UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → MANDRAGORA (LT) – Â»Carnal Cage«-Review last update: 27.01.2021, 10:43:12  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  MANDRAGORA (LT)-Rundling-Review: »Carnal Cage«

Date:  31.05.2012 (created), 07.07.2012 (revisited), 13.07.2014 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Bei Walters Review haben wir schon berĂŒcksichtigt, daß der TWILIGHT-Vertrieb, der zuvor noch fĂŒr SG RECORDS zustĂ€ndig gewesen war, mittlerweile insolvent ist. Walters Text entstand nĂ€mlich etwas spĂ€ter als mein Werk, so daß er nun in den "Y-Files" gelandet ist.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

last Index next

MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage

SG RECORDS (Import)

Bands dieses Namens gibt es nicht gerade wenige, doch ebenso mannigfaltig wie die Geographie ist diesbezĂŒglich auch die stilistische Bandbreite. Von daher dĂŒrften Verwechslungen doch nicht ganz so hĂ€ufig vorkommen, denn wenn von MANDRAGORA und Death Metal die Rede ist, sollten zuallererst jene Litauer Thema sein, um die es sich auch hier handelt.

Das aus der Hauptstadt Vilnius stammende Quintett existiert schon seit 1998 und konnte sich zumindest in der Heimat auch bereits einen verdammt guten Ruf erspielen, denn offenbar fĂŒhlen sich die Jungs seit Anbeginn der Existenz auf den BĂŒhne heimisch und konnten dabei nicht nur zusammen mit weiteren litauischen Bands wie RUINATION oder OBTEST auftreten, sondern obendrein auch Supportslots fĂŒr DISMEMBER oder INSOMNIUM an Land ziehen. Das Debutalbum »At The End« im Jahr 2005 öffnete weitere TĂŒren, aber auch die Grenzen, gab es fĂŒr die Band doch die Chancem erstmals auch außerhalb de Landes aufzutreten. Selbst bis nach Wacken hat es die Truppe inzwischen geschafft und zwar als Vertreter der Heimat anlĂ€ĂŸlich des mittlerweile lĂ€ngst institutionalisierten Band-Contests.

Zusammen mit dem im Baltikum offenbar sehr bekannten Produzenten Gints Lundbergs begab man sich im letzten Jahr in dessen "Phoenix Records Studio", um das zweite Album einzuspielen, wobei erste AuszĂŒge daraus auch schon beim letztjĂ€hrigen "Devilstone Festival", dem grĂ¶ĂŸten seiner Art in Litauen, vorgestellt wurden. Offenbar war das Publikum davon ziemlich angetan, denn Augenzeugen berichteten, daß MANDRAGORA durchaus auch mit dem internationalen Wettbewerb BENEDICTION, SUSPERIA und GAMA BOMB stimmungsmĂ€ĂŸig mithalten konnte. Gut nachvollziehbar, zumindest dann, wenn man das aktuelle Album als Meßlatte ansetzt. Die Tracks kommen nĂ€mlich allesamt recht wuchtig und mit dezenter Groove-Schlagseite aus den Boxen, lassen jedoch auch Melodien nicht vermissen. Zwar bemerkt man die geographische NĂ€he Schwedens durchaus, da man mitunter die Stockholmer Schule (DISMEMBER) ebenso vernehmen kann wie Ingredienzien der frĂŒhen Göteborg-Abteilung (AT THE GATES), doch durch den Umstand, daß mitunter auch US-amerikanische Bands (DEATH, DEICIDE) Pate gestanden haben dĂŒrften, erweist sich »Carnal Cage« in Summe als ĂŒberaus gefĂ€lliges wie massives Death Metal-Brett, das unter Beweis stellt, daß auch die Szene in Litauen interessante Exemplare hervorbringt.

http://www.mandragora.lt/

gut 10


Walter Scheurer

 
MANDRAGORA (LT) im Überblick:
MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage (Rundling)
MANDRAGORA (LT) – Carnal Cage (Rundling)
© 1989-2021 Underground Empire


last Index next

† Wir gedenken Henrik Ostergaard, heute vor 10 Jahren verstorben. Unsere Berichterstattung ĂŒber das Lebenswerk findet Ihr
Button: hier