UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Interview-├ťbersicht → DELIVERANCE (US, NY)-Interview last update: 19.09.2021, 21:27:20  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  DELIVERANCE (US, NY)-Interview

Date:  21.03.1994 (created), 01.01.2013 (revisited), 02.06.2020 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

An diesem Update am Ende der Story sieht man ganz deutlich, da├č der Grunge 1993/'94 gewaltig seine gichtigen Griffel gen Metal ausstreckte - obgleich sp├Ątestens am 5. April 1994 mit dem Selbstmord von Kurt Cobain der unwiderrufliche Wendepunkt f├╝r diese Bewegung gekommen war. Jedoch wie bei eigentlich allen anderen Metalbands, die mit Grunge-Elementen experimentierten, ging es auch bei DELIVERANCE in die Hose. Meines Wissens sollte das angek├╝ndigte Demo n├Ąmlich nie erscheinen; zumindest hat meine Wenigkeit nie wieder etwas von DELIVERANCE - mit oder ohne 1301 - zu h├Âren bekommen.

In Sachen Er├Âffnungsphoto haben wir bei der Onlineversion die gleiche Taktik wie im gedruckten Heft verwendet: Anstelle des Logos, f├╝r das uns die Band nie eine wirklich gute Vorlage zur Verf├╝gung stellen konnte, nahmen wir einfach das Bandphoto, bei dem die Musiker vor ihrem Backdrop mit dem Logo posten - Problem gel├Âst!

Ebenfalls am Originalheft orientiert haben wir uns in Sachen "1301": Da ich seinerzeit das Gef├╝hl hatte, eben jene Zahl sollte im Interview auch optisch verewigt werden, bastelte ich eine Graphik, die dezent unter den Text auf der zweiten Interviewseite gelegt wurde. Dieses Design wurde nun wiederbelebt und darf heuer den Anschlu├č der Story bilden.

Heuer konnten wir noch die vier Einzelphotos nutzen, die uns die Band damals mitgeschickt hatte. Leider hatten die Mannen allerdings vergessen, einen Hinweis bez├╝glich der abgebildeten Musiker mit auf den Weg zu geben, so da├č ich leider bei den beiden Photos der Gitarristen nicht mit Sicherheit sagen kann, wer Stan Turek und wer John Wolbert ist.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

DELIVERANCE [US, NY]-Photo + Logo

Mit einer Fantasystory, die in herrlichen Power Metal gekleidet sich vorstellte, ├╝berraschte mich vor einigen Monaten die Band DELIVERANCE aus New York, so da├č ich mich gezwungen sah, Euch diese Erkenntnis im letzten UNDERGROUND EMPIRE in der Sektion "Upcoming Internationals" gleich mal auf die Nase zu binden. Doch damit nicht genug. Die Band verstand es einfach, mich mit ihrer brillanten Mischung von treibenden, energiegeladenen Parts mit ruhigen, gef├╝hlvollen Passagen so sehr zu fesseln, so da├č es eines Tages kam wie es kommen mu├čte - ein Interview!

DELIVERANCE [US, NY]-Singleshot: Mark Arnemann

Als ich dar├╝ber nachdachte, welche Bezeichnung Eure Musik am treffendsten kennzeichnet und dabei auch Euer textliches Konzept sowie die Aufmachung des Demos in Betracht zog, so kam mir die Idee, da├č man mit "Fantasy Metal" der Sache doch recht nahe k├Ąme. Was sagt Ihr dazu?

Mark: "Fantasy Metal" ist definitiv eine gute Umschreibung, aber ich finde es schwer, unsere Musik zu beschreiben, denn meiner Ansicht nach hat sie ein wenig von allem - au├čer Disco nat├╝rlich - allem, was Rock-orientiert ist! Stan?

Stan: Diese Bezeichnung pa├čt sehr gut f├╝r das ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź-Tape, aber prinzipiell wollen wir nicht nur "Fantasy Metal" schreiben, sondern Metal, der anspruchsvolle Musik darstellt, mit klassischen und anderen Elementen. Was denkst Du, John?

John: Äh, was Mark sagte, hat ganz gut geklungen!

