UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
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”UNDERGROUND EMPIRE 1”-Datasheet

Contents:  London-Special

Date:  1988/'89 (created), 03.12.1999 (revisited), 21.08.2016 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 1

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several later issues still available; find details here!

Comment:

Sank das erste UNDERGROUND EMPIRE hier auf das Niveau eines Reiseführers?

"Zu ihrer Rechten sehen Sie eine Schuhfabrik und zu ihrer Linken die zugehörige Schnürsenkelfabrik und wenn Sie dann bitte nach vorne blicken, werden Sie gerade noch sehen, wie der Busfahrer uns im großen Becken der örtlichen Kläranlage versenkt, weil er die letzte, äußerst malerische Kurve etwas unterschätzt hat..."

Nö, denn wenn man so viele metallische Erlebnisse innerhalb von vier Tagen erfahren durfte, dann ist das schon einen kleinen Artikel wert.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

London-Titeldesign

Boah! Handgelettert, ey...ondon - geschäftige Weltstadt an der Themse mit prächtigen Bauwerken und jahr­hun­der­te­al­ter Kultur. Das ist das Bild der Stadt, das dem Otto-­Normal­ver­braucher-Touristen vorgeführt wird. Das wirkliche London mit sei­nen Narben, seinen sozialen Problemen und seinem Elend wird man auf einer minutiös durch­ge­plan­ten und mit Programm vollgestopften Busreise niemals sehen. Tower, Bucking­ham Palace, St. Paul's Cathedral - das sind die Sehenswürdigkeiten an denen man vorbei- oder durch die man durchgeschleußt wird. Wer aber hat beispielsweise schon einmal die Wallace Collection gesehen oder hat einem Musiker irgendwo an einer verlassenen Ecke oder in der U-Bahn zugehört? Wie fast alles auf der Welt ist London kommerzialisiert, mundgerecht zubereitet, zu einem 10-Tage-mit-Über­nach­tung-und- (wohlgemerkt) Kontinentalfrühstück-"Erlebnis"trip abgeflacht wor­den. Traurig - aber wahr! In Wirklichkeit hat London soviele Gesichter und Masken wie es Bewohner hat, und gerade das macht seinen Reiz aus. Man kann immer wieder Erkundungsgang auf gehen und wird jedesmal ein anderes London finden. Genau das tat ich als ich im März dieses Jahres mich zum vierten Mal in London aufhielt. Zum einen erforschte ich die unbekannte Kultur Londons und zum anderen stieß ich in seine Musikwelt vor. Die erste Entdeckung in Sachen Musik war, wie es sich fast von selbst versteht, das "Shades" in St. Anne's Court, dem wohl besten Heavy Metal-Schallplattenladen Europas. Das "Shades" ist natürlich nur am Tage interessant und schließlich gibt es da ja auch noch die Nacht. Was ich nach Sonnenuntergang in der Stadt an der Themse erlebte nun exklusiv in UNDERGROUND EMPIRE...

Boah! Handgelettert, ey...lück muß man haben - und genau das hatte ich auch als ich vom 11. bis 15. März in London war. Gleich beim ersten Stadtbummel entdeckte ich die Plakate für ein tierisches Konzert. Am Abend waren

ICE AGE und MARSHALL LAW
im "Marquee"

