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Movie

Gamer



UNIVERSUM FILM

DVD



Stefan Glas


Die "Crank"-Macher Mark Neveldine und Brian Taylor stricken in "Gamer" das "Running Man"-Prinzip weiter: In einer zukünftigen Gesellschaft werden Häftlinge zur Volksbelustigung via Glotze bei einer Spielshow namens "Slayers" in einen Kampf auf Leben und Tod geschickt. Wer 30 dieser "Battles" überlebt, erhält seine Freiheit zurück. Kleine Neuerung: "Slayers" ist ein Online-Spiel, in dem Spieler die Sträflinge steuern, so daß also selbsternannte Konsolenhelden über Leben und Tod von Menschen aus Fleisch und Blut entscheiden. Zusätzlich zu dem toughen Plot fallen bei "Gamer" die Gewalt- und Blutszenen sehr hart aus, was dem Film eine FSK 18-Einstufung eingebracht hat.

Aber im Hinblick auf härtere Klänge sorgt "Gamer" fast schon für eine Sensation: Beim Filmanfang hören wir die EURYTHMICS-Nummer ›Sweet Dreams (Are Made Of This)‹ - allerdings in der Interpretation von Marilyn Manson, die erstaunlicherweise sogar ziemlich cool ausfällt. Dat ist ja mal was ganz Neues: Töne von Mister MM, die man auch ohne vorherigen Drogenkonsum ertragen kann...

Bei einer kruden Virtual Reality-Show namens "Society" - im besten Bubblegum-Look und mit Tits'n'Asses-Grabbelparcours - kommt ›The Bad Touch‹ von der BLOODHOUND GANG zum Einsatz, was natürlich bestens paßt, denn auch hier können Spieler in die Haut der Darsteller schlüpfen und sie zu allerlei Abartigkeiten bewegen: "You and me, baby, ain't nothing but mamals, so let's do it like they do on the Discovery Channel"...

http://www.gamer-derfilm.de/

 
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