UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  GLENMORE-Interview

Date:  15.05.1994 (created), 16.07.2021 (revisited), 16.07.2021 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Wir erleben GLENMORE an einem Wendepunkt: Die Demos waren gro├čartig, der Erstling ┬╗Materialized┬ź erwies sich weitgehend dieser Lorbeeren w├╝rdig. Allerdings sollte die zweite Scheibe, die entgegen des Arbeitstitels nicht "Lost In A Daydream" sondern ┬╗For The Sake Of Truth┬ź hei├čen sollte, deutlich schw├Ącher ausfallen; Markus' Hinweis, Wir wollen von der puren Hard Rock-Schiene weg wurde in der Tat umgesetzt, was f├╝r GLENMORE zugleich den Anfang vom Ende bedeutete.

Den Ausstieg von Didi aus gesundheitlichen Gr├╝nden hat J├╝rgen schon erw├Ąhnt, so da├č Tausendsassa J├Ârg Michael die Platte eintrommelte. Daher sind auf dem zweiten Bandphoto auch nur vier Musiker zu sehen, weil J├Ârg eben nur ein Studiomusiker gewesen war.

Anschlie├čend ├╝bernahm der ehemalige LYON-Musiker Michael Kasper das Schlagzeug, doch auch das Gitarrenteam zerfiel: 1996 stie├č der ehemalige RISK-Klampfer Thilo Hermann zu GLENMORE.

Doch schon ein Jahr sp├Ąter wurden die Neulinge wieder ersetzt: LETTER-X-Klampfer R├╝diger Fleck sowie der heutige HELLOWEEN-Drummer Daniel L├Âble formierten mit S├Ąnger J├╝rgen Volk und Bassist Markus Ratheiser die letzte Besetzung von GLENMORE. F├╝r J├╝rgen und R├╝diger ging es anschlie├čend Richtung RAWHEAD REXX weiter.

Urspr├╝nglich sollte der Titel des Interviews "Mind Metal" lauten, und das entsprechende Design war auch schon erstellt worden:

GLENMORE-Headline [urspr├╝nglich geplante Version]

Doch dann entschied ich mich f├╝r den neuen Titel, der quer durch die Story gew├╝rfelt wurde: Im Livephoto, das im gedruckten Heft als Aufmacher fungierte, hier nun aber am Storyende zu sehen ist, war oben links das selbstgebaute Logo, rechts unten das Wort "Lost" eingebaut. Auf der zweiten Seite war dann im unteren Bereich die restlichen drei Worte etwas verdreht arrangiert unter den Text gelegt worden - und zwar mit dem gleichen Muster verziert wie der oben zu sehende "Mind Metal"-Schriftzug.

Als weiteres optisches Element hatten wir auf Seite 3 das heuer zu Er├Âffnung verwendete Logodesign farbig unter den Text gelegt; unter der GLENMORE-Story folgte n├Ąmlich die halbseitige MAS OPTICA-Anzeige, in die eine Farbe eingedruckt worden war. Also nutze ich dies aus, um auch der Story ein wenig Farbe zu verschaffen; bei der Erstauflage handelte es sich um Gelb, in der zweiten Auflage um Magenta.

In der Onlineversion haben wir neben dem offiziellen ┬╗Materialized┬ź-Bandphoto auch das Logo vom ┬╗For The Sake Of Truth┬ź-Cover sowie das Photo der Viererbesetzung erg├Ąnzt, da das Album noch 1994 erschien, in dieser Story ausgiebig thematisiert wird und zudem der Interviewtitel von einem der ┬╗For The Sake Of Truth┬ź-Songs stammte, der sich auf einem Promotape befand, den ich von der Band erhalten hatte.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

GLENMORE-Logo 1

In UNDERGROUND EMPIRE 4 vorgestellt, war ein Interview schon in UNDERGROUND EMPIRE 5 geplant, aber auch in UNDERGROUND EMPIRE 6 noch nicht realisiert. Jetzt, in UNDERGROUND EMPIRE 7 mu├č es endlich passieren - das Interview!
F├╝r den METAL HAMMER hatte ich nach Ver├Âffentlichung des Debuts bereits zwei Interviews mit GLENMORE-S├Ąnger J├╝rgen Volk gemacht und, da aller guten Dinge bekanntlich drei ist, nistete ich mich damals an einem Wochenende bei GLENMORE ein und f├╝hrte ein weiteres Interview mit der ganzen Band. Die folgenden Zeilen stellen zun├Ąchst einmal das Ergebnis des heroischen Versuchs, die Quintessenz aus insgesamt ├╝ber 120 Minuten Small Talk herauszufiltern, dar! Dieser Quasi-R├╝ckblick zu Beginn wird kombiniert mit Statements zu der zweiten GLENMORE-Scheibe.

