UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  "Out Of The Darkness ... Into The Underground"-Intro, METAL HAMMER 02/93

Date:  21.12.1992 (created), 19.10.2011 (revisited), 06.01.2018 (updated)

Origin:  METAL HAMMER

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue possibly still available, check here!

Comment:

Leider wurde nach alter Sitte auch in diesen letzten Underground-Seiten einiges verändert oder gekürzt, obwohl ich im Vorfeld präzise mit der Redaktion die zur Verfügung stehende Zeichenzahl abgesprochen hatten, da ich meinen "Abgang" schon gerne komplett selbst inszenieren wollte.

Leider ist mein Original wie alle anderen Dateien bis zur siebten Ausgabe des Jahres 1993 verschollen, so daß ich für die Onlineversion nur die gedruckte Version zur Rate ziehen konnte, aber an zwei Änderungen kann ich mich noch genau erinnern: In der News in eigener Sache wurde aus "des UNDERGROUND EMPIRE, jenem Fanzine, das ich selbst herausgebe" einfach mal "meines UNDERGROUND EMPIRE" gemacht, was mich sehr ärgerte, da es nun so wirkte, als würde ich mich überdeutlich in den Vordergrund stellen wollen. Außerdem hatte man die Erläuterungspassage zur Cavelist rausgeschmissen, was besonders nervig war, da ich in den vorhergehenden Ausgaben immer wieder damit kokettiert hatte, daß ich schon noch erklären würde, warum die Cavelist diesen Namen trägt und vor allem, was die abschließende Position "C" bedeuten sollte - was nun nie geschah. Nein, es war also kein leeres Geschwätz, dem keine Taten folgen sollten, sondern ich hatte extra aus diesem Grund der Redaktion diese letzten Underground-Seiten abgerungen, um solche Dinge aufzuklären, was nun dem Rotstift zum Opfer fiel - obgleich ich, wie zuvor erwähnt, diesmal alles unternommen hatte, um dies zu verhindern. Anyway - es war nicht der einzige Grund, warum ich sehr traurig war, als ich das gedruckte Resultat in Händen hielt. Und immerhin hat mir das Internet ja nachträglich die Möglichkeit gegeben, diese Erklärung mittels des "Extra-Info"-Kastens nachzuschieben...

P.S.: Da diese Stelle am besten geeignet ist, die Einleitung der Underground-Seiten aufzunehmen, findet Ihr sie nun hier. Um die Trennung zwischen der Einleitung und eventuellen Überleitungssätzen aus dem Artikel oder den Schlußworten zu kennzeichnen, befindet sich zwischen diesen Textblöcken jeweils eine Trennlinie mit einem schicken Stufenschnitt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

Vor Euch liegen die letzten Underground-Seiten. Warum? Weil diese Seiten ab der nächsten Ausgabe "DemoZone" heißen werden. Daher darf an dieser Stelle ein kleiner Rückblick auf fast drei Jahre Underground-Seiten gestattet sein, der aus den eingebürgerten Elementen der Underground-Seiten mit kleinen erläuternden Artikeln bestehen soll. Doch beginnen wir wie immer mit den News.













Damit wären die News abgeschlossen, und ich will einige Erläuterungen los werden. Die "DemoZone" wird von der Form her mit den Underground-Seiten nichts zu tun haben, es werden dort nur Demokurzbesprechungen zu finden sein, die pro Demo etwa so lang ausfallen werden wie die Plattenkritiken im s/w-Teil. Die Vorteile dieser neuen Rubrik liegen sicher bei der größeren Meinungsvielfalt, da alle Mitarbeiter sich beteiligen werden und der Tatsache, daß aufgrund der Kürze der Artikel mehr Demos berücksichtigt werden kämen.













Den ersten Dem-o-verkill hätten wir somit überlebt, so daß ich nun einige Gedanken formulieren will, die mir beim Rückblick auf die Underground-Seiten durch den Kopf schießen. Höchst erfreulich finde ich die Tatsache, daß etliche Bands, die ich irgendwann hier vorstellte (beispielsweise SHYBOY, DEPRESSIVE AGE, DARK MILLENNIUM, SKEW SISKIN, WARPATH oder GLENMORE), es mittlerweile geschafft haben, einen Deal an Land zu ziehen. Sollte ich einen kleinen Anteil daran gehabt haben, so, wäre dies für mich eine große Freude und würde darauf hindeuten, daß meine Bandauswahl vielleicht doch nicht so falsch war. Andererseits ist zu sagen, daß es unter den ganzen vorgestellten Bands viele gibt die einen Vertrag mindestens genauso verdient hätten, jedoch von allen Labels verschmäht wurden. Dinge, die in diesem Business anscheinend unvermeidlich sind. Um auch die Selbstkritik nicht zu vergessen, muß ich zur Bandauswahl sagen, daß es da mehr als eine Band gibt, die ich von heutigem Standpunkt aus bestimmt nicht mehr vorstellen würde, während es andere gibt, über die ich mich jetzt noch ärgere, daß ich sie nie in die Underground-Seiten gepackt habe. Im Endeffekt kann ich aber sagen, daß sich die ganz groben Mißgriffe in Grenzen gehalten haben. Ein beruhigendes Gefühl, das uns helfen sollte, mit ruhigem Gemüt das nächste und zugleich letzte Demo der Underground-Seiten zu betrachten.













Mein Testament ist gemacht, und es gäbe noch so viel zu sagen, und deshalb sage ich einfach nur TSCHÜSS!

 
 
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