Okay, somit k├Ânnen wir also festhalten, da├č ein Fantasykonzept hinter Eurem Demo steckt (sofort rauskommen!!! - Red.). Stellt uns selbiges doch bitte mal a little bit vor! Au├čerdem w├╝rde mich interessieren, ob sich dieses Konzept nur auf Euer aktuelles ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź-Demo bezieht oder ob es DELIVERANCE auch in Zukunft begleiten wird.

Mark: Die Geschichte von ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź erz├Ąhlt, da├č die Welt von Drachen beherrscht wird, wie es in dem Sprachintro des Demos gesagt wird. Da taucht dieser Typ auf und erkl├Ąrt dem Herrscher der Elfen, da├č er ein Schwert erschaffen kann, das den Drachen ein Ende setzen kann. So verb├╝nden sich die Menschen mit den Elfen und besiegen die Drachen, aber sie verpflichten sich, das Schwert wieder zur├╝ckzugeben. Wie ├╝blich werden die Menschen dann aufm├╝pfig, und es gibt einen neuen Krieg zwischen den Menschen und den Elfen. Wie das alles endet, ist jedoch schwer zu sagen, denn ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź ist nur ein Demo, so da├č es nicht die komplette Story beinhaltet. Wir hoffen, da├č wir eines Tages ein vollst├Ąndiges Album ver├Âffentlichen k├Ânnen, auf dem wir dann die ganze Story pr├Ąsentieren k├Ânnen. F├╝r DELIVERANCE wollen wir uns nicht auf die Wirklichkeit oder aktuelle Dinge beziehen, sondern wir wollen die Vorstellungskraft anregen. So - if you want reality - read the newspaper!

Stan: Wie das n├Ąchste Demo aussehen wird, wissen wir noch nicht genau, aber es wird eine Menge guter Musik drauf sein, ├Ąhnlich dem, was man von ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź kennt, vielleicht ein wenig h├Ąrter.

Mark: Ich stimme Stan absolut zu, jedoch glaube ich, sagen zu k├Ânnen, da├č auf dem n├Ąchsten Demo, der ein oder andere Song stehen wird, der die ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź-Geschichte abschlie├čen wird. F├╝r die Zukunft werden wir gewi├č den Fantasyanstrich beibehalten, uns aber ebenso anderen Themen nicht verschlie├čen werden. Genauso kann ich mir nicht vorstellen, da├č wir jede zuk├╝nftige Ver├Âffentlichung auf Konzeptbasis gestalten, sondern eher auch individuelle Themen anschneiden, denn wie lange k├Ânnte man so etwas tun, ohne sich zu wiederholen? Wir werden uns von der Wirklichkeit fernhalten, aber diesen Bereich m├Âglichst ausgiebig abdecken!

DELIVERANCE [US, NY]-Singleshot: Stan Turek oder John Wolbert

Das Cover von ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź zeigt einen Drachen, ein Schwert und zwei verschiedenfarbige Schilde. Wolltet Ihr damit den thematischen Rahmen des Demos abstecken?

Stan: Im Zentrum des Covers sieht man das Schwert, das den Namen "Deliverance" tr├Ągt. Man kann es nicht exakt sehen, aber auf dem Schwert befindet sich ein Symbol f├╝r Chaos, und das Schwert ist mit der Spitze nach unten gerichtet, was ein Symbol f├╝r Krieg darstellt. Der rote Schild zur Linken mit Hammer und Ambo├č ist das Symbol f├╝r die Menschen, und der gr├╝ne Schild zur Rechten mit dem Baum ist ein Symbol f├╝r die Elfen. Der Drache krallt mit seinen Klauen nach beiden, was die Unterdr├╝ckung der Menschen und Elfen durch die Drachen darstellen soll. Das Cover wurde von Steve Regula gemalt. Wir erz├Ąhlten ihm die Story des Demos, und dieses Bild ist die Idee, die er dazu hatte, und wir sind sehr zufrieden damit.

Ich hatte schon im Artikel im letzten UNDERGROUND EMPIRE erw├Ąhnt, da├č Ihr nicht die einzige Band seid, die den Namen DELIVERANCE tr├Ągt. Die gleichnamige White Metalband hat mittlerweile sogar schon mehrere Platten ver├Âffentlicht. "Was tun?", sprach Zeus! Es ist also sehr wahrscheinlich, da├č Ihr Euren Namen ├Ąndern m├╝├čt. Habt Ihr Euch dar├╝ber schon Gedanken gemacht und eventuell einen Kandidaten f├╝r einen neuen Namen? Oder aber ist der Name DELIVERANCE untrennbar mit Eurem Konzept verbunden, so da├č ein Namenswechsel eine ├änderung der Aussage mit sich bringen w├╝rde?