GLENMORE-┬╗Materialized┬ź-Promophoto

Zun├Ąchst w├Ąre es wohl angebracht, einige wichtige Details ├╝ber das bisherige Treiben der Band zu erfahren!

J├╝rgen: Im Jahre 1982 fingen Didi Vogt (d), Wolfgang Heuchert (g) und ich zusammen an, Musik zu machen, wobei ich damals noch den Ba├č gespielt habe. Damals lief das Ganze als christliche Kirchenmusik ab, mit MARSHALL und ├Ąhnlichem in der Kirche - war 'ne richtig tolle Sache! Wir hatten damals einen Vikar, der die Sache gesponsort hat. F├╝r uns war entscheidend, da├č wir dadurch einen Proberaum kriegten. 1987 hat die Band allm├Ąhlich begonnen, Formen anzunehmen, als Markus Ratheiser zu uns kam und den Ba├č ├╝bernahm. 1990 hat Olaf Bert Adami als zweiter Gitarrist das Line-up komplettiert. 1988 war dann ein wichtiger Schritt, als wir beim Nachwuchswettbewerb der Rockfabrik Ludwigsburg teilnahmen und durch diverse "Heimlichkeiten" auf Platz 18 landeten. Jedoch hat es sich sp├Ąter rausgestellt, da├č unsere Plazierung get├╝rkt war, weil wir private Probleme mit einigen Leuten aus der Jury hatten. Trotzdem haben wir damals Frank Bornemann kennengelernt, weil einige Leute ihm von uns erz├Ąhlten. Also kam er auf uns zu, und wir gaben ihm ein Demo. Zwei Wochen sp├Ąter sind wir zu ihm gefahren. So kam dann Ende 1989 der Verlagsvertrag zustande. Von diesem Zeitpunkt an, haben wir begonnen, das Material zu erarbeiten, das jetzt zu gro├čen Teilen auf dem Debut zu h├Âren ist. Wir haben eigentlich nur ein offizielles Demo gemacht, welches Ende 1990 aufgenommen wurde. Wir waren zwar vorher mehrmals in Demostudios, aber das war eigentlich nichts Amtliches. Auch nach diesem Demotape haben wir immer wieder Songs mit Frank aufgenommen, die jedoch nie offiziell ver├Âffentlicht wurden. Nach dem Demo haben wir begonnen, Showcases f├╝r etliche Firmen zu spielen. Aus den Angeboten, die wir erhielten, haben wir uns POLYDOR ausgesucht.

Inwiefern hatte Frank Bornemann Einflu├č auf Eure Stilpr├Ągung?

Wolfgang: Als wir Frank kennenlernten, hatten wir eine Phase, in der wir so progressiv und schwierig wie nur m├Âglich gespielt haben. Er hat uns damals beispielsweise die Kunst des Weglassens beigebracht.

J├╝rgen: Er kam immer wieder ├╝ber's Wochenende zu uns und hat mit uns Songs geschrieben und arrangiert. Frank hat uns sehr geholfen, aber er hat seinen eigenen Stil, wie er Songs schreibt, so da├č wir des├Âfteren auch mal "Nein!" gesagt haben, wenn uns etwas nicht gefiel.

Didi: Er hatte viele gute Ideen, war aber immer bereit zuzugeben, wenn eine Idee mal nicht so toll war. Wir haben viel diskutiert, es war eine sehr konstruktive Zusammenarbeit!

Markus: Es wird sich sicherlich f├╝r die n├Ąchste Platte stilistisch einiges tun. Wir stehen mittlerweile auf etwas andere Sounds. Wir wollen mehr als nur die Bratgitarre im Wechsel mit einer klaren Gitarre. Wir wollen mehr Abwechslung in Sachen Sound, ein etwas strangeres Arrangement. Wir wollen von der puren Hard Rock-Schiene weg, es soll anspruchsvoller werden! Wir haben keinen Bock, auf dem gleichen Level stehenzubleiben! Die Platte zieht ein Res├╝mee ├╝ber die Demophase, und wir sind jetzt frei, neue Dinge zu machen! Es ist sogar m├Âglich, da├č es einen richtigen Stilbruch geben wird. Wir wissen selbst noch nicht, wie es genau aussehen wird. Wir haben verschiedene Ideen im Kopf und werden uns ├╝berraschen lassen, was im Endergebnis dabei rauskommt! So wird Frank auch bei der Wandlung unseres Stils ein W├Ârtchen mitzureden haben. Die Basis, die Grundstruktur wird wohl immer der Hard Rock sein, aber es wird sich f├╝r die Zukunft einiges ├Ąndern!

Ich finde das Cover Eures Debuts faszinierend! Es wirkt, als w├╝rdet Ihr aus dem Stein herauskommen!

