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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → KORITNI – Â»Welcome To The Crossroads«-Review last update: 26.02.2021, 07:51:10  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  KORITNI-Rundling-Review: »Welcome To The Crossroads«

Date:  31.05.2012 (created), 06.07.2012 (revisited), 14.09.2013 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Vermutlich hatte Walter eine andere Abzweigung genommen, so daß sein Review nicht ganz so schnell den Weg gen Datenbank fand. Daher ist sein Review nun in den "Y-Files" gelandet, da mein Geschmiere bereits den Platz an der Sonne belegt hat.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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KORITNI – Welcome To The Crossroads

VERYCORDS (Import)

Wie einst der legendĂ€re amerikanische Blues-Musiker Robert Johnson scheinen auch die Aussies rund um AushĂ€ngeschild Lex Koritni den Weg ĂŒber jene "Kreuzung" nehmen zu wollen, an der sie sich in weiterer Folge mit dem Teufel zusammentun können. Dabei wirkt der Gehörnte auf dem Cover im Hintergrund ĂŒberaus grimmig und erweckt nicht wirklich den Eindruck, als wĂ€re es besonders klug vom jungen Herrn mit Gitarre, ihm den von ihm mitgebrachten Vertrag zur Unterschrift auszuhĂ€ndigen. Doch Mastermind Lex Koritni scheint ein ĂŒberaus schlauer Fuchs zu sein und weiß, mit seinen getreuen Mitstreitern ein dermaßen lĂ€ssig-lockeres Scheibchen zu offerieren, daß wohl selbst Luzifer persönlich zum Mitrocken animiert wĂŒrde. Die aus Sydney stammende Truppe vermag auf ihrem aktuellen Album nĂ€mlich einmal mehr eine Art "kontinentĂŒbergreifende" Melange anzubieten, deren EinflĂŒsse quasi weltweit fĂŒr Furore zu sorgen imstande sein sollte.

Zwar ist die Herkunft durch Anleihen bei AC/DC (mehr) und ROSE TATTOO (seltener) durchaus zu erkennen, doch darĂŒber hinaus wissen KORITNI sehr wohl, auch mit der Essenz des Classic Rocks amerikanischer PrĂ€gung (AEROSMITH) aufzuwarten, wie man den Jungs durchaus auch europĂ€ische Einflußquellen anhören kann. Kein Wunder also, daß die Band schon ĂŒberaus erfolgreich auf dem europĂ€ischen Kontinent gewesen ist, reichlich Konzerterfahrung hierzulande vorzuweisen hat und dabei gar fĂŒr die SCORPIONS eröffnen durfte. Wer jetzt allerdings meint, es bei KORINTNI mit einer Formation zu tun zu haben, die ausschließlich nach "Classic" klingt, hat sich getĂ€uscht, denn die Formation schafft es immer wieder perfekt, den BrĂŒckenschlag von Tradition hin modern tönenden Rockbands von ALTER BRIDGE bis NICKLEBACK zu absolvieren. HinzuzufĂŒgen bleibt noch, daß es vorwiegend Stadionhymnen sind, die hier offeriert werden und die Band es locker schafft, mit derlei Tracks aus dem Kreuz zu kommen, sich aber dennoch - quasi als SahnehĂ€ubchen - eine illustre Schar an GĂ€ste eingeladen hat.

Und auch dabei hat man es geschafft, nur Allerfeinstes abzuliefern. So kommt der mĂ€chtige Opener â€șDown At The Crossroadsâ€č nicht zuletzt durch Jeff Scott Soto als Ohrwurm der Sonderklasse daher, wĂ€hrend der Beitrag von ELECTRIC MARY-Mann Rusty Brown â€șBetter Off Deadâ€č im unmittelbaren Anschluß daran sofort Lust auf die Open Air-Saison macht. Fast schon logisch diese Kooperationen, wĂ€hrend es zunĂ€chst etwas ĂŒberraschend ist, daß mit ANNIHILATOR-Klampfengott Jeff Waters ein zusĂ€tzlicher Saitendehner ins Studio gebeten wurde, um â€șTV's Just A Mediumâ€č zu veredeln. Doch auch hier markiert der Gastauftritt nur das TĂŒpfelchen auf dem i, denn KORITNI sind auch ohne fremde Hilfe merklich auf dem Marsch nach ganz oben. Und es mĂŒĂŸte in der Tat mit dem Leibhaftigen zugehen, sollten sich KORITNI nicht auf dem richtigen Weg von der Kreuzung weg befinden.

http://www.koritni.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
KORITNI im Überblick:
KORITNI – Night Goes On For Days (Rundling)
KORITNI – Welcome To The Crossroads (Rundling)
KORITNI – Welcome To The Crossroads (Rundling)
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