Mark: Wir haben vor etwa einem Jahr festgestellt, da├č es noch einige andere Bands mit dem Namen DELIVERANCE gibt. Als jedoch die Band 1988 gegr├╝ndet wurde, wu├čten wir nicht, da├č es noch andere Bands mit gleichem Namen gibt. Damals war der Name DELIVERANCE definitiv kein Mu├č, aber wir begannen dann, das Konzept zu entwickeln und den Namen mit Hilfe von Liveshows zu etablieren. Mittlerweile ist es f├╝r uns wirklich notwendig, den Namen zu behalten. Sollte es aber eines Tages dazu kommen, da├č wir den Namen ├Ąndern m├╝ssen, dann werden wir einfach "1301" anh├Ąngen und uns dann DELIVERANCE 1301 nennen. Um Dir das zu erkl├Ąren, gibt es nur eine Person, die das wirklich kann. Bitte sehr, John!

John: Die Zahl "1301" geht auf die Vergangenheit vieler Menschen zur├╝ck. Wir wollen keine Namen nennen, aber... Aufgrund der ernsthaften Natur dieses Interviews k├Ânnen wir bei der Beantwortung dieser Frage nicht fortfahren, um gewisse Individuen nicht zu diskriminieren... Okay, ernsthaft - die Zahl "1301" findet sich im letzten Titel des ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź-Demos ÔÇ║Genesi; Sonata: 1301ÔÇ╣. Als wir uns Gedanken machten, wie wir uns bez├╝glich des Bandnamens aus der Aff├Ąre ziehen k├Ânnten, kam uns die Idee, "1301" anzuh├Ąngen. Hoffentlich wird es auf diese Art funktionieren.

Mark: Wenn Du also in Zukunft nach DELIVERANCE suchst und es steht da nicht DELIVERANCE 1301, dann ist es nicht das Original...

Stan: Ich w├Ąhlte damals den Namen DELIVERANCE, weil wir eine Erl├Âsung von der stinknormalen, allt├Ąglichen Musik sein wollen, Musik, die anders, besser ist.

DELIVERANCE [US, NY]-Singleshot: Stan Turek oder John Wolbert

In Euren Songs f├Ąllt auf, da├č den Akustikgitarren ein enormer Platz einger├Ąumt wird. Sind sie f├╝r Euch ein Mittel, die Stimmung Eurer Musik zu vermitteln?

Stan: Die Akustikgitarre ist meiner Ansicht nach das einfachste Mittel, um einen Stimmungswechsel in einem Song hervorzurufen. Daher ist die Akustikgitarre sehr wichtig f├╝r uns.

Mark: Wir wollen nicht st├Ąndig beweisen, wie hart wir spielen k├Ânnen, sondern wollen auch sanfte, sehr melodische Teile in den Songs haben. Wir m├Âgen es, Abwechslung in die Songs zu bringen!

Irgendwie wirken Eure Songs auf mich ein klein wenig wie Opern. Die Songs sind meist sehr lang, stark strukturiert und erinnern mit den vielen Sprachteilen an den Wechsel von Rezitationen und Arien wie man ihn in Opern findet. Bl├Âder Vergleich?

Mark: Ich denke, da├č das h├Ąufige Auftauchen von Sprachteilen in unseren Songs einfach notwendig ist, da├č wir unsere Story erz├Ąhlen k├Ânnen. Ich denke, viele Bands machen den Fehler, da├č sie ohne merkliche musikalische Ver├Ąnderungen immer die gleichen Texte bringen. Sie wiederholen sich und wiederholen sich, und das ist exakt das, was wir nicht wollen. ├ťbertriebene Wiederholungen haben nichts mit Kreativit├Ąt zu tun. Wir wollen einen Song so gestalten, da├č er das Feeling vermittelt, das zu dem entsprechenden Text pa├čt. Dementsprechend gibt es viele Wechsel in unserer Musik, so da├č sie in gewisser Hinsicht wirklich etwas Operncharakter hat.