angesagt. Um sieben Uhr abends stand ich also logischerweise vor dem wohl berühmtesten Londoner Liveclub. Dort wurde man leider per Aushang darauf hingewiesen, daß ICE AGE nicht spielen würden. Die Entäuschung war natürlich groß, aber dennoch war ich gespannt, wie mir die noch total unbekannte englischen Band MARSHALL LAW gefallen würde. Gegen 8.30 Uhr begannen BAD GIRLS, die kurzfristig zusätzlich verpflichtet wurden, ihren 30-minütigen Set. Leider konnte ich mich für die stark von RATT, CINDERELLA oder auch GUNS N' ROSES beeinflußte Musik kaum begeistern, aber ich denke, daß einem Fan dieser Stilrichtung diese Band durchaus gefallen kann. Auf jeden Fall muß man zugeben, daß die Band ihren Set ziemlich professionell herüber brachte und die Musik auch relativ durchdacht wirkte. Da dieser Stil momentan ziemlich angesagt ist, denke ich, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis BAD GIRLS von einer Plattenfirma gesignt werden.
In der Umbaupause kamen dann drei der ICE AGE-Mädels mit ihrem Manager auf die Bühne und gaben bekannt, daß Sabrina, Sängerin und Gitarristin der Band, ICE AGE verlassen hat und entschuldigten sich, daß sie daher den Gig absagen mußten. Dadurch waren MARSHALL LAW aus Birmingham vom Special Guest zum Headliner avanciert, was mit Sicherheit eine große Herrausforderung für die Band darstellte.
Pam und Paula, die Sängerinnen von GYPSY QUEEN, deren Album von 1987 bei uns leider ziemlich untergegeangen ist, übernahmen die Ansage für MARSHALL LAW. Bei uns noch total unbekannt, scheinen sie in England schon ziemlich angesagt zu sein, denn das ansonsten recht passive "Marquee"-Publikum reagierte teilweise fast euphorisch auf den Auftritt der Gruppe. Zu recht - wie ich sagen muß, denn sowohl musikalisch als auch showmäßig hatten MARSHALL LAW einiges zu bieten. Die Musiker waren die ganze Zeit in Bewegung, und man merkte ihnen den Fun an der Musik einfach an. Leider kann ich keine einzelnen Titel anführen, aber das ist auch nicht notwendig, denn alle Stücke waren durchgehend überzeugend. Melodischer Metal mit knallharten Gitarren und gutem Gesang ist das Metier der Band. Wenn England die gleiche Independent-Plattenfirmen-Szene hätte wie Deutschland, wäre MARSHALL LAW wohl schon unter Vertrag, aber so muß die Band noch etwas weiterkämpfen. Die gerade abgeschlossene Englandtour und das im letzten Jahr aufgenommene Demo sind erste Schritte in diese Richtung. Nachdem JUDAS PRIEST jetzt wohl den Zenit ihrer songschreiberischen Fähigkeiten überschritten haben, könnten MARSHALL LAW durchaus in einigen Jahren deren Erbe antreten.

GYPSY QUEEN-Bandphoto

Nach dem Konzert konnte ich noch backstage mit den fünf Musikern, die wirklich einen sehr sympathischen Eindruck machten, sprechen. Wir unterhielten uns einige Zeit über die Band und vereinbarten auch ein Interview. Außerdem traf ich dort einen Gitarristen und den neuen Sänger von EXUMER, mit denen ich auch über Aktualitäten in Sachen EXUMER unterhielt. Als ich den Backstagebereich verließ, war der Abend allerdings noch nicht zu Ende, denn zunächst fiel ich den beiden Mädels von GYPSY QUEEN in die Hände (oder sollte ich eher sagen, daß sie mir in die Hände fielen..? - Red.). Auch in diesem Fall war ein Gespräch angesagt, in dessen Verlauf deutlich wurde, daß die beiden nicht nur gut singen können, gut aussehen, sondern daß auch ihr sonstiges Verhalten mit den oben erwähnten Punkten einhergeht. Zum goldenen Abschluß erspähte ich aus den Augenwinkeln noch Tina von ICE AGE. Mit der Band und ihrem Manager unterhielt ich mich fast eine Stunde lang über die Hintergründe von Sabrinas Ausstieg, etc. Doch dazu mehr im Nachwort des ICE AGE-Interviews. Da ich die letzte U-Bahn erreichen mußte, war ich gezwungen gegen 0.30 Uhr den "Marquee" in Richtung Tottenham Court Road Station zu verlassen. So fand dann dieser höchst ereignisreiche und lohnende Abend seinen Abschluß.

