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  UE-Home → History → Metal Hammer 12/91 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → DISSIDENT AGGRESSOR (D) – Â»Broken Glass Dream«-Review last update: 24.01.2021, 09:40:29  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  DISSIDENT AGGRESSOR (D)-Demo-Review: »Broken Glass Dream«

Date:  21.10.1991 (created), 03.10.2010 (revisited), 01.06.2011 (updated)

Origin:  METAL HAMMER

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue possibly still available, check here!

Comment:

Im Falle DISSIDENT AGGRESSOR hatte ich auch die Ehre, zum gleichen Tape zweimal einen Text zu verfassen. Ich schĂ€tze mal, daß die anderen UNDERGROUND EMPIRE-Schreiber ob der extrem komplexen Mucke dankend abwinkten, als ich ihnen das Tape fĂŒr ein Review anbot...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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DISSIDENT AGGRESSOR (D)

Broken Glass Dream

Der Name PROTON PSEUDOS dĂŒrfte einigen unter Euch noch dunkel in Erinnerung sein, da ich dieses Projekt plus zugehöriges Demo »Cries« ja bereits vor einigen Monaten vorstellte. Tobias Schwab, Kopf von PROTON PSEUDOS, erhielt dabei UnterstĂŒtzung von seinem Bruder Michael sowie Alex Modispacher. Michael und Alex ihrerseits spielen eigentlich bei DISSIDENT AGGRESSOR, welche neulich mit »Broken Glass Dream« ihr zweites Demo herausgebracht haben. Wie nun doch recht nahe liegt, klingen auch DISSIDENT AGGRESSOR ebenso wie PROTON PSEUDOS sehr progressiv, jedoch tendieren sie eher etwas in die Techno-Thrash Ecke, wĂ€hrend PROTON PSEUDOS primĂ€r sehr experimentell gefĂ€rbt waren. Auf dieser Techno-Thrash-Grundlage verarbeiten auch DISSIDENT AGGRESSOR alle nur erdenklichen EinflĂŒsse, die aus den verschiedensten musikalischen Stilrichtungen stammen. Man findet also ebenso einen funkigen oder jazzigen Part wie es auch mal eher eingĂ€ngig und melodisch zur Sache geht. Auch werden diese Passagen in teils recht ungewöhnliche VerknĂŒpfung direkt miteinander kombiniert, so daß die Songs von DISSIDENT AGGRESSOR immer fĂŒr eine Überraschung gut sind. Eine Band, die grundsĂ€tzlich an der Innovation interessiert ist. Allerdings muß man auch feststellen, daß DISSIDENT AGGRESSOR im Grunde nur fĂŒr Freaks progressive KlĂ€nge geeignet sind, denn anderen wird die Band vermutlich zu exzentrisch und komplex klingen, auch wenn sie zum Beispiel nie solche Extremgrade wie SIEGES EVEN erreichen.

FĂŒr Leute, die sich gerne mit solcher Musik beschĂ€ftigen, werden hier einen echten GlĂŒcksgriff tun, denn DISSIDENT AGGRESSOR hat fĂŒr sie so einiges zu bieten. Zudem prĂ€sentiert man vom â€șBegintroâ€č bis zum â€șEndtroâ€č neun Songs, die zusammen eine Spielzeit von fast 70 Minuten ergeben, so daß man fĂŒr seine 10,- DM + 2,- DM in Briefmarken eine Menge interessanter Musik erhĂ€lt!


Stefan Glas

 
DISSIDENT AGGRESSOR (D) im Überblick:
DISSIDENT AGGRESSOR (D) – Broken Glass Dream (Demo)
DISSIDENT AGGRESSOR (D) – Broken Glass Dream (Demo)
andere Projekte des beteiligten Musikers Alex Modispacher:
PROTON PSEUDOS – Cries (Demo)
PROTON PSEUDOS – Cries (Demo)
andere Projekte des beteiligten Musikers Michael Schwab:
PROTON PSEUDOS – Blowing Into... (Demo)
PROTON PSEUDOS – Cries (Demo)
PROTON PSEUDOS – Cries (Demo)
SONIC RUST – News vom 21.10.2009
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