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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → VISIONARY (US, UT) – »Keep The Vision«-Review last update: 05.08.2022, 22:43:26  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  VISIONARY (US, UT)-Do It Yourself-Review: »Keep The Vision«

Date:  1996 (estimated, created), 22.09.2008 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  medium missing

Task:  publish

Comment:

Diese Band aus Salt Lake City in Utah, die 2002 eine weitere Platte namens »Strange But Familiar Shores...« veröffentlichte, sich mittlerweile aber aufgelöst hat, stellte auch eine der frühen Businesspartner von Lance Kings NIGHTMARE RECORDS dar: So ist auf der CD sehr wohl das NIGHTMARE-Logo zu sehen, doch als meinereiner das Review schrieb, war ihm dieses noch nicht bekannt, so daß ich dahinter eher einen Mailordervertrieb vermutete. Während wir heuer beim Wiedererwecken des Reviews nibelungentreu zu diesem Fehler stehen, soll somit zugleich betont sein, daß diese CD eigentlich nicht bei den Eigenproduktionen hätte eingeordnet werden dürfen.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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VISIONARY (US, UT)-CD-Cover

VISIONARY (US, UT)

Keep The Vision

(8-Song-CD: Preis unbekannt)

Im Falle VISIONARY sehen wir uns erfreulicherweise mit einer Progressive-Combo allererster Güte konfrontiert. Den einzigen Kritikpunkt im Verlauf der gesamten CD präsentieren uns VISIONARY gleich am Anfang: Beginnt der Opener ›Enigma‹ doch nahezu identisch wie die DREAM THEATER-Nummer ›A Fortune In Lies‹. Ansonsten haben die boys jedoch mit Abkupferei nichts am Hut. Zwar ist immer wieder zu spüren, daß der Sixpack sich gerne von DREAM THEATER & Co. adoptieren lassen würde, aber dennoch schaffen es VISIONARY, ihrer Musik einen eigentümlichen Touch zu verleihen. Besonders in Sänger Kyle Morrill hat man ein echtes Trumpf im Ärmel, der eine sehr ausdrucksstarke und eigentümliche Stimme besitzt. Doch auch die Gitarristen verstehen es, die Songs nach vorne zu treiben und zugleich mit vielen gezupften Cleangitarren luftig zu gestalten. Drummer Tony Horstmannshoff schafft es mit seinem beschwingten Spiel, der Musik eine unbeschwerte Leichtigkeit zu verleihen.

Damit wäre eigentlich auch schon alles gesagt, so daß wir nun zum großen Finale schreiten können.

So ist die Musik dieser Kapelle letztendlich nicht völlig visionär, jedoch ist »Keep The Vision« ein verdammt gutes Stück Edelmetall, das man sich bei folgender Adresse an Land ziehen kann:

erlesene Vision


Stefan Glas

 
VISIONARY (US, UT) im Überblick:
VISIONARY (US, UT) – Keep The Vision (Do It Yourself-Review von 1996)
© 1989-2022 Underground Empire



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