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  UE-Home → History → Online Empire 20 → Reviews-Überblick → Eye 2 I-Review-Überblick → Movie – »Xanadu«-Review last update: 12.08.2022, 06:52:50  


Movie

Xanadu



UNIVERSAL PICTURES

DVD



Stefan Glas


Alle Welt schwärmt davon, daß "Saturday Night Fever" ('77) und "Flashdance" ('83) die ultimativen Tanzfilme der Siebziger und Achtziger waren, vergessen dabei aber völlig, daß dazwischen in dem 1980 erschienenen "Xanadu" ein viel größeres Schmankerl liegt.

Statt Schmalzlocke John Travolta gibt's hier nämlich die traumhafte Olivia Newton-John! Okay, diesbezüglich kann "Flashdance" mit Jennifer Beals ganz gut mithalten, aber in Sachen Musik schneidet "Xanadu" mit einem Soundtrack zur Hälfte von ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA und den ebenfalls sehr guten Part von Olivia Newton-John, den John Farrar komponiert hat, ein wenig besser als "Flashdance" ab - wenngleich hier der von Irene Cara gesungene Titelsong und auch die Musik von Giorgio Moroder oder Michael Sembellos ›Maniac‹ auch nicht zu verachten sind. Diesbezüglich kann zwar "Saturday Night Fever" mehrere coole BEE GEES-Nummern in die Waagschale werfen, aber jenes kontinuierliche Qualitätslevel von "Xanadu" wird längst nicht erreicht.

Als weiteres rockiges Argument treten die TUBES in der Besetzung, die auch auf dem nächstjährigen Album »The Completion Backward Principle« zu hören ist, Fee Waybill (v), Bill Spooner (g), Roger Steen (g), Rick Anderson (b), Michael Cotten (k), Vince Welnick (k) und Prairie Prince (d), auf.

Angesichts von so viel großartiger Musik spielt die Story natürlich die zweite Geige - was bei Tanzfilmen ohnehin fast immer der Fall ist, denn letzten Endes soll der Plot nur möglichst viele Anlässe für Tanzszenen liefern. Und so jubeln wir auch hauptsächlich aus musikalischen Gründen, daß "Xanadu" nun endlich auf DVD veröffentlicht wurde.

 
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