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Tribute – to RUSH: New World Man

MAGNA CARTA/ROUGH TRADE

So schön es ja ist, daß den kanadischen Göttern endlich etwas mehr der verdienten Aufmerksamkeit zuteil wird, was beispielsweise durch die exzellente »Beyond The Lighted Stage«-Doku oder auch durch diesen Tributesampler zum Ausdruck gebracht wird, so wird es anhand dieser CD eben doch überdeutlich, daß RUSH einfach nur in diesem kleinen Mikrokosmos bestehend aus diesen drei Musiken funktionieren kann. Obgleich man bei »New World Man - A Tribute To RUSH« solch unterschiedliche Cracks von John Petrucci über Billy Sheehan bis Sebastian Bach zusammengebracht hat, die in wechselnden Konfigurationen die RUSH-Nummern interpretieren, und demzufolge von den spielerischen und gesangstechnischen Aspekten her alles im grünen Bereich ist, so stellt man schon nach wenigen Augenblicken fest, daß man als eingefleischter RUSH-Fan dieser Songs einfach nur im Original hören will. Denn: Auch solche durchaus interessante Ansätze wie das VAN HALEN->Jump‹-Keyboard bei ›Subdivisions‹ oder die komplette Cool Jazz-Version, die das ALEX SKOLNICK TRIO zum Abschluß ›Tom Sawyer‹ angedeihen läßt, nichts kann auch nur ansatzweise jenen Reiz entfalten, den man von Original her kennt.

Dementsprechend - aller Ehrerbietung, die RUSH auch tausendfach verdient haben, zum Trotz - braucht letzten Endes doch niemand diesen Tributesampler.


Stefan Glas

 
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