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HONEYMOON DISEASE – The Transcendence

NAPALM RECORDS/EDEL

Zwar denkt man bei einem gemischten Doppel-Zweier mit Herkunft Schweden in erster Linie an ABBA, damit hat das nach einer der wohl schlimmsten, persönlichen Katastrophen benannte Quartett aus Göteborg nicht viel am Hut. Einzig die Tatsache, daß der Sound von HONEYMOON DISEASE in jener Epoche fundamentiert ist, in der auch die auf ewig weltberühmteste Band aus dem Drei-Kronen-Land ihre größten Erfolge feierte, erweist sich als weitere Referenz.

Durch die Kombination der zum Teil auch zuckersüßen 70er-Glam-Rock beinhaltenden, pfiffigen Tracks mit der rauhen, aber dennoch melodischen Gesangsperformance von Frontdame Jenna kommen einem beim Hören auch diverse Heldinnen jener Epoche in den Sinn, wenn es jedoch amtlich kracht und die Klampfen rauchen, darf man durchaus auf einen Ehrentitel wie "die dünne Liesl aus der Mädchenschule" kommen.

Mit ihrer ersten Single ›Fast Love‹, die selbstredend ebenso auf diesem Debut zu hören ist, wie das vor kurzem ausgekoppelte, ebenso zwingende ›Bellevue Groove‹, konnten sich die SchwedInnen im letzten Jahr gehörig auf sich aufmerksam machen. Kein Zweifel, daß ihr Bekanntheitsgrad weiterhin ansteigen wird, selbst wenn nicht alle Tracks auf Anhieb dermaßen locker ins Gehör flutschen.

http://www.honeymoondisease.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
HONEYMOON DISEASE im Überblick:
HONEYMOON DISEASE – Part Human, Mostly Beast (Rundling-Review von 2017 aus Online Empire 73)
HONEYMOON DISEASE – The Transcendence (Rundling-Review von 2015 aus Online Empire 65)
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