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RABENSCHREY – Exzessivus

TOTENTANZ/SOULFOOD

Orthographie: Sechs! Setzen! Doch da RABENSCHREY im weitesten Sinne der Mittelalterszene zugerechnet werden können, wollen wir diese etwas altertümliche Schreibweise mal noch durchgehen lassen. Allerdings sind RABENSCHREY keine ausgesprochene Mittelalterkapelle, sondern ein Song wie ›Der Kreis‹ kommt einfach nur wie ein ruppiger Moderno-Metal-Track daher. Allerdings setzt die Formation aus Wuppertal immer wieder Elemente der Mittelaltermusik ein, wobei diese sich großteils auf Flöten und ähnliches Gepfeif beschränken, so daß man hier also gewissermaßen mit den JETHRO TULL des Mittelalters zu tun hat. Kreuzt man diese Gaukler mit einer modernen Metalband, die vor allem auf ranzige Gitarren steht, hat man eine recht zutreffende Vorstellung davon, wie RABENSCHREY klingen. Die Neue Deutsche Mittelalter-Härte gewissermaßen. Der Vorteil: RABENSCHREY tönen keineswegs penetrant nach einem der Protagonisten der Mittelalterszene. Nachteil: »Exzessivus« fällt eigentlich nie sonderlich eingängig oder gar tanzbar aus. Es bleibt also abzuwarten, welche Seite der Medaille sich für RABENSCHREY durchsetzen wird.

http://www.rabenschrey.de/

info@rabenschrey.de

gut 10


Stefan Glas

 
RABENSCHREY im Überblick:
RABENSCHREY – Exzessivus (Rundling-Review von 2010)
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