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  UE-Home → Online Empire 88 → Interview-Übersicht → WILDSTREET-Interview last update: 24.07.2021, 09:41:30  

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Die Titel ihrer Alben waren immer schon simpel gehalten, und paßten perfekt zur ebenso unmißverstĂ€ndlich, wie geradlinig angelegten Musik. Mit »III« setzen WILDSTREET nach einer zehnjĂ€hrigen Schaffenspause zwar diese Tradition fort, ihre Songs klingen nunmehr aber deutlich reifer. Die Entstehung des neuen Albums der New York City-Gang erlĂ€uterte SĂ€nger Eric Jayk fĂŒr uns.

Worin besteht der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen Euren Alben?

FĂŒr uns klingt jedes nach dem Status der Band, zu dem es entstanden ist. Auf unserem selbstbetitelten Debut mußten wir uns erst finden, und hatten lediglich den Anspruch, so wild wie nur möglich zu klingen. Okay, das liegt inzwischen 15 Jahre zurĂŒck und vielleicht hĂ€tten wir heute anders gehandelt, damals waren wir aber davon ĂŒberzeugt alles richtig gemacht zu haben. Bei »Wildstreet II...Faster...Louder« fĂŒnf Jahre spĂ€ter waren wir natĂŒrlich besser eingespielt, wollten jedoch unbedingt unsere Live-Energie auch auf TontrĂ€ger verewigen. Jetzt wissen wir viel mehr von Hooks und Melodik, und feiern eine Art Wiedergeburt. Das tun wir schon lĂ€nger, denn eigentlich ist die Scheibe seit 2019 fertig.

WILDSTREET-Bandphoto 1

Warum hat es denn so lange gedauert, ehe »III« nun endgĂŒltig zu Veröffentlichungsehren kommt?

Schwer zu sagen, weil sich da einiges aneinandergereiht hatte, das Zeit gekostet hat. Die Aufnahmen selbst waren es jedenfalls nicht. Damit waren wir nĂ€mlich in nur neun Monaten durch, selbst wenn wir verschiedene Studios aufgesucht haben, um möglichst billig aufnehmen zu können. Sehr viel Zeit haben wir im Vorfeld damit verbracht, die Songs nach unseren, zum Teil doch erheblich unterschiedlichen Vorstellungen zu gestalten. So etwas kann schon mal dauern. Außerdem gaben wir die Tracks erst dann frei, wenn alle mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Heißt demnach, daß nicht alle Songs brandneu sind, oder?

Korrekt. Einige Nummern basieren sogar auf Riffs und Fragmenten, die schon fast zehn Jahre alt sind. Streß hatten wir keinen, sondern die Songs mitunter bewußt reifen lassen und erst nach einigen Monaten Pause daran weitergearbeitet. Wir wollten alles, nur keinen Schnellschuss produzieren! Außerdem mußten wir geduldig sein, um den richtigen Partner zu finden, der sich um die Scheibe bemĂŒht. Das hat gefĂŒhlt noch einmal ewig gedauert, doch es hat sich rentiert! Wir wissen, daß wir in besten HĂ€nden sind und fĂŒr »III« die bestmögliche Promotion bekommen.

WILDSTREET-Headline

»III« klingt nicht nur cool, das Album sieht auch so aus. Von wem stammt das Artwork?

Von Andrew Tremblay, der auch fĂŒr unsere letzten Singles den Stift geschwungen hat. Zu sehen ist seine Vorstellung der Hindu-Göttin Kali. Sie sitzt ĂŒbrigens auf jener Karre, die bereits auf unserem letzten Album zu sehen war. Damals war die Kiste aber noch besser in Schuß. [lacht]

https://www.wildstreetmusic.com/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Walter Scheurer

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WILDSTREET – III (Rundling)
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