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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  MANDRAGORA (LT)-Rundling-Review: ┬╗Carnal Cage┬ź

Date:  31.05.2012 (created), 07.07.2012 (revisited), 13.07.2014 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Bei Walters Review haben wir schon ber├╝cksichtigt, da├č der TWILIGHT-Vertrieb, der zuvor noch f├╝r SG RECORDS zust├Ąndig gewesen war, mittlerweile insolvent ist. Walters Text entstand n├Ąmlich etwas sp├Ąter als mein Werk, so da├č er nun in den "Y-Files" gelandet ist.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage

SG RECORDS (Import)

Bands dieses Namens gibt es nicht gerade wenige, doch ebenso mannigfaltig wie die Geographie ist diesbez├╝glich auch die stilistische Bandbreite. Von daher d├╝rften Verwechslungen doch nicht ganz so h├Ąufig vorkommen, denn wenn von MANDRAGORA und Death Metal die Rede ist, sollten zuallererst jene Litauer Thema sein, um die es sich auch hier handelt.

Das aus der Hauptstadt Vilnius stammende Quintett existiert schon seit 1998 und konnte sich zumindest in der Heimat auch bereits einen verdammt guten Ruf erspielen, denn offenbar f├╝hlen sich die Jungs seit Anbeginn der Existenz auf den B├╝hne heimisch und konnten dabei nicht nur zusammen mit weiteren litauischen Bands wie RUINATION oder OBTEST auftreten, sondern obendrein auch Supportslots f├╝r DISMEMBER oder INSOMNIUM an Land ziehen. Das Debutalbum ┬╗At The End┬ź im Jahr 2005 ├Âffnete weitere T├╝ren, aber auch die Grenzen, gab es f├╝r die Band doch die Chancem erstmals auch au├čerhalb de Landes aufzutreten. Selbst bis nach Wacken hat es die Truppe inzwischen geschafft und zwar als Vertreter der Heimat anl├Ą├člich des mittlerweile l├Ąngst institutionalisierten Band-Contests.

Zusammen mit dem im Baltikum offenbar sehr bekannten Produzenten Gints Lundbergs begab man sich im letzten Jahr in dessen "Phoenix Records Studio", um das zweite Album einzuspielen, wobei erste Ausz├╝ge daraus auch schon beim letztj├Ąhrigen "Devilstone Festival", dem gr├Â├čten seiner Art in Litauen, vorgestellt wurden. Offenbar war das Publikum davon ziemlich angetan, denn Augenzeugen berichteten, da├č MANDRAGORA durchaus auch mit dem internationalen Wettbewerb BENEDICTION, SUSPERIA und GAMA BOMB stimmungsm├Ą├čig mithalten konnte. Gut nachvollziehbar, zumindest dann, wenn man das aktuelle Album als Me├člatte ansetzt. Die Tracks kommen n├Ąmlich allesamt recht wuchtig und mit dezenter Groove-Schlagseite aus den Boxen, lassen jedoch auch Melodien nicht vermissen. Zwar bemerkt man die geographische N├Ąhe Schwedens durchaus, da man mitunter die Stockholmer Schule (DISMEMBER) ebenso vernehmen kann wie Ingredienzien der fr├╝hen G├Âteborg-Abteilung (AT THE GATES), doch durch den Umstand, da├č mitunter auch US-amerikanische Bands (DEATH, DEICIDE) Pate gestanden haben d├╝rften, erweist sich ┬╗Carnal Cage┬ź in Summe als ├╝beraus gef├Ąlliges wie massives Death Metal-Brett, das unter Beweis stellt, da├č auch die Szene in Litauen interessante Exemplare hervorbringt.

http://www.mandragora.lt/

gut 10


Walter Scheurer

 
MANDRAGORA (LT) im ├ťberblick:
MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage (Rundling)
MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage (Rundling)
┬ę 1989-2021 Underground Empire


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