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KILT

From The Abyss

(10-Song-CD-R: Gratis-Download)

Ein Auftritt auf der ZeltbĂŒhne des "Summer Breeze"-Festivals im letzten Jahr sowie die Teilnahme am "Wacken Metal Battle" zĂ€hlen bis dato wohl zu den Highlights in der Karriere dieser Band aus dem Norden. Dem könnten aber sehr bald viele mehr folgen, legen die Kieler mit ihrem Zweitling »From The Abyss« aktuell doch ein mehr als nur ordentliches StĂŒck brachialen Metal vor. Es mag zwar verdammt viel Zeit vergangen sein, ehe die Jungs mit diesem zweiten Album an den Start gehen können, schließlich gab es schon bald nach der GrĂŒndung im Jahr 2000 einen Deal zu verzeichnen, und die Truppe konnte anno 2004 mit »The Art Of Selfdestruction« debĂŒtieren, doch auch in den Jahren zwischen ihren Langeisen waren die Nordlichter alles andere als untĂ€tig.

Da ich leider die vorherigen Werke nicht kenne, kann ich hinsichtlich einer StilĂ€nderung seit dem ersten Album - dem ein Demo, eine »MMVII« betitelte EP und eine Split-Scheibe zusammen mit ENDSTILLE folgten - nichts vermelden, die Truppe selbst jedenfalls spricht von Umstrukturierung und Änderung der Gangart in Richtung heftigerer Sounds. Letztgenannte Tatsache ist auf »From The Abyss« jedenfalls mehr als nur nachvollziehbar, denn das Quintett hat amtlichen Death Metal der groovigen Machart zu bieten, der zudem eine ĂŒberaus deftige Thrash-Schlagseite aufweist, aber auch einige Anleihen aus Göteborg intus hat. Die zahlreichen Konzerte dieser Band scheinen sich durchaus auf das Songwriting ausgewirkt zu haben, denn vor allem hinsichtlich ihrer Wucht sind die DĂ€nen HATESPHERE, fĂŒr die man ebenso schon den Anheizer geben durfte, wie auch fĂŒr die bereits erwĂ€hnten Kollegen von ENDSTILLE, HEAVEN SHALL BURN oder CALIBAN als Inspiration bemerkbar. Zudem lassen sich hinsichtlich des Groove-Faktors auch ENTOMBED als Referenz nennen, wĂ€hrend man bei so manchem Riff auch die spĂ€teren SLAYER heraushören kann. Eine phasenweise dunkle bis dĂŒstere AtmosphĂ€re rundet das Bild ebenso gut ab wie auch der dementsprechend rauhe Sound.

Mit Wucht und Durchschlagskraft sind die Kompositionen (allen voran die HĂ€mmer â€șDrown In The Massesâ€č und â€șBlack Wingsâ€č) schon gut bestĂŒckt, zudem klingt die Chose in Summe auch sehr ausgereift. Kein Wunder also, daß sich KILT als Liveband schon einen guten Namen machen konnten. Mit »From The Abyss« sollten es die Burschen aber auch abseits der BĂŒhnen schaffen, auf Interesse zu stoßen. Apropos: Interessenten checken einfach die Website der Band, wo das gute StĂŒck in der Download-Area angeboten wird.

http://www.kiltmetal.de/

contact@kiltmetal.de

mit Wucht


Walter Scheurer

 
KILT im Überblick:
KILT – From The Abyss (Do It Yourself)
andere Projekte des beteiligten Musikers "Teko":
SLOW KILL SYSTEM – News vom 03.10.2012
SLOW KILL SYSTEM – News vom 06.07.2014
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