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Stefan Riermaier
Heavy Metal aus Osteuropa
( I.P. VERLAG, ISBN: 3-931624-20-X )

Stefan Riermaiers B├╝cherver├Âffentlichungen waren ein absoluter Schlager und somit binnen k├╝rzester Zeit ausverkauft. Daher hat er sich nun entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem IRON PAGES-Verlag, der bekanntlich schon vergleichbare B├╝cher ├╝ber Themengebiete wie NWoBHM, US-Metal oder Metal aus Deutschland ver├Âffentlicht hat, seine Printwerke in aktualisierten Versionen neu aufzulegen. Daher hat das "neue" "Heavy Metal aus Osteuropa" ein Layout, wie man es von obengenannten IRON PAGES-Ver├Âffentlichungen kennt. Au├čerdem gibt es ein neues, herrlich schlecht gezeichnetes Cover, das jede Ami-Eigenpressung aus den Achtzigern ungeachtet des musikalischen Inhalts zu einer unbezahlbaren Kultsammlerscheibe gemacht h├Ątte... Gleichgeblieben ist hingegen alles andere: Die F├╝lle von Informationen ├╝ber Bands, von denen Normalsterbliche noch nicht mal den Namen geh├Ârt haben, die teilweise streitbaren subjektiven Ansichten, die die Autoren vertreten, und der manchmal ziemlich wacklige Schreibstil.

In "Heavy Metal aus Osteuropa" werden nat├╝rlich die ehemaligen sogenannten Ostblock-Staaten ber├╝cksichtigt; in der Neuauflage ist ├ľsterreich hinzugekommen, wo man sich beispielsweise dank einer Band wie EDENBRIDGE am st├Ąrksten dem "Mainstream" ann├Ąhert. Es h├Ątte sich sicherlich noch angeboten, in diesem Buch die Bands der ehemaligen DDR abzuhandeln, doch das wurde bereits teilweise in dem erw├Ąhnten "Heavy Metal Made In Germany" getan.

Das 250-seitige "Heavy Metal aus Osteuropa" ist eine Pflichtlekt├╝re f├╝r jeden, der sich Sammler nennt und wissen m├Âchte, wo in seiner Sammlung noch L├╝cken klaffen, oder der in ein nach wie vor exotisch angehauchtes Teilgebiet des Metals zwischen SHTURCITE, OSMI PUTNIK und BONEY NEM eintauchen m├Âchte. Doch eine kleine, aber unverzeihliche L├╝cke ist mir bei dem ansonsten makellosen Buch aufgefallen: Die Ungarn CLASSICA fehlen, die mit ihrem '93er Kassettenalbum (sowie den zuvor ver├Âffentlichten Demos) und dem darauf enthaltenen symphonischen Metal eines der f├╝nf besten Werke aus dem ├Âstlichen Europa geschaffen haben. Wie man sieht: Es gibt Stoff f├╝r eine dritte Auflage!

Doch zun├Ąchst erhaltet Ihr das aktuelle Druckwerk f├╝r 19,25 Euro plus 0,77 Euro Porto (bar per Einschreiben oder als V-Scheck) bei:

I.P. VERLAG
DGZ-Ring 7
D-13086 Berlin

pages@ip-verlag.de

Den Autor k├Ânnt Ihr ├╝ber seine Homepage oder per E-Mail kontaktieren:

http://www.karthagorecords.de/

riermaier@karthagorecords.de


Stefan Glas

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