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SPHINX (D) – Deathstroke

DIABOLIC MIGHT RECORDS

Old School in jeglicher Hinsicht ist bei SPHINX angesagt. Das deutsche Trio bewegt sich zwischen Speed und Thrash, der mit einem extrem hohen Schrammel-Faktor dargeboten wird; gelegentlich dürfen auch mal ein paar black metallisch gehaltene Gitarren ins Geschehen eingreifen. Auch der Gesang ist auf die frühen Zeiten von Bands wie SODOM, DESTRUCTION, CELTIC FROST oder KREATOR getrimmt, wobei hier deutlich wird, daß die Jungs alles nicht ganz bierernst nehmen, sondern ein zwinkerndes Auge zulassen: Wenn man nämlich hört, wie Shouter Aggressor beim Titelsong ›Deathstroke‹ das "th" in der Art und Weise eines Fünftklässlers darbietet, der gerade seine erste Handvoll Versuche mit diesem englischen Speziallaut hinter sich gebracht hat und man schon sieht, daß das in diesem Leben nichts mehr werden wird, so kann man sich ein Grinsen von einem Ohr zum anderen nicht verkneifen.

Old School-Metaller werden diese Band auf jeden Fall lieben, obwohl man nicht übersehen kann, daß etwas mehr Abwechslung der CD nichts geschadet hätte. Aber: Seinerzeit kümmerten sich die SPHINX-Vorbilder auch nur um kompromißlose Härte und machten sich keine Pussy-mäßigen Gedanken, um irgendwelchen anderen Belange...

Erhältlich ist die Scheibe im Shop des Labels DIABOLIC MIGHT RECORDS:

http://www.diabolicmightrecords.com/

Infos über die Truppe gibt's auf:

http://www.facebook.com/sphinxspeed/

gut 10


Stefan Glas

 
SPHINX (D) im Überblick:
SPHINX (D) – Deathstroke (Rundling-Review von 2022)
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