Boah! Handgelettert, ey...ber England gibt es mehr Klischees als echtes Tatsachenwissen. So heißt es zum Beispiel, daß die englische Küche die schlechteste der Welt sei. Um mit dieser dummen Aussage aufzuräumen, braucht man nur in irgendein Pub mit dem Schild "Bar food" zu gehen und einfach mal ein typisches englisches Mahl, wie zum Beispiel den Sherperd's Pie oder Cornish Pasty, zu sich nehmen. Dem englischen Bier wird der gleiche Charakter zugeschrieben.Für alle Ignoranten, die dieser Meinung sind, hier mein Geheimtip: Foster's Draught. Da der Titel dieses Hefts aber nicht "Wie fresse und saufe ich mich am besten durch London" heißt, will ich mir jegliche weiteren Kommentare bezüglich der kullinarischen Vorzüge Englands sparen und wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen. Aber das Stichwort Klischee ist auch in bezug auf die Musik gut, denn es gilt seit einigen Jahren als Tatsache, daß die englische Heavyszene tot sei. Den ersten Schritt, um dies zu widerlegen, hatten schon MARSHALL LAW getan, und der zweite folgte auf den Fuß, denn am zweiten Abend meines Londonaufenthaltes spielten die

HUW LLOYD LANGTON BAND, TORINO und RAW DEAL
im "Marquee".

Da das Konzert schon früher als am vorhergehenden Abend begonnen hatte, verpasste ich leider RAW DEAL, die als erste auftraten. Laut Aussagen von anderen Zuschauern erinnerte die Band an FREE oder BAD COMPANY und wußte zuüberzeugen.
Verlassen wir uns also auf diese Bewertung und gehen über zu TORINO. Auch in diesem Fall haben wir es mit einer empfehlenswerten englischen Band zu tun, die allerdings aus einer ganz anderen stilistischen Ecke kommt. Melodischer Hard Rock, der großteils auf prägnanten Gitarrenriffs aufgebaut war. Besonderen Wert scheint die Band auf die Backgroundchöre zu legen, denn diese waren äußerst präzise arrangiert und kamen sogar live klar herüber. Aufgrund des recht agilen Stageactings und des hervorragenden Songmaterial würde ich TORINO als eine Band mit Zukunft bezeichnen. Revolver Records scheinen in diesem Punkt mit mir übereinzustimmen und haben die Band unter Vertrag genommen, so daß das Debutalbum in naher Zukunft erhältlich sein dürfte. Ich hoffe, daß die Band ihr Versprechen wahr macht und mir Material zuschickt, denn ich würde gerne die Band in etwas größerem Rahmen vorstellen.

TORINO-Bandphoto

Ziemlich old-fashioned war der Abschluß des Abends. Huw Lloyd Langton, der ehemalige HAWKWIND Gitarrist gab sich mit eigener Band die Ehre. Daß alle drei Musiker alte Hasen waren, die ihre Instrumente voll beherrschten, merkte man sofort. Routiniert wurde der Gig durchgezogen und die - meist "mittelalterlichen" - Fans gingen gut mit. Obwohl etliche Songs wirklich aufhorchen ließen, legte man leider nicht sonderlich viel Wert auf Abwechslung, so daß gegen Ende des Gigs Eintönigkeit um sich griff. Dennoch lohnende 90 Minuten, wobei es besonders erfreulich war, zu sehen, daß die Leute der alten Garde nicht ihre Instrumente in der Ecke verschimmeln lassen, sondern weiterhin aktiv bleiben.

Boah! Handgelettert, ey...ammersmith Odeon" - ein klangvoller Name, von dem ein ganz besonderes Flair ausgeht. Für die Kleinen ein Traumziel - für die Großen trotz allem immer wieder etwas Besonderes. So wie der "Marquee" der Liveclub ist, kommt dem "Hammersmith" die gleiche Bedeutung als Konzerthalle zu. TORINO hatten mich auf dieses Konzert aufmerksam gemacht, so daß mir gar keine andere Wahl blieb als mich an jenem Montagabend um ein Ticket für

