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  UE-Home → History → Online Empire 62 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → NIGHT DEMON – »Curse Of The Damned«-Review last update: 14.07.2024, 22:35:51  

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NIGHT DEMON – Curse Of The Damned

STEAMHAMMER/SPV

Mit ihrer selbstbetitelten 4-Song-Debut-EP konnten die Kalifornier zum ersten Mal gehörig Staub aufwirbeln, noch mehr Aufmerksamkeit wurde NIGHT DEMON aber zuteil, als sie ihre ersten Auftritte in unseren Breitengraden absolvierten. Mit Superlativen wurde danach wahrlich nicht gespart, Pressekommentare wie "das Beste, das die zeitgenössische Szene zu bieten hat," waren die Folge.

Da diese allesamt auch zum Inhalt hatten, daß die Songs der drei Amis den Esprit der NWoBHM intus haben und Jarvis Leatherby (Baß, Vocals), Brent Woodward (Gitarre) und Dusty Squires (Drums) ihre Tracks auf ungemein authentische Weise darzubieten verstehen, konnte die Fanschar im Verlauf der letzten Monate weiterhin gehörig vergrößert werden. Allerdings brachte das auch eine gewisse Erwartungshaltung für das erste Langeisen mit sich. Egal, denn Zweifel an ihrer Authentizität weiß das Trio schon einmal optisch von sich zu weisen, läßt das Cover doch sofort an die frühen 80er Jahre denken. Dadurch also gewissermaßen eingestimmt auf eine "Zeitreise", legen die Burschen dem Hörer mit ›Screams In The Night‹ einen Opener vor, der vom Aufbau her an Helden wie DIAMOND HEAD denken und keine Faust ungereckt läßt. Doch nicht nur Reminiszenzen an Bands dieser Epoche - aus der in weiterer Folge auch noch SATAN (im gleichnamigen Track), SAXON oder SAVAGE (wenn die Jungs nicht nur sprichwörtlich mit ›Full Speed Ahead‹ loslegen) als Inspirationen zu vernehmen sind - kommen dem Hörer in den Sinn, die fein akzentuierten Gitarren-Passagen und markanten Melodien lassen auch THIN LIZZY als Vorbilder erkennen.

Nicht zuletzt deshalb sollten sich auch jene Fans, die mit den "Altvorderen" weniger firm sind und deren Liebe zu derlei Klängen erst in den letzten Jahren durch Formationen wie VANDERBUYST oder DEAD LORD entfacht wurde, diese US-Amerikaner ins Herz schließen.

http://www.nightdemon.net/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
NIGHT DEMON im Überblick:
NIGHT DEMON – Curse Of The Damned (Rundling-Review von 2015 aus Online Empire 62)
NIGHT DEMON – Darkness Remains (Rundling-Review von 2017 aus Online Empire 71)
NIGHT DEMON – Live Darkness (Rundling-Review von 2018 aus Online Empire 76)
NIGHT DEMON – Online Empire 68-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2016)
NIGHT DEMON – News vom 29.04.2016
Playlist: NIGHT DEMON-Album »Darkness Remains« in "Jahrescharts 2017" auf Platz 10 von Stefan Glas
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