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SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR – Step In 2 My World

PROGROCK RECORDS/SPV

Es ist schon ein tolle Sache, wenn es sich eine Band leisten kann, die Gesangsdarbietung auf drei Mitglieder aufzuteilen. Vor allem dann, wenn drei als qualitativ gleichwertig zu bezeichnende Talente zum Line-up gehören, wie es bei den Sachsen SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR der Fall ist. Eine sehr angenehme Damenstimme und zwei unterschiedliche gefärbte Männerstimmen verleiten wohl jede Formation dazu, ungemein abwechslungsreiche Klänge aufzufahren, wodurch wohl auch sich die Vielseitigkeit dieser Formation nahezu selbst erklärt.

Klingt verheißungsvoll? Dann ist »Step In 2 My World« das ideale Album für Euch.

Gerne komme auch ich der Aufforderung im Titel nach, denn der Progressive/Art Rock der Band ist wahrlich ein Hörvergnügen, selbst wenn meine Wenigkeit die Ausflüge in Richtung Rap (!) nicht zwingend haben hätte müssen. Aber egal, denn nicht zuletzt dadurch offenbaren sich zusätzliche Nuancen, die das ohnehin schon von einer Dosis leichtfüßigem Funk und reichlich Einflüssen aus dem Jazz durchzogene, kunterbunte Klangbild der Band weiter zu schattieren wissen. Auch wenn im Genre des "Progressive Rock" seit jeher weit mehr erlaubt ist als sonstwo, komme ich in Versuchung, dem Septett das Etikett "Crossover" anzuheften, denn exakt diesen geben SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR von sich und zwar auf allerfeinstem Niveau.

Nicht zuletzt deshalb ist diese Band wohl sogar für der Rockmusik an sich nur selten zugewandte Zeitgenossen interessant, auch wenn der Konsum dieses Albums nicht gerade ein einfacher ist.

http://www.sevenstepstothegreendoor.de/

gut 10


Walter Scheurer

 
SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR im Überblick:
SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR – Step In 2 My World (Rundling-Review von 2009)
andere Projekte des beteiligten Musikers Marek Arnold:
UNITED PROGRESSIVE FRATERNITY – Fall In Love With The World (Rundling-Review von 2014)
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