ANTHRAX und LIVING COLOR
im "Hammersmith Odeon"

zu bemühen. Leider sind die Fahrtzeiten der U-Bahn für einen Fremden nur schwer zu schätzen, so daß ich auf den Anfang des LIVING COLOR Gigs verzichten mußte. Für den Rest der Zeit jedoch konnten mich LIVING COLOR nicht sonderlich begeistern. Ich hatte zwar zuvor noch keinen Ton von der Band gehört, aber es fiel sofort auf, daß die Musik streckenweise viel zu simpel ist. Besonders in Sachen Gitarre wären ein paar originelle Ideen vonnöten gewesen. Ein energiegeladenes Stageacting, wobei beonders der Sänger gefallen konnte, entschädigte zwar etwas, aber konnte natürlich die musikalischen Schwächen nicht wett machen. Mit dem üblichen Intro aus dem Film "Blues Brothers" begann der ANTHRAX-Gig. Von ANTHRAX wird live eh immer überdurchschnittliches erwartet, aber diesesmal setzte die Band noch einen drauf. Zu dem ANTHRAX-typischen Stageacting kam im "Hammersmith" eine sehr gute Bühnenkonzeption. Alle Laufstege waren gemäß des Plattencovers rot-gelb gestreift. Links und rechts des Schlagzeugs waren zwei hohe Podeste, die durch einen halbkreisförmigen Laufsteg, der wie ein Regenbogen wirkte, verbunden waren. Somit war Charlie Benante voll in die Bühne integriert und mußte keine Schattendasein im Hintergrund der Bühne fristen, wo jetzt stattdessen Vorhänge mit den Plattencovermotiven aufgezogen und jeweils passend zu den Songs gewechselt wurden. Eine rotierende Scheibe, die mit einer rot-gelben Spirale bemalt war, rundete das Bühnenbild ab. Es steht allerdings zu befürchten, daß die meisten deutschen Hallen zu klein sein werden für diesen Bühnenaufbau, so daß wir uns großteils wieder mit einer "abgespeckten" Version zufrieden geben müssen, wenn ANTHRAX im Juni/Juli ihre komplette Europatour nachholen. Zu der Musik brauche ich wohl kaum noch Worte zu verlieren, außer vielleicht, daß zwei Songs von "Fistful of Metal" gespielt wurden und daß besonders "Antisocial" gut ankam. Showmäßig ragte ganz klar einer heraus, nämlich... nein, nicht der... sondern Frank Bello, der anscheinend alle Energie, die er für die gecancelte Europatour gespeichert hatte, bei diesem Gig verbrauchte. Der Gig bewies deutlich, daß ein Ende des Höhenflugs von ANTHRAX noch nicht abzusehen ist.

''Hammersmith Odeon''-Ticket

Zum Abschluß will ich noch ein paar Worte zu den englischen Fans verlieren. Man muß ganz deutlich sagen, daß sie viel diziplinierter sind als die deutschen, aber dennoch nicht lasch, wie jetzt vielleicht jemand meinen könnte, und trotzdem ihren Spaß bei dem Gig hatten. Auch möchte ich unterstreichen, daß ich keine einzige Alkohlleiche oder Schlägerei gesehen habe, obwohl ich extra die Augen gut auf gemacht habe. Es scheint also auch so zu gehen, nur gibt es bei uns Leute, die es wohl nie kapieren werden... jetzt aber genug der Moralpredigt.

Boah! Handgelettert, ey...ährend für ANTHRAX London "nur" ein Date ihrer Tour war, gibt es viele Bands, die extra für einige Promogigs in die englische Hauptstadt reisen. Das unterstreicht wohl recht deutlich die Bedeutung, die London innerhalb der Musikwelt inne hat. Eine Newcomersensation aus L.A. hatte den weiten Weg nach London gemacht und hatte sich den Newcomertip Londons zur Vorgruppe erkoren. Da ich solchen Offenbarungen immer ziemlich kritisch gegenüberstehe, entschloß ich mich am meinem letzten Abend in London

FEMME FATALE und HORSE
im "Marquee"

auf Herz und Nieren zu prüfen. Eines wurde schnell offenbar, nämlich, daß die beiden Namen ihre gewünschte Wirkung taten, denn der "Marquee" war gut gefüllt als HORSE die Bühne betraten und war eine Stunde später randvoll.

