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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → RAVENSCRY – Â»One Way Out«-Review last update: 23.01.2021, 19:05:24  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  RAVENSCRY-Rundling-Review: »One Way Out«

Date:  27.12.2011 (created), 09.01.2012 (revisited), 31.10.2013 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Da hatte der Nikolaus unserem Walter etwas verspĂ€tet einige Releases des italienischen WurmLochTod-Labels in die TĂŒte gepackt. Da meinereiner sich zweien davon bereits bewidmet hatte, sollen die NachzĂŒgler nun in die "Y-Files" beschert werden.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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RAVENSCRY – One Way Out

WORM HOLE DEATH/SOULFOOD

Was auf den ersten Eindruck hin lediglich nach "altbewĂ€hrt" und "lĂ€ngst bekannt" anmutet, entpuppt sich im Falle der aus der Region Mailand stammenden Band RAVENSCRY als durchaus ĂŒberraschend, frisch und vor allem vielfĂ€ltig. Denn auch wenn es vordergrĂŒndig nicht mehr zu vermelden gibt, als daß sich das Quintett dem Gothic Metal mit einer ungemein markanten Frauenstimme als Erkennungsmerkmal verschrieben hat, schafft es der FĂŒnfer souverĂ€n, seine Tracks so anzulegen, daß sich sehr schnell ein hoher Wiedererkennungswert einstellt. Dieser entsteht vorwiegend durch Umstand, daß RAVENSCRY den BrĂŒckenschlag von bombastischer Vortragsweise im Stile der frĂŒheren NIGHTWISH oder EPICA hin zu wesentlich rockigeren, teilweise auch zeitgemĂ€ĂŸ agierenden Formationen vom Schlage EVANESCENCE locker schaffen und das ohne jedweden Bruch erkennen zu lassen.

Vor allem im dreiteiligen â€șRedemptionâ€č, einer variablen Nummer, die sehr ruhig und stimmungsvoll beginnt, sich nach und nach aber gehörig steigert und einem heftigen, regelrecht brachialen Finale kulminiert, liefern die ItalienerInnen eine imposante Vorstellung ab. Straffe Arrangements kommen der Wirkung ebenso zugute wie auch die Stimme von FrontfrĂ€ulein Giulia Stefani (mit einem solchen Familienname ist man ja ohnehin fast dazu "verdammt", eine prĂ€gnante und mĂ€chtige Stimme zu besitzen...), die von einschmeichelnd bis hin zu aggressiv und bissig sĂ€mtliche Nuancen ihre Sangeskunst offeriert. Vereinzelte Einsprengsel aus dem eher poppigen Bereich wie auch dezent verwendete elektronische EinschĂŒbe runden das Bild ab und lassen RAVENSCRY fĂŒr mich zusammen mit den Griechen ELYSION in jenem Segment mit zu den interessantesten Truppe werden - nicht zuletzt deshalb, weil man gekonnt auf Bombast und Kitsch verzichtet.

http://www.ravenscryband.com/

info@ravenscryband.com

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
RAVENSCRY im Überblick:
RAVENSCRY – One Way Out (Rundling)
RAVENSCRY – One Way Out (Rundling)
RAVENSCRY – News vom 25.12.2009
RAVENSCRY – News vom 15.04.2012
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