J├╝rgen: Der Designer kam zu uns ins Studio, und bevor er sich einen Ton unserer Musik anh├Ârte, stellte er uns total konfuse Fragen nach Lieblingsfilmen, unserer bevorzugten Musik oder wollte wissen, wie wir drauf sind! Das Cover ist seine Idee. Er hatte den Eindruck, da├č wir etwas abgesponnen, etwas fantasy-m├Ą├čig drauf sind und kam dann mit der Story, da├č sich alles aus dem puren Naturgestein geformt hat und da├č wir aus dem Fels herauskommen und uns verwirklichen, mit all unseren Gef├╝hlen und unseren Gedanken. Er hat mit Computeranimation, der Paint-Box, gearbeitet und daher sieht es echt toll aus. Es wirkt wie gemalt und doch fotografiert!

GLENMORE-Livephoto: J├╝rgen Volk

Der Titel Eures Debuts lautet ┬╗Materialized┬ź. Wollt Ihr damit andeuten, da├č Ihr materialistisch determinierte Kapitalistenschweine seid???

Wolfgang: Der Titel h├Ąngt mit dem Cover zusammen. Er soll aussagen, da├č sich die Band in einer langen Zeit geformt und sich zusammengeschwei├čt hat. Alles, was man auf der CD h├Ârt, ist langsam gewachsen und Materie geworden.

Was ich h├Âchst erw├Ąhnenswert finde, ist die Tatsache, da├č Ihr Euch als Band das positive Denken als Motto auf Eure Fahnen geschrieben habt! Bitte erl├Ąutere das doch genauer!

J├╝rgen: Ich besch├Ąftige mich seit mehr als sieben Jahren mit dem Gebiet Esoterik und Selbsthypnose. Ich habe damals Leute kennengelernt, die so drauf waren. Es hat mich sehr fasziniert, und ich beschlo├č, es einfach auch zu versuchen. Ich mu├č sagen, da├č es mir f├╝r mein Leben sehr viel gebracht hat. Ich bin sicher, da├č ich es anders nicht gepackt h├Ątte, dorthin zu kommen, wo ich heute bin.

Olaf: Es gibt heutzutage sehr viele depressive Str├Âmungen, und wir wollen da ein klein wenig dagegensetzen. Die gesamte Band ist so drauf, da├č wir versuchen, unser Leben durch das positive Denken bestimmen zu lassen.

Wolfgang: Es bringt jeden f├╝r sich etwas weiter! Es n├╝tzt nichts, wenn man sich in Depressionen reinst├╝rzt. Wir versuchen, in allen Situationen die positiven Seiten zu sehen.

Olaf: Man kann damit sicher nicht die Welt ver├Ąndern, aber man kann sein n├Ąheres Umfeld beeinflussen. Wenn das jeder machen w├╝rde, s├Ąhe es schon mal viel besser aus!

J├╝rgen: Es soll in keinster Weise ein Diktat, ein erhobener Zeigefinger, sein! Ich selbst bin auch immer mal wieder gereizt, aggressiv und schaffe es nicht, positiv zu denken. Wir wollen nur einen Gedankenansto├č geben, denn ich denke, da├č man viele Lebenssituationen mit positivem Denken besser meistern kann. Vielleicht k├Ânnen manche Leute mit unseren Ideen etwas anfangen. Das w├Ąre sehr sch├Ân und w├╝rde uns freuen!

Wie sieht diese Lebensphilosophie von ihrer praktischen Auswirkung her aus? Meditation, autogenes Training?

J├╝rgen: Fr├╝her habe ich sehr viel Selbsthypnose und autogenes Training gemacht, bin aber mittlerweile auf die Mind Machine umgestiegen. Es ist ein Ger├Ąt, mit dessen Hilfe man sich mit audio-visuellen Impulsen selbst hypnotisieren kann. Nach einer halben Stunde ist man schon in einem Hypnosezustand und kann sich per Kassetten alles m├Âgliche suggerieren, sei es einfach zur Beruhigung oder um irgendwelche anvisierte Ziele besser zu erreichen. Das Ger├Ąt wurde oft auch an Universit├Ąten getestet und kam sehr gut an. Es ist eine gute Sache, die mir selbst sehr viel bringt, denn ich bin dadurch viel ruhiger und ausgeglichener! Der Rest der Band ist mittlerweile auf diese Welle miteingestiegen. Zwei haben sich auch eine Mind Machine gekauft und jeder macht etwas in diese Richtung. Das gibt uns als Band richtig tollen Zusammenhalt!

Die Idee des positiven Denkens pr├Ągt auch Eure Texte!