Stan: Das soll nun aber nicht hei├čen, da├č wir probieren, die Songs m├Âglichst lang zu ziehen und die Leute nach Kr├Ąften zu langweilen. Wir denken eigentlich nicht ├╝ber die L├Ąnge eines Songs nach, sondern arrangieren einen Song so, wie wir denken, da├č es zur Story pa├čt. Es geht uns um Abwechslung und das, was der entsprechende Song verlangt. Ich habe unsere Songs nie als Opern angesehen; das ist ein total anderer Gesichtspunkt, als der, der mir die ganze Zeit ├╝ber vorschwebte.

Eure Musik ist recht anspruchsvoll, w├Ąhrend derzeit eher simpler Kram angesagt ist. Wie seht Ihr Eure Chancen in der heutigen Szene?

Mark: Ich glaube, Du hast recht, da├č es derzeit zu viele Bands gibt, die ihre Instrumente nehmen, sich sagen, "Hey, diese beiden Akkorde klingen gut! La├čt uns daraus einen Song ├╝ber Beischlaf mit einer Dreij├Ąhrigen machen!". Wir werden deswegen aber nicht auf einen Zug aufspringen, sondern warten bis unsere Zeit kommt. Heute sind NIRVANA und SOUNDGARDEN popul├Ąr, aber irgendwann werden wieder andere Sachen in sein.

Warum wurde ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź ├╝ber eine Zeitspanne von sechs Monate hinweg aufgenommen?

Stan: Es war eine Kombination aus finanziellen Gr├╝nden und dem Bem├╝hen, die Songs so aufzunehmen, wie wir sie haben wollten, was besonders bei den doppelten Gitarrenparts etwas Zeit kostete. Sechs Monate klingt nach einer langen Zeit, aber wenn man nur alle drei oder vier Wochen f├╝r einige Stunden ins Studio kann, dann geht diese Zeit sehr schnell vorbei. Die Studios hier sind sehr teuer, und das Geld mu├č man eben erst mal zusammenkriegen.

Erz├Ąhlt uns doch mal noch was zu Resonanzen auf das Demo, ├╝ber neue Songs und sonstiges, das noch interessant zu sein scheint!

Stan: Wir haben ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź erst gar nicht an Plattenfirmen verschickt. Wir wollen uns erst mit Hilfe vieler Livegigs eine Anh├Ąngerschaft erspielen und eine Pressemappe mit allen Artikeln ├╝ber uns zusammenstellen, bevor wir uns bei Plattenfirmen vorstellen.

Mark: Bei unseren neuen Songs kann man definitiv sehen, da├č unser Stil eine Evolution durchgemacht hat. Es ist immer noch DELIVERANCE, aber die Songs sind weiterentwickelt, es passiert mehr. Wir glauben, da├č unsere neuen Songs sowohl Progressive- als auch Thrashfans gefallen k├Ânnen.

Ihr habt schon mit TT QUICK, aber auch mit CANNIBAL CORPSE gespielt. Wie l├Ą├čt sich das vereinbaren, und wie waren die Reaktionen?

John: Irgendwie haben wir bei den meisten Gigs nicht zu den anderen Bands gepa├čt. Wir haben derzeit wirklich Probleme, Bands zu finden, zu denen wir passen und mit denen wir live spielen k├Ânnen. Es w├Ąre super f├╝r uns, wenn wir mit etwas popul├Ąreren Bands spielen k├Ânnten, um uns eine gr├Â├čere Anh├Ąngerschaft erspielen zu k├Ânnen. Mit TT QUICK hat es eigentlich ganz gut geklappt, da sie ein ├Ąhnliches Publikum ansprechen. Bei CANNIBAL CORPSE war das nat├╝rlich nicht der Fall, aber witzigerweise hatte das auch ganz gut funktioniert. Vielleicht liegt es daran, da├č wir bei Livegigs dazu neigen, schneller zu spielen als im Studio. Im Endergebnis ist es aber so, da├č man die Shows nehmen mu├č, die man angeboten kriegt.

DELIVERANCE [US, NY]-Singleshot: Jason Maines

Diese Worte liegen schon einige Tage zur├╝ck und bei DELIVERANCE hat sich eine Menge getan, wobei prim├Ąr wichtig ist, da├č Mark, der hier noch flei├čig Antworten gab und auch auf dem Bild zu sehen ist, nicht mehr bei der Band ist. Zudem steht man kurz davor, ein neues Demo fertigzustellen. Leider konnte mir die Band weder neue Photos noch eine Kostprobe des neuen Materials anbieten. Dennoch bezog Drummer Jason Maines Stellung zu den Ver├Ąnderungen.

