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FINAL DEPRAVITY – Nightmare 13

NIHILISTIC EMPIRE/TWILIGHT

Verdammt junge Burschen sind das, die sich vor kurzer Zeit unter dem Banner FINAL DEPRAVITY zusammengefunden haben. Aber trotz der daraus abzuleitenden, mangelnden Reife haben diese vier ambitioniert loslegenden Jungs bereits ein √ľberaus amtliches Werk anzubieten. Zwar wird man sich im Verlauf der Spielzeit durchaus bewu√üt, da√ü dem Quartett zeitgem√§√üe Kl√§nge keineswegs fremd sind, doch die Basis von FINAL DEPRAVITY ist eindeutig in der alten Schule fundamentiert. Auf der einen Seite k√∂nnte man zwar durchaus sagen, diese Tatsache l√§ge geradezu auf der Hand, da FINAL DEPRAVITY aus dem Herzen des Ruhrpotts stammen und von daher die Entwicklung des deutschen Thrash Metals wohl schon mit der Muttermilch verabreicht bekommen haben, doch ganz offensichtlich verbirgt sich noch mehr dahinter. √úber Talent verf√ľgt diese Truppe n√§mlich ebenso reichlich, was nicht zuletzt auch dadurch nachzuvollziehen ist, da√ü es diese Truppe schon auf seinem Debut schafft, trotz der √ľppig ausgefallenen Albuml√§nge von mehr als 70 Minuten den Zuh√∂rer durchweg in ihren Bann zu ziehen. Ihr Thrash Metal-Gebr√§u kommt n√§mlich √ľberaus knackig und rauh daher und wirkt zumeist bretthart, doch die Jungs wissen, ihre Kompositionen ebenso mit vielschichtigen, spannenden Passagen auszustatten und sind so davor gefeit, in stumpfes Gebolze abzudriften.

Der - mir bislang v√∂llig unbekannte - Vierer wei√ü aber offenbar nicht erst seit ¬ĽNightmare 13¬ę zu imponieren, offenbar konnte man auch schon mit dem ersten und einzigen Demo (dessen drei Tracks auch auf ¬ĽNightmare 13¬ę verewigt wurden) in der Heimat f√ľr reichlich Aufsehen sorgen, weshalb man auch √ľber eine Ikone der genannten Szene als Mentor verf√ľgt und diese - namentlich Tom Angelripper - hat es sich auch nicht nehmen lassen die Burschen zu unterst√ľtzen und ihnen auch im Studio Beistand zu leisten. Es w√§re jedoch schlichtweg falsch und unfair zu behaupten, die Jungs w√§ren nur deshalb so weit gekommen, weil sie √ľber derartige Connections verf√ľgen.

Wer das nicht glauben will, h√∂re sich ¬ĽNightmare 13¬ę erst einmal genauer an, denn hierbei haben wir es mit einem Debut zu tun, das sowohl kompositorisch, wie auch von den Arrangements her, viel eher daran danken l√§√üt, da√ü hier "alte Hasen" am Werk w√§ren und keineswegs ein - man verzeihe mir den Ausdruck - "Hasenstall".

http://myspace.com/finaldepravity

gut 10


Walter Scheurer

 
FINAL DEPRAVITY im √úberblick:
FINAL DEPRAVITY – Nightmare 13 (Rundling)
FINAL DEPRAVITY – News vom 18.08.2011
FINAL DEPRAVITY – News vom 09.04.2012
FINAL DEPRAVITY – News vom 30.12.2012
FINAL DEPRAVITY – News vom 03.11.2014
andere Projekte des beteiligten Musikers Dennis "Blaze" Baron:
CADAVER DISPOSAL – News vom 31.03.2014
CADAVER DISPOSAL – News vom 12.10.2016
DEUS INVERSUS (D) – News vom 02.08.2011
HARASAI – News vom 30.12.2011
HARASAI – News vom 13.06.2012
MASS MURDER MACHINE (D) – News vom 15.09.2008
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