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THOUSAND YEAR WAR – Tyrants And Men

ABYSS RECORDS (Import)

Diese, aus dem fernen Alaska stammende Band, bei der Gründer, Gitarrist und Sänger Hiram Lohr offenbar das Zepter alleine in der Hand hat, jedoch keineswegs auf fremdes Zutun verzichtet, kredenzt uns ein durchaus reichhaltiges Programm, wenn auch nicht unbedingt das "Gelbe" vom Death Metal-Ei. Basierend auf traditionellen Schweden-Tod-Riffs, die sowohl an alte UNLEASHED wie auch an AMON AMARTH und selbst an die Frühzeit von IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY denken lassen, kommt Hiram nebst Begleitmannschaft mit einer deftigen Melange aus dem Kreuz, die obendrein aufgrund der Thematik der Lyrics diverse Viking Metaller auf den Plan rufen müßte.

Worauf man hier jedoch nicht zu warten braucht, ist etwaiges Pagan-Geschunkel, denn bei THOUSAND YEAR WAR regiert eindeutig die herbe Gangart, und diesbezüglich muß man dem guten Mann auch durchaus attestieren, sein Handwerk in jeglicher Weise zu verstehen, da sowohl die Riffs, wie auch die Gitarrenmelodien, aber auch der heisere Derb-Gesang durchaus passabel aus den Boxen kommen. Mehr allerdings auch nicht, denn Groove ist hier ebenso Mangelware, wie zwingende Momente in jeglicher Art und Weise, deshalb rattert »Tyrants Of Men« leider auch zumeist am Hörer vorbei und zwar ohne sich einzuprägen. Daraus läßt sich ableiten, daß man dieses Album nicht unbedingt haben muß, auch wenn man THOUSAND YEAR WAR durchaus zugestehen muß, auch schon wesentlich schlechter dargebotenes Material gehört zu haben.

http://www.thousandyearwar.com/

annehmbar 7


Walter Scheurer

 
THOUSAND YEAR WAR im Überblick:
THOUSAND YEAR WAR – Tyrants And Men (Rundling-Review von 2011)
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