Mark hat die Band sowohl wegen pers├Ânlicher Differenzen als auch wegen Einstellungsproblemen verlassen. Er wollte seine Arbeit an dem damals in Produktion befindlichen Demo im Zeitraum von M├Ąrz '93 bis September '93 beenden und hat nichts zustandegebracht. Also beschlossen wir, da├č es reichen w├╝rde! Er hatte ge├Ąu├čert, da├č die Band ohnehin auseinanderbrechen w├╝rde und es daher keinen Sinn h├Ątte, das Demo fertigzustellen. W├Ąre sein Verhalten nicht gewesen, w├Ąre das Demo bereits im letzten Jahr ver├Âffentlicht worden. Die pers├Ânlichen Motive sind wirklich sehr pers├Ânlich, so da├č wir sie nicht erw├Ąhnen m├Âchte. Wir haben nun also einen neuen Basser und einen neuen S├Ąnger, jedoch sind beide noch unbekannt und spielten zuvor bei Bands, die noch in keinster Weise bekannt waren.
Zum neuen Demo - wir haben vier bis f├╝nf Songs mit einer Gesamtl├Ąnge von 25 bis 30 Minuten. Darunter eine Ballade, w├Ąhrend der Rest eher thrashy ist. Ein wenig anders, als das "Drachen-Ding". Wir haben es jetzt mehr mit der Realit├Ąt als mit Fantasy. Die Arbeitstitel der Songs lauten ÔÇ║The DareÔÇ╣, ÔÇ║Into The SeaÔÇ╣, ÔÇ║EternityÔÇ╣, ÔÇ║DescendingÔÇ╣, ÔÇ║Sands Of TimeÔÇ╣ und ÔÇ║Falling ApartÔÇ╣. Voraussichtlich werden wir die vier ersten Songs auf jeden Fall verwenden, aber die Titel k├Ânnen sich noch ver├Ąndern!
Wie angedeutet, wird sich die Musik ver├Ąndern und mehr in Thrash-Richtung gehen, mit dezenten Grunge- oder Rap-Einfl├╝ssen, was durch die neuen Mitglieder verursacht wurde. Mal sehen, wie's l├Ąuft!

Einen besseren Schlu├čkommentar h├Ątte ich eigentlich auch nicht finden k├Ânnen. Abwarten, wie die neuen DELIVERANCE klingen werden! Da├č ich von ┬╗Sword Of The Necromancer┬ź rundum begeistert war, d├╝rftet Ihr mittlerweile geschnallt haben. Leider schweigt sich Jason dr├╝ber aus, ob dieses Tape noch erh├Ąltlich ist. Definitiv nicht mehr verkauft wird das erste DELIVERANCE-Demo, welches eine Vierspuraufnahme mit m├Ą├čigem Sound war, aber da die Band hat mir Pr├╝gel angedroht, sollte ich auch nur ein Wort dr├╝ber fallen lassen, denke ich jetzt lieber an meine Gesundheit und bin still. Jene Proberaumaufnahmen, welche mir die Band seinerzeit hatte zukommen lassen und die sehr interessant klangen, haben dank der Umbesetzungen nun auch ihre G├╝ltigkeit verloren. So kann ich nur noch mit dem Hinweis dienen, da├č das neue Demo 5 Dollar f├╝r ein Exemplar beziehungsweise 7 Dollar f├╝r zwei Exemplare (inklusive Porto) kosten wird. Dieses Tape ist laut Jasons Aussage jedoch fr├╝hestens in zwei bis drei Monaten zu erwarten, was davon abh├Ąngen wird, ob die angesprochenen, unvollendeten Studioaufnahmen vom letzten Jahr zumindest teilweise noch verwertbar sind, oder ob man die gesamten Aufnahmen neu durchzieht. Zudem besteht die M├Âglichkeit, da├č sich der Bandname nun ├Ąndern wird, wobei man hier die Alternative 1301 favorisiert, eben jene im Interview bereits erw├Ąhnte Zahl. Es bleibt also abzuwarten und folgende Adresse zur gegebenen Zeit zu kontakten:

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

DELIVERANCE [US, NY]-Design: 1301

 

DELIVERANCE (US, NY) im