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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  NARO-Special

Date:  12.05.1994 (created), 26.11.2021 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Und Phil Naro sollte weiterhin schwerstens aktiv bleiben, wobei er in vielen melodischen Bands tätig war, aber auch bei einer Progressive Band wie DRUCKFARBEN. Warum sage ich "war"? Phil erlag leider vor einigen Monaten seiner Krebserkrankung.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

NARO-Logo

Kein fiktiver Name, sondern hier fungiert Sänger Phil Naro als Namensgeber, und er sollte eigentlich ein Begriff sein, denn er hat in der Metalszene schon einige Aktivitäten entwickelt. Angefangen bei seiner Sangesperformance auf TESLAs »Live Speed On Ice«, bekanntlich jener Band in der Bassistenfaszination Billy Sheehan (früher bei David Lee Roth, heute bei MR. BIG - Red.) seine ersten Sporen verdiente, tourte er zusammen mit Kanadas Edel-A.O.R.ern CONEY HATCH und schrieb Songs für solch klangvolle Namen wie Craig Goldy oder auch Peter Criss und schließlich für Lee Aaron, auf deren »Bodyrock« er außerdem als Gastmusiker mitwirkte. Doch nun hat Phil sich entschlossen, endlich seinen eigenen Laden zu eröffnen.

NARO-Bandphoto

Unter der NARO-Flagge schifft seit geraumer Zeit die Mannschaft Tibor Torontalli (g), Mark Arbour (b) und Roger Banks (d) sowie der Taufpate himself als Kapitain durch die Gewässer der Szene und hat nun als ersten Anker ihr Debutalbum ausgeworfen, welches mit der sinnigen Aufforderung »Press Play« betitelt ist. Deshalb sehr sinnvoll, denn das Tape spuckt erstklassige Töne hervor, ja es scheint geradezu davon überzusprudeln. Genau die Musik, die im Radio laufen kann, die Dich in die richtige Stimmung versetzt, um die Saturday Night Pomade gleichmäßig zu verteilen, die Dir den Kick gibt, tierisch auf die Kacke zu hauen. Eben recht typischer Amirock der härteren Ausprägung. Während für mich dieser Kategorie insgeheim jedoch fast immer der Geruch der niveaulosen Verwesung anhaftet, bin ich von NARO hochbegeistert, so daß sich das Quartett diesen kleinen Artikel redlich verdient hat. Allein schon das Songwriting ist zu gut, als daß man es sich noch wagen könnte, die Nase zu rümpfen. Wenn dann vier Profis zuschlagen, wie in diesem Falle der Fall der Fälle, dann dürfte das letzte Lästermaul verstummt sein.

Sicherlich sind NARO nicht das Mundspray der Neunziger, das jedem den Atem verschlägt, aber wer auf Musik von HEART, LOVERBOY bis LILIAN WHITE, BON JOVI steht, der wird hier sein Späßchen haben, und selbst Kritiker müssen respektvoll ein nicht geringes Potential zugestehen, und das ist ja fast schon mehr als man erwarten darf, oder?


Stefan Glas

NARO im Überblick:
NARO – UNDERGROUND EMPIRE 7-Special
unter dem ehemaligen Bandnamen Phil Naro:
Phil Naro – Glass Mountain (Rundling-Review von 2002)
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