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LEGACY (A)

Life - Death - Resurrection

(7-Song-CD-R: € 10,-)

Seit mehr als fĂŒnf Jahren treiben diese Burschen schon ihr Unwesen und konnten mit ihrem groovebetonten Metal in recht heftiger Machart auch schon unzĂ€hlige Male ihre Live-Tauglichkeit unter Beweis stellen. Die Oberösterreicher wissen mittlerweile ganz genau, wie man das Volk zum HĂŒpfen, Bangen und Toben bringt und haben mit »Life - Death - Resurrection« ein Album abgeliefert, daß ihrer Klientel als Trainingsprogramm dienen wird, um sich fĂŒr die nĂ€chsten Gigs der Truppe fitzuhalten, respektive sich dafĂŒr in Form zu bringen. Doch auch noch nicht mit der Gangart dieser Band vertraute Zeitgenossen sollten sich an vorliegendem Album erfreuen können, vorausgesetzt sie zĂ€hlen zu jener Spezies, die ihren Metal vorwiegend mit fettem Groove zu konsumieren pflegt. Wer die wichtigste Einflußquelle fĂŒr das Quartett ist, wird schon im mĂ€chtigen Opener â€șGolgothaâ€č ziemlich eindeutig ans Tageslicht gefördert. SOULFLY-Groove steht hier zum ersten Mal auf dem Programm und dringt im Verlauf der Spielzeit immer wieder deutlich in den Vordergrund. Doch die Oberösterreicher zeigen sich keineswegs einzig und alleine von Max und Co. inspiriert, sondern beschrĂ€nken sich zumeist in erster Linie auf deren Rhythmik als Fundament, auf dem sie ihren Gesamtsound ausbreiten können.

Als sehr essentiell erweist sich der Umstand, daß LEGACY einigen Tracks eine sehr dunkle, regelrecht dĂŒstere Schlagseite verabreicht haben. Denn dadurch konnte die Chose an Tiefgang und ebenso an Abwechslung gewinnen. Dazu muß auch noch erwĂ€hnt werden, daß SĂ€nger Rohl neben seiner zumeist recht derben Vortragsweise mitunter auch KlargesĂ€nge anzubieten hat, die im Verlauf der Spielzeit sehr wohl auch Inspirationen der "finnischen Schule" erkennen lassen. Speziell diese, momentan noch eher dezent eingesetzten, VersatzstĂŒcke aus dem dunklen Metal sind es, die LEGACY in Zukunft meiner Meinung noch stĂ€rker ausbauen sollten. Dadurch wĂŒrde der Sound in Summe nĂ€mlich merklich gehaltvoller und auch einzigartiger werden. Allerdings sei diesbezĂŒglich auch noch angemerkt, daß Rohl dafĂŒr ein klein wenig mehr an AusdrucksstĂ€rke gewinnen mĂŒĂŸte, um auch die entsprechende IntensitĂ€t an den Tag legen zu können.

Es ist also noch reichlich Luft nach oben vorhanden, doch die Basis, genauer gesagt der Groove, ist bereits ĂŒber jeden Zweifel erhaben und lĂ€ĂŸt hoffen, daß sich LEGACY mit diesem Album auch international einigermaßen etablieren können.

http://www.legacy-metal.com/

office@legacy-metal.com

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Walter Scheurer

 
LEGACY (A) im Überblick:
LEGACY (A) – Life - Death - Resurrection (Do It Yourself)
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