLAYER, und mit jeder Menge Hingabe vorgetragen.
Nichts Neues also, wozu aber auch, zumal wir es hier mit einer überaus talentierten Truppe zu tun haben, die wirklich immer feinen Thrash abliefert. Daß diese Jungs eingefleischte SLAYER-Fans sind, zeigt nicht nur der Unterarm von Basser Jesse De Los Santos, auf dem das Logo in fetten Lettern tätowiert ist, sondern auch die Truppe im Kollektiv und zwar in Form der durchaus gelungenen, wenn auch sehr nahe an den Originalen liegenden Coverversion des "Doppel Whoppers" ›Post Mortem/Raining Blood‹, mit dem diese Kurzvorstellung gelungen ausklingt. Davor gibt es aber noch ›Arise‹ zu hören, wobei auch hier gilt, daß HAVOK ihre Sache sehr ordentlich machen und sich - für mich durchaus nachvollziehbar, denn man wird sich wohl aus gutem Grund davor hüten, eine solche Göttergabe in irgendeiner Form "experimentierfreudig zu interpretieren" (=zu verhunzen) - an die Vorgabe halten. Very well done, boys!
beeindruckend | 13 |
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