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  UE-Home → History → Underground Empire 6 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → BRAINBLOOD – Â»Last Decade Of Blood«-Review last update: 13.05.2021, 16:09:35  

”UNDERGROUND EMPIRE 6”-Datasheet

Contents:  BRAINBLOOD-Demo-Review: »Last Decade Of Blood«

Date:  12.04.1992 (created), 09.03.2011 (revisited), 24.05.2011 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 6

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue still available, order here!

Comment:

BRAINBLOOD sind eine jener Bands, die weitgehend unbekannt geblieben sind und im Internet quasi nicht anzutreffen sind. Daher wollen wir ein paar Infos aus dem Bandinfo hier auspacken: Die Combo wurde im Herbst 1988 gegründet und widmete sich noch eher dem Hardcore. Zu dieser Zeit konnte man einige Gigs in Ostberliner absolvieren. Nach der Maueröffnung konnte man einen Song zu dem Dokumentarfilm "Alles wird gut" beisteuern, der von den Drogenproblemen des ehemaligen Gitarristen und seinen Schwierigkeiten nach der Übersiedlung in den Westen handelte.

Ab Frühjahr '90 kam dann die Besetzung zusammen, die auch auf »Last Decade Of Blood« zu hören ist. Diese hatten sich teilweise schicke Spitznamen gegeben, so daß auch nahezu nicht nachzuvollziehen ist, ob einer der Musiker später noch bei einer anderen Kapelle anzutreffen war: Lediglich bei Sänger Ralf Stelter konnte man aufgrund der zweiten Kontaktadresse, den kompletten Namen ermitteln, während sich die anderen Musiker Botte (g), Plansch (g), Robert (b) und Ameise (d) nannten.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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BRAINBLOOD-Logo

Last Decade Of Blood

BRAINBLOOD-Bandphoto

Es ist schon erstaunlich, wieviele Wortkombinationen mit dem Bestandteil "Brain" man sich einfallen lassen kann, wenn man auf der Suche nach einem Bandnamen ist. Dieses Wort mausert sich allmählich zu einem der meistverwendeten Bestandteilen in den Namen von Heavy-Bands! So fand es auch diese junge Berliner Band unheimlich toll, ein bißchen Gehirn im Bandnamen zu haben.

Die Berliner legen mit einem etwas langatmigen Akustikintro los, bevor man dann mit typischen Thrashgitarren ans Holzhacken geht. Jedoch ist etwas von dem Hirn des Bandnamens auch in die Musik übergegangen, denn die Stücke von »Last Decade Of Blood« zeigen, daß man mit Konzept ans Songwriting rangegangen ist und sich schon in diesem frühen Stadium nicht mit fünfminütigem sinnlosem Geprügel zufriedengibt. Was den Songs jetzt noch fehlt ist das gewisse Etwas, jenes bestimmte Element, das sie voneinander deutlich unterscheidet und gegenüber den Produkten von anderen Bands abhebt. Aber ich bin optimistisch, daß BRAINBLOOD angesichts ihres jungen Alters und der (hoffentlich) bevorstehenden Weiterentwicklung, dies schaffen werden.


Stefan Glas

Photo: Daniel Rückert

 
BRAINBLOOD im Überblick:
BRAINBLOOD – Last Decade Of Blood (Demo)
© 1989-2021 Underground Empire


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