J├╝rgen: Weil mir das positive Denken sehr wichtig ist, habe ich mich auch textlich damit auseinandergesetzt. Ich wollte einige Texte schreiben, bei denen in allt├Ągliche Situationen das positive Denken und der Einsatz des Unterbewu├čtseins miteinflie├čt. Ich hasse einfach Banaltexte. So etwas gibt es zu oft und w├╝rde auch nicht zu unserer Musik passen. Wenn man so viel Zeit und Energie in die Musik reinsteckt, kann man keinen dumpfen Text draufsetzen, der alles wieder kaputtmacht! Ich fand es interessant, solch ein Thema anzuschneiden. So kam ein Text zu anderen, und irgendwann drehten sich fast 90 Prozent der Texte um dieses Themengebiet. ÔÇ║Speak To MeÔÇ╣, zum Beispiel, ist eine Konversation zwischen mir und meinem Unterbewu├čtsein. Ich fordere mein Unterbewu├čtsein auf, mit mir zu sprechen und mir Impulse und Signale zu geben. Ich wei├č, da├č das funktioniert! Wenn ich irgendwann mal nicht weiter wei├č, dann h├Âre ich nach innen und kriege Infos, wie ich ├╝ber die Situation hinwegkomme. Ebenso interessiert mich das Ph├Ąnomen des schizophrenen Denkens sehr! Darum dreht sich ÔÇ║The VoiceÔÇ╣, in dem es um einen Typen geht, der seine Frau abg├Âttisch liebt und sie umbringt, aber nicht wei├č, da├č er sie umgebracht hat. Die Stimme seiner Frau verfolgt ihn aber immer weiter, und er wei├č nicht warum. ÔÇ║Feel The FireÔÇ╣ beschreibt einen Menschen, der sich jeden Morgen im Spiegel betrachtet und sich fragt, was er eigentlich tut, der sich fragt, warum er die ganze Schei├če immer weiter durchzieht, obwohl er doch etwas anderes will. Er gibt sich dadurch den Ansto├č sein Leben zu ver├Ąndern. Das hat sicher jeder schon mal erlebt, da├č er in einer Krise steckt und sich dann von der Gewohnheit weitertreiben l├Ą├čt. Dabei br├Ąuchte er nur einen kleinen Ansto├č, um sein Leben zu ver├Ąndern. Ich dachte jedoch, da├č es genug ist, wenn sich acht von zehn Songs um dieses Thema drehen, weil es sonst vielleicht zu eint├Ânig geworden w├Ąre. Also habe ich ÔÇ║MiraclesÔÇ╣ geschrieben, das sich um die Umweltverschmutzung dreht, um das, was wir unserer Mutter Erde derzeit antun und da├č irgendwann Schlu├č sein wird. Es war f├╝r mich ein sehr aktuelles und hartes Thema, das ich in einem Text aufgreifen wollte. ÔÇ║End Of The LineÔÇ╣ schlie├člich handelt vom Todesmoment, vor dem ich selbst ziemlich Angst habe. Ich habe ein Buch gelesen, in dem Menschen, die schon klinisch tot waren und dann wieder zur├╝ckgeholt wurden, schildern, wie sie das erlebt haben. Keiner wei├č wie es danach ist, aber anhand dem, was diese Menschen erz├Ąhlt haben, kann man vermuten, da├č es vielleicht nicht so angstvoll und gr├Ą├člich sein mu├č. Das war f├╝r mich so etwas wie ein Hoffnungsschimmer, und deshalb wollte ich den Song schreiben.

GLENMORE-Livephoto: Olaf Adami

Inwiefern hat eine Geschichte wie die von ÔÇ║The VoiceÔÇ╣ etwas mit positivem Denken zu tun?

J├╝rgen: Es geht, etwas allgemeiner ausgedr├╝ckt, in diesen Texten um Dinge, die in deinem Gehirn ablaufen. Schizophrenes Denken ist ein Extremfall, bei dem positives und negatives Denken einander gegen├╝berstehen! Ich denke, da├č jeder zu einem gewissen Prozentsatz eine gespaltene Pers├Ânlichkeit hat.

Wolfgang: Jeder f├╝hrt jeden Tag seinen Kampf mit seinem zweiten Ich. Er trifft auf eine Situation, und pl├Âtzlich ├╝bernimmt sein zweites Ich die Kontrolle.

Didi: Es ist schwierig, auf eine gro├če Masse zuzugehen! Man sollte lieber versuchen, auf die einzelne Person zuzugehen! Wir haben zehn Songs auf der Platte, und ich denke, da├č in jedem Text etwas f├╝r jemanden drin ist. Ein Lovesong spricht eigentlich jeden an, ist aber andererseits so ausgelatscht, da├č wir ihn nicht bringen wollen.

Ihr habt den Begriff "Mind Metal" gepr├Ągt, um Eure Musik zu beschreiben. GLENMORE bieten also Futter f├╝rs Gehirn!

J├╝rgen: Wir investieren so viel Energie und Zeit in die Songs, da├č sie ├╝ber Monate hinweg entstehen. Es wird sehr, sehr viel dran rumgedoktert, weil wir nicht nur mit Herz und Gef├╝hl, sondern auch sehr viel mit dem Kopf an den St├╝cken arbeiten, bis alle Harmonien stimmen und das Arrangement so ist, wie wir es wollen. Jedoch haben wir immer den Hintergedanken, da├č die Musik nicht zu abgedreht wird, sondern f├╝r jeden h├Ârbar bleibt! Es steckt sehr viel Kopf in der Musik und auch in den Texten, deshalb der Begriff "Mind". Der zweite Bestandteil der Ausdrucks, "Metal", ist eigentlich Bl├Âdsinn, da wir keinen Metal mehr machen. Er steht vielmehr f├╝r unsere Urspr├╝nge, denn wir haben fr├╝her richtig straighten Heavy Metal gemacht. Heute sollte man eher von harter Rockmusik sprechen. Unser Management hat sich lange ├╝berlegt, welches Image wir uns zulegen sollen. Ich find' eigentlich, "ehrlich w├Ąhrt am l├Ąngsten" - wir sind so, wie wir sind! Daher haben wir das positive Denken auch als Image gew├Ąhlt und wollen das mit dem Begriff "Mind Metal" unterstreichen.

Ist also das Gehirn die Ansprechstation Nummer Eins f├╝r Eure Musik?

J├╝rgen: Unser Wunschpublikum ist ein Publikum, das nicht nur mit dem Herzen und dem Gef├╝hl mitmacht, sondern auch etwas mitdenkt, das sich die Musik intensiv reinzieht und sie durchlebt! So, wie ich es selbst mache. Wenn ich mir eine Scheibe kaufe, dann versuche ich mich in die Musik und Texte hineinzuversetzen.

Ganz witzig und erw├Ąhnenswert finde ich zum Abschlu├č noch die Tatsache, da├č Euer Bandname von einem Whiskey stammt!

GLENMORE-Headline

Wolfgang: Wir suchten einen Bandnamen und wollten keinen Namen, den man direkt ├╝bersetzen kann. Damals sahen wir einen Spiegel, auf den das Signet eines Whiskeys mit dem Namen "Glenmore" aufgedruckt war, und schon hatten wir da so eine Idee.

J├╝rgen: Der Name hat schon ├╝ber zehn Jahre durchgehalten, so da├č wir ihn uns nicht mehr wegdenken k├Ânnen.

GLENMORE-Logo 2

Nicht zehn Jahre, sondern etwa ein dreiviertel Jahr wollen wir nun nach vorne springen und zuh├Âren, w├Ąhrend ich erneut mit S├Ąnger J├╝rgen telefoniere, der topaktuellen News von den Aufnahmen der zweiten GLENMORE-Scheibe auf Lager hat!

GLENMORE-┬╗For The Sake Of Truth┬ź-Promophoto

Ihr seid gerade dabei, Euer zweites Album abzumischen. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, wo soll ich anfangen? Tatsache ist, da├č Didi raus ist. Er hatte zwei Geh├Ârst├╝rze und einen Monat vor'm Studiotermin hatte er einen dritten. Sein Arzt sagte ihm, da├č er, wenn er mit 40 noch etwas h├Âren m├Âchte, mit der Musik aufh├Âren m├╝sse, so da├č er sich entschieden hat, aufzuh├Âren, was f├╝r uns sehr schwer war, denn Didi war von Anfang an dabeigewesen. F├╝rs Studio haben wir nun J├Ârg Michael verpflichtet, der die Drums eingespielt hat. Das Schlagzeug wurde in Gelsenkirchen in den "RA.SH"-Studios aufgenommen, und der Rest entstand wieder im "Horus"-Studio. Als Produzenten haben wir Charlie Bauerfeind, was eine ganz neue Erfahrung war, weil es er eine ganze andere Arbeitsweise hat. Er l├Ą├čt der Band sehr viel freien Lauf. Er macht zwar Vorschl├Ąge, hat aber am Songwriting nichts ver├Ąndert. Die ganze Aufnahme klingt recht frisch, allein schon weil kein St├╝ck ├Ąlter als ein Jahr ist. Wir haben gesanglich viele neue Sachen ausprobiert und sind ein bi├čchen von dem weggegangen, was wir bisher gemacht hatten. Ich singe nicht mehr so hoch, sondern mit mehr Feeling, statt zu viel Technik. Ich denke, da├č das ganz gut kommt. Ich bin auf jeden Fall zufrieden bislang.

Cover? Titel? Release?

Das Album soll Ende Juli/Anfang August bei POLYDOR erscheinen. Unser Arbeitstitel lautet ┬╗Lost In A Daydream┬ź, so wie auch ein neuer Song hei├čt, und das Cover soll auch auf den Titel abzielen. In dem Song geht es um einen Typen, der f├╝r alle Au├čenstehenden als verr├╝ckt gilt, aber im Prinzip wei├č er ganz genau, was er tut, und er lebt in seiner eigenen Welt, in seinem Innern. Wenn sich diese Story coverm├Ą├čig gut umsetzen l├Ą├čt, werden wir bei diesem Titel bleiben.

GLENMORE-Livephoto: Markus Ratheiser

Euer 8-Spur-Tape zeigt deutlich, da├č sich musikalisch eine Menge seit dem Debut getan hat!

Das kommt zum einen daher, da├č das Material von ┬╗Materialized┬ź sehr alt war und da├č Frank Bornemann gro├čen Einflu├č hatte. Beim neuen Material haben wir getrennt geschrieben. Es war also nie die ganze Band am Songwriting beteiligt, sondern es waren immer nur einzelne Musiker. Man h├Ârt also verschiedene Handschriften, und daher klingt das neue Material anders als bisher. Wir wollten uns einfach freien Lauf lassen und das schreiben, worauf wir Bock hatten. Ich finde ganz lustig, da├č sich im Endeffekt dennoch ein roter Faden durchgeht, obwohl die Songs von verschiedenen Musikern stammen. Es wird auch relativ hart produziert werden, so da├č es heavier wird als auf dem Debut.

Hier mu├č ich jedoch einhaken und sagen, da├č die St├╝cke an sich sanfter, weicher klingen. Ihr arbeitet beispielsweise viel weniger mit der verzerrten Gitarre und setzt stattdessen verst├Ąrkt Akustik- und Cleangitarren ein!

Das stimmt schon. Wir kamen mit unserem 8-Spur-Tape ins Studio, und wir haben mit Absicht alles deutlich h├Ąrter produziert, weil auch Charlie der Meinung war, da├č es zu soft kam. Zudem spielt J├Ârg Michael ein sehr hartes Schlagzeug, so da├č es sich von Anfang an anders entwickelt hat, als die Drumcomputergeschichte vom 8-Spur-Tape, die recht synthetisch klingt. Jedoch ist dies eine positive Begleiterscheinung, mit der jeder hochzufrieden ist.

Ich glaube aus Deinen Worten herauszuh├Âren, da├č Frank Bornemann doch keinen allzu gro├čen Einflu├č auf Eure stilistische Ver├Ąnderung hatte, wie das bei unserem letzten Gespr├Ąch noch angeklungen war!

Wir haben uns produzententechnisch von Frank getrennt. Er hat uns beim ersten Material sehr geholfen und uns weitergeholfen, uns viel beigebracht. Er hat uns angeboten, wieder zu helfen, und wir haben ihn auch immer wieder um Rat gefragt, aber ansonsten hat er seine Finger aus den Kompositionen rausgelassen. Wir wollten uns unbeeinflu├čt weiterentwickeln. Es ist wie eine Sch├╝ler/Lehrer-Beziehung. Irgendwann will sich der Sch├╝ler nichts mehr beibringen lassen. Das hat sicher auch dazu beigetragen, da├č sich das Material total anders anh├Ârt.

GLENMORE-Livephoto: Didi Vogt

Ihr wolltet also kreativ auf eigenen F├╝├čen stehen!

Richtig, und genau das ist extrem wichtig! Wir haben Gott sei Dank bei der POLYDOR den Vorteil, da├č die Firma recht wenig am Material rumn├Ârgelt, sondern die Band die Musik machen l├Ą├čt, die sie will. Wir hatten also freie Hand!

Was gibt es ├╝ber das Textkonzept zu sagen? Ist es immer noch "Mind Metal", steht immer noch das positive Denken im Vordergrund?

Es ist immer noch "Mind Metal", aber mehr auf die allt├Ąglichen Dinge bezogen. Ich bin mittlerweile kritischer, realistischer geworden, so da├č die Texte nun auch etwas mehr in diese Richtung gehen. Es geht immer noch haupts├Ąchlich durch den Kopf, jedoch haben wir versucht, das mit dem Feeling der Musik zu verbinden, und ich glaube, da├č dies ganz gut gelungen ist.

Erw├Ąhne doch bitte als Beispiel einen der neuen Texte!

Den Text zu ÔÇ║TV WarÔÇ╣ habe ich geschrieben als der Golfkrieg tobte. Mich hatte da tierisch die CNN-Masche genervt, die schon am fr├╝hen Morgen die aktuellen Bilder und Todesnachrichten brachten. Es war fast wie ein Videospiel, in dem Leute abgeknallt werden, und man kann in Stereo, Farbe und Dolby zusehen. Dieser Text geht an diese blutgeilen Reporter. Das ist eine Sache, mit der ich nicht leben kann, von der ich finde, da├č man sie boykottieren sollte. Das hat f├╝r mich nichts mehr mit Informationsvermittlung zu tun, sondern ist die totale Aufputscherei.
Es hat also immer noch etwas mit "Mind Metal" zu tun, aber nicht mehr so positiv, so esoterisch, sondern kritischer. Ich bin auch weiterhin ein rundum positiv denkender Mensch, aber ich betrachte jetzt vielleicht auch mal die Kehrseite dessen, was ich auf der letzten Scheibe geschrieben hatte. Der Grund f├╝r diese ├änderung liegt vielleicht auch darin, da├č mich viele Leute ansprachen, weil ihnen die Texte zu "Friede, Freude, Eierkuchen"-m├Ą├čig waren, was mir doch zu denken gegeben hat.

War damals zu sehr die rosarote Brille im Spiel?

Irgendwo schon... Die Unerfahrenheit und auch die rosarote Brille, auch wenn ich es nur ungern zugebe. Aber im Nachhinein betrachtet hat das schon eine Rolle gespielt.

GLENMORE-Logo 3

Genug der Worte. Nun ist es f├╝r Euch an der Zeit, aktiv zu werden. Auch wenn ┬╗Materialized┬ź schon einige Monate alt ist, bleibt es nach wie vor ein super Album, das es verdient, da├č Ihr mal genauer reinh├Ârt. Ich bin mir sicher, da├č Ihr dann genauso abfahren werdet wie ich. Welche Tr├╝mpfe die Jungs f├╝r die Zukunft in der Hinterhand haben, wird sich auf dem zweiten Album abzeichnen, von dem ich dank des 5-Song-Tapes zwar eine wage Idee erhalten habe, mich aber letztendlich ebenso ├╝berraschen lassen mu├č wie Ihr!

GLENMORE-Livephoto

Vorbereitungen, Interviews & Bearbeitung:
Stefan Glas

Photos: Dirk Zumpe [Photo 1], Stefan Glas [Photo 2+3, Klaudia Weber

GLENMORE im ├ťberblick:
GLENMORE – Demo '90 (Demo)
GLENMORE – UNDERGROUND EMPIRE 4-"German Metal"-Artikel
GLENMORE – UNDERGROUND EMPIRE 7-Interview
GLENMORE – METAL HAMMER 04/93-Interview
GLENMORE – METAL HAMMER 05/93-Interview
Playlist: GLENMORE als Newcomerhoffnung in "Jahrescharts Metal Hammer 1992" von Stefan Glas
Playlist: GLENMORE-Album »Demo '91« in "Cavelist Metal Hammer 05/92" auf Platz 2 von Stefan Glas
siehe auch: Informationen ├╝ber weitere Besetzungen von GLENMORE im "Extra-Info" des UNDERGROUND EMPIRE 7-Interviews
andere Projekte des beteiligten Musikers Markus Ratheiser:
HUMAN ZOO – Precious Time (Rundling)
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 32-"Living Underground"-Artikel
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 33-"Living Underground"-Artikel
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 48-"Living Underground"-Artikel
andere Projekte des beteiligten Musikers J├╝rgen Volk:
RAWHEAD REXX – Diary In Black (Rundling)
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 4-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 8-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – News vom 15.02.2005
RAWHEAD REXX – News vom 08.01.2007
RAWHEAD REXX – News vom 31.01.2008
siehe auch: Der Film "Rawhead Rex" als Vorlage f├╝r das Maskottchen von RAWHEAD REXX
┬ę 1989-2021 Underground Empire


GLENMORE im ├ťberblick:
GLENMORE – Demo '90 (Demo)
GLENMORE – UNDERGROUND EMPIRE 4-"German Metal"-Artikel
GLENMORE – UNDERGROUND EMPIRE 7-Interview
GLENMORE – METAL HAMMER 04/93-Interview
GLENMORE – METAL HAMMER 05/93-Interview
Playlist: GLENMORE als Newcomerhoffnung in "Jahrescharts Metal Hammer 1992" von Stefan Glas
Playlist: GLENMORE-Album »Demo '91« in "Cavelist Metal Hammer 05/92" auf Platz 2 von Stefan Glas
siehe auch: Informationen ├╝ber weitere Besetzungen von GLENMORE im "Extra-Info" des UNDERGROUND EMPIRE 7-Interviews
andere Projekte des beteiligten Musikers J├Ârg "Gordon Perkins" Michael:
AVENGER (D, Herne) – Prayers Of Steel (Re-Release)
AVENGER (D, Herne) – News vom 11.02.2008
AVENGER (D, Herne) – News vom 11.02.2008
DER BOTE – News vom 24.03.2004
DEVIL'S TRAIN – Devil's Train (Rundling)
DEVIL'S TRAIN – II (Rundling)
DEVIL'S TRAIN – ONLINE EMPIRE 50-Interview
DEVIL'S TRAIN – ONLINE EMPIRE 62-Interview
DEVIL'S TRAIN – News vom 18.03.2010
DEVIL'S TRAIN – News vom 30.11.2010
GRAVE DIGGER (D) – UNDERGROUND EMPIRE 7-Interview
HEADHUNTER (D, L├Ârrach) – Rebirth (Rundling)
HEADHUNTER (D, L├Ârrach) – News vom 02.08.2007
Soundcheck: HEADHUNTER (D, L├Ârrach)-Album »Parody Of Life« im "Soundcheck Metal Hammer 21-22/90" auf Platz 9
HEAVATAR – News vom 24.01.2013
HEAVATAR – News vom 08.11.2014
HEAVATAR – News vom 08.11.2014
HOUSE OF SPIRITS – Psychosphere (Rundling)
KALEDON – Legend Of The Forgotten Reign - Chapter 3: The Way Of The Light (Rundling)
KALEDON – News vom 15.07.2004
LAOS – We Want It (Re-Release)
Soundcheck: LAOS-Album »We Want It« im "Soundcheck Metal Hammer 11-12/90" auf Platz 11
LIVING DEATH (D) – ONLINE EMPIRE 39-"Living Underground"-Artikel
MEKONG DELTA – Classics (Rundling)
MEKONG DELTA – Classics (Rundling)
MEKONG DELTA – Classics (Rundling)
MEKONG DELTA – Classics (Rundling)
MEKONG DELTA – Classics (Rundling)
MEKONG DELTA – The Principle Of Doubt (Rundling)
Axel Rudi Pell – Made In Germany (Rundling)
Axel Rudi Pell – Magic (Rundling)
Axel Rudi Pell – Magic Moments - 25th Anniversary Special Show (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads II (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads II (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads II (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads II (Rundling)
Axel Rudi Pell – The Ballads II (Rundling)
Axel Rudi Pell – Wild Obsession (Rundling)
Axel Rudi Pell – ONLINE EMPIRE 60-"Living Underground"-Artikel
RAGE (D) – Execution Guaranteed (Re-Release)
RUNNING WILD – Black Hand Inn (Re-Release)
SAXON – ONLINE EMPIRE 24-"Living Underground"-Artikel
SAXON – ONLINE EMPIRE 24-"Living Underground"-Artikel
SAXON – News vom 02.08.2005
SOULSLIDE – News vom 08.02.2004
SOULSLIDE – News vom 12.05.2007
STRATOVARIUS – Elements Pt. 1 (Rundling)
STRATOVARIUS – Elements Pt. 2 (Rundling)
STRATOVARIUS – Elysium (Rundling)
STRATOVARIUS – Polaris (Rundling)
STRATOVARIUS – Stratovarius (Rundling)
STRATOVARIUS – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
STRATOVARIUS – ONLINE EMPIRE 28-"Living Underground"-Artikel
STRATOVARIUS – ONLINE EMPIRE 32-"Living Underground"-Artikel
STRATOVARIUS – ONLINE EMPIRE 53-"Eye 2 I"-Artikel: ┬╗Under Flaming Winter Skies - Live In Tampere┬ź
STRATOVARIUS – News vom 23.11.2003
STRATOVARIUS – News vom 08.12.2003
STRATOVARIUS – News vom 02.03.2004
STRATOVARIUS – News vom 14.01.2005
STRATOVARIUS – News vom 08.07.2005
STRATOVARIUS – News vom 08.07.2005
STRATOVARIUS – News vom 04.04.2008
STRATOVARIUS – News vom 14.05.2008
STRATOVARIUS – News vom 20.05.2008
STRATOVARIUS – News vom 18.06.2008
STRATOVARIUS – News vom 19.06.2008
STRATOVARIUS – News vom 22.08.2008
STRATOVARIUS – News vom 23.10.2008
STRATOVARIUS – News vom 26.02.2009
STRATOVARIUS – News vom 13.01.2011
STRATOVARIUS – News vom 15.09.2011
Tom Angelripper – Ein sch├Âner Tag (Rundling)
U.P. – Absorbed (Do It Yourself)
siehe auch: Bei J├Ârg Michael wird Schilddr├╝senkrebs diagnostiziert
andere Projekte des beteiligten Musikers Markus Ratheiser:
HUMAN ZOO – Precious Time (Rundling)
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 32-"Living Underground"-Artikel
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 33-"Living Underground"-Artikel
HUMAN ZOO – ONLINE EMPIRE 48-"Living Underground"-Artikel
andere Projekte des beteiligten Musikers J├╝rgen Volk:
RAWHEAD REXX – Diary In Black (Rundling)
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 4-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 8-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
RAWHEAD REXX – News vom 15.02.2005
RAWHEAD REXX – News vom 08.01.2007
RAWHEAD REXX – News vom 31.01.2008
siehe auch: Der Film "Rawhead Rex" als Vorlage f├╝r das Maskottchen von RAWHEAD REXX
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