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  UE-Home → History → Underground Empire 5 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → FURY (N) – »Tracks Of Pleasure«-Review last update: 10.04.2019, 06:10:39  

”UNDERGROUND EMPIRE 5”-Datasheet

Contents:  FURY (N)-Demo-Review: »Tracks Of Pleasure«

Date:  07.09.1991 (created), 29.06.2010 (revisited), 13.07.2011 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 5

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue still available, order here!

Comment:

Leider sollte »Tracks Of Pleasure« das letzte Tape von FURY, die übrigens 1989 sogar eine Single namens »Paradize« veröffentlicht hatten, werden. Gitarrist Erik Marthinsen sollte nach der Auflösung im Jahr 1992 das "Skyline"-Studio eröffnen, das heute noch existiert. Drummer Jostein Sandaker wechselte indes zu einer Combo namens TESTIMONY, bei der Rune Eriksen mitspielte, der unter dem Pseudonym Blasphemer besser als Ex-MAYHEM-Gitarrist bekannt ist.

Im Internet trifft man ab und an auf eine falsche Info bezüglich FURY: Dort wird Morten Sörensen als ein Musiker der Band ausgegeben, was allerdings nicht zutrifft, denn er war nur der Kontaktmann der Band.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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FURY (N)-Logo

Tracks Of Pleasure

FURY (N)-Bandphoto

Da haben FURY echt Glück gehabt! Nach dem ersten Song ihres »Tracks Of Pleasure«-Demos hätte ich es am liebsten in die Ecke gepfeffert. Nicht etwa, daß Opener »Queen Of Pleasure« schlecht wäre, ganz im Gegenteil, wären da nur nicht diese oberbeschissenen Backing Vocals, die den ganzen Song ruinieren. Ich verstehe nicht, daß eine Band so ein überdeutliches Manko nicht bemerkt und im Studio gleich ausmerzt. In den folgenden Songs werden die Chöre nämlich hervorragend eingesetzt, nur beim ersten Song artet's zu einer mittleren Katastrophe aus. Zum Glück für mich und für FURY ließ ich den Rekorder weiterlaufen. FURY wären um eine positive Kritik gekommen und ich um ein Demo, das geilen, heavy rockenden Metal bietet. So allgemein kann man mit diesem Begriff den Stil dieser Band aus Oslo umschreiben, allerdings finden sich auf »Tracks Of Pleasure« sowohl eine Ballade, wie ein ziemlich abfetzender Song und sieht man mal von diesem eingangs erwähnten Umstand ab, so finde ich alle sechs Stücke echt gut. Hört man sich gerne an! Textlich leider nur Standard, aber okay, schon verziehen bei der Musik!

FURY legen mit »Tracks Of Pleasure« schon ihr drittes Demo vor und scheinen sich schon recht fit gemacht zu haben. Wären die Jungs aus Amerika, so wären sie gewiß schon unter Vertrag, doch die Plattenfirmenszene Norwegens scheint ziemlich tot zu sein.


Stefan Glas

 
FURY (N) im Überblick:
FURY (N) – Tracks Of Pleasure (Demo-Review von 1991)
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