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Movie

Garfield 1 & 2



20TH CENTURY FOX

Doppel-DVD



Stefan Glas


Garfield: fett, faul und filosofisch. Und natĂŒrlich Kult. Doch das muß die Mission, den rostroten Lasagneliebhaber in einem Spielfilm zu verewigen, nicht zwangslĂ€ufig glĂŒcken lassen - vor allem weil die Macher sich selbst einige Schlaglöcher gegraben haben: Zwar ist der computeranimierte Garfield durchaus gelungen, aber Odie ist nicht Odie (der Comic-Wauwau ist nĂ€mlich eher eine hochgewachsene, giraffenartige Töle und kein langgezogener, wienerwurstartiger Rauhhaardackel; aber immerhin ist Odie auch im Film das einzige Tier, das nicht sprechen kann), Nermal ist nicht Nermal, und die Tatsache, daß Garfields Futterbeschaffer Jon (Breeckin Meyer) bei der hĂŒbschen TierĂ€rztin Liz (entsetzlich sĂŒĂŸ: Jennifer Love Hewitt) landen kann, ist auch ein gnadenloser Bruch mit der Comicvorlage. Doch all dies Ă€ndert nichts dran, daß die Filmumsetzung recht nett gelungen ist und eine gute Familienkomödie abgibt. So 'n bißchen wat wie molligere und zotteligere "Toy Story" meets handzahme "Critters" eben.

Und letztendlich muß der erste Garfield-Streifen auch durchaus ein Erfolg gewesen sein, denn 20TH CENTURY CAT gaben einen Nachfolger in Auftrag. Durfte beim ersten Garfield-Film Billy Joel als einzig leicht rockaffiner Mucker mitmachen, kommt bei "Garfield 2" jene Pflichtnummer, die meinereiner schon beim Auftaktstreifen erwartet hatte, zum Zug: Garfield rockt krĂ€ftig zu Ted Nugents â€șCat Scratch Feverâ€č ab. Ergo: Nicht nur synchrotechnisch, da Oliver Kalkofe einen weitaus geeigneteren Sprecher fĂŒr Garfield abgibt als Thomas Gottschalk, der Garfield im ersten Film seine Stimme geliehen hatte, sondern auch in rockender Hinsicht ist die zweite Katzenkomödie trefflicher ausgefallen.

http://www.garfield-derfilm.de/

 
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Unser CoverkĂŒnstler von Ausgabe 54 war Alexander Kofler. Die zugehörige Homepage findet Ihr
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