''Marquee''-Ticket

Ich würde meine Gruppe zwar nicht "Gaul" nennen, aber das interessiert ja nicht. Als die Band dei Bühne betrat, dachte ich, mich tritt ein Pferd, denn die vier schienen dem Gestüt GUNS N' ROSES/Zodiac Mindwarp entsprungen zu sein. Zum Glück bliesen die ersten Töne, meine Befürchtungen weg, denn von Sumpfrock keine Spur, sondern es wurde ziemlich heavy zur Sache gegangen. Die vier Klepper legten ihre Song meist im Trab zurück, wobei sie aber desöfteren in den Galopp verfielen. Es wäre allerdings von Vorteil für den Livesound, wenn sich ein weiteres Gitarrenroß der Band anschließen würde. Dennoch ein guter Gig mit Songs, die zu gefallen wußten. Kein Wunder also, daß Atlantic Records HORSE vertraglich an ihren Futterplatz gebunden haben. Da die Platte demnächst im Stall... äh, im Kasten sein wird, werden PFERD demnächst auch einer größeren Anzahl von Rennsportfreunden zugänglich sein - tierisch!

HORSE-Bandphoto

Mit einem recht langen Instrumentalintro starteten die vier Musiker von FEMME FATALE, nach dessen Abschluß erst Frontfrau(lein) Lorraine Lewis die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes stürmte und vom Publikum frenetisch begrüßt wurde. Daß Lorraine der Blickfang überhaupt war, ist keine Frage, aber die Instrumentalisten erzeugten dermaßen viel Action auf der Bühne, daß man sich davor hüten sollte, sie zur Begleitband abstempeln zu wollen. Außerdem waren die Songs einfach zu gut, als daß man sagen könnte, die Band würde nur von ihrer Frontlady leben. Dennoch würde ich diese Frau als echtes Phänomen bezeichnen. Es ist mir schlicht schleierhaft, woher Lorraine, die mit Sicherheit noch nicht sooo umwerfend lange auf der Bühne steht, die Fähigkeit hat, das Publikum nach allen Regeln der Kunst anzumachen ohne dabei plump oder gar geschmacklos zu wirken. Ich glaube, wir haben es hier mit einem echten Naturtalent zu tun! Schon nach wenigen Minuten lag ihr das Publikum zu Füßen. Ihre rotzfrechen Ansagen und ihr Strip, der sich über den ganzen Set hinwegzog und vor dem interessantesten Part sein Ende fand, zogen als Konsequenz eine Weltsensation nach sich: zum ersten Mal auf dieser Erde betätigte sich MÖTLEY CRÜE, RATT, etc. Fans als Stagediver!!! Sie tricksten die Ordner ein ums andere Mal aus, spielten einige Sekunden Klammeraffe bei Lorraine, um sich dann wieder mit einem Sprung in die Menge zu verabschieden. Sachen gibt's... Am Ende des Sets war mir klar, daß diese Band das Zeug zu absoluten Superstars hat.

FEMME FATALE-Einzelshot: Lorraine Lewis

Boah! Handgelettert, ey... oweit also mein Reisebericht über vier unvergeßliche Tage in London. Ein klei­ner Wermutstropfen bleibt jedoch, denn am Mittwochabend gingen etwa eine Stunde nach meiner Abreise die fantastischen LEATHERWOLF als Special guest für VOW WOW im Astoria auf die Bühne - aber man kann ja nicht alles haben. Was aber bleibt von dieser Reise außer einem immensen Nachholbedarf an Schlaf? Zum einen wurde mir auf's neue klar gemacht, daß Musiker keineswegs die arroganten Typen sind, als die sie oft immer noch hingestellt werden und zum anderen muß ich ganz klar anerkennen, daß Englands Heavyszene wieder im Kommen ist. Daß die Mu­sik­welt nicht das einzige interessante an London ist, dürfte eh klar sein, so daß ich diesen Bericht mit den Worten beschließen möchte: I'll come back!!!

going...

Bericht:
Londonfan Stefan


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