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SNAKEYES (E)-Logo

SNAKEYES (E)-Bandphoto

Aus der andalusischen Metropole Cadiz stammt diese Band, die von José Pineda an sich als Soloprojekt ins Leben gerufen wurde. Da bei seiner Stammformation SPHINX nach der Veröffentlichung des letztens Drehers »Chronos« vor zwei Jahren nicht mehr viel weitergegangen ist, verarbeitete der Bassist seine Ideen und Riffs zunächst für sich allein. Da er jedoch bald darauf über das Internet den Rumänen Cosmin Aioniţă kennenlernte, erhielt die Chose eine gewisse Eigendynamik, da dieser sehr interessiert an einer Kooperation war. Mehr noch, der an sich als Sänger bei den Power-Thrashern 9.7 RICHTER aktive Cosmin war von den Demos, die ihm Pineda vorstellte, dermaßen begeistert, daß es schnell beschlossen war, gemeinsame Sache zu machen.

Die Liaison wurde schließlich auf den Namen SNAKEYES getauft und um die beiden SPHINX-Mitstreiter Justi Bala (Gitarre) und Carlos Delgado (Drums) erweitert. Noch im Gründungsjahr 2013 kredenzte man ein erstes Lebenszeichen mit dem Titel »Welcome To The Snakepit«, konnte damit aber - wohl eher aufgrund nur geringfügig vorhandener Promotion - nur wenig Aufsehen erregen. Die drei Tracks davon sind nämlich mehr als nur ordentlich ausgefallen und nun auch Teil des ersten Langeisens des Quartetts namens »Ultimate Sin«, wobei der kraftvoll intonierte, traditionell dargebotene Heavy Metal auch produktionstechnisch gut umgesetzt werden konnte.

Interessant zu bemerken ist auch, daß sich die andalusisch-rumänische Freundschaft sowohl an europäischen aber auch an US-amerikanischen Vorbildern zu orientieren scheint und man diese Einflüsse zu einer harmonischen wie wuchtigen und druckvollen Melange verarbeiten konnte.

Auch die rauhe und ausdrucksstarke Stimme von Cosmin soll Erwähnung finden, fügt sich diese doch prima in den Vortrag ein, der durch das nötige Gespür für Melodien und Hooks einige echten Perlen für Traditionalisten anzubieten hat. Neben dem kraftvollen ›Shadow Warriors‹, das mit Riffs im Stile von JUDAS PRIEST aus den Boxen kommt, dem knallharten Titeltrack, der von lässigen Gitarrenparts unterzogen ist und auch dem Output von IMPELLITTERI entstammen könnte, überzeugt die Truppe immer wieder mit an Helden wie METAL CHURCH erinnernden Kompositionen, wie zum Beispiel dem mächtigen Finale ›The Cross Is A Lie‹. Gelungenes Album, klasse Band!

http://www.snakeyes-metal.com/


Walter Scheurer

SNAKEYES (E) im Überblick:
SNAKEYES (E) – Online Empire 63-"Known'n'new"-Artikel (aus dem Jahr 2015)
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