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Movie

Xanadu



UNIVERSAL PICTURES

DVD



Stefan Glas


Alle Welt schwĂ€rmt davon, daß "Saturday Night Fever" ('77) und "Flashdance" ('83) die ultimativen Tanzfilme der Siebziger und Achtziger waren, vergessen dabei aber völlig, daß dazwischen in dem 1980 erschienenen "Xanadu" ein viel grĂ¶ĂŸeres Schmankerl liegt.

Statt Schmalzlocke John Travolta gibt's hier nĂ€mlich die traumhafte Olivia Newton-John! Okay, diesbezĂŒglich kann "Flashdance" mit Jennifer Beals ganz gut mithalten, aber in Sachen Musik schneidet "Xanadu" mit einem Soundtrack zur HĂ€lfte von ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA und den ebenfalls sehr guten Part von Olivia Newton-John, den John Farrar komponiert hat, ein wenig besser als "Flashdance" ab - wenngleich hier der von Irene Cara gesungene Titelsong und auch die Musik von Giorgio Moroder oder Michael Sembellos â€șManiacâ€č auch nicht zu verachten sind. DiesbezĂŒglich kann zwar "Saturday Night Fever" mehrere coole BEE GEES-Nummern in die Waagschale werfen, aber jenes kontinuierliche QualitĂ€tslevel von "Xanadu" wird lĂ€ngst nicht erreicht.

Als weiteres rockiges Argument treten die TUBES in der Besetzung, die auch auf dem nÀchstjÀhrigen Album »The Completion Backward Principle« zu hören ist, Fee Waybill (v), Bill Spooner (g), Roger Steen (g), Rick Anderson (b), Michael Cotten (k), Vince Welnick (k) und Prairie Prince (d), auf.

Angesichts von so viel großartiger Musik spielt die Story natĂŒrlich die zweite Geige - was bei Tanzfilmen ohnehin fast immer der Fall ist, denn letzten Endes soll der Plot nur möglichst viele AnlĂ€sse fĂŒr Tanzszenen liefern. Und so jubeln wir auch hauptsĂ€chlich aus musikalischen GrĂŒnden, daß "Xanadu" nun endlich auf DVD veröffentlicht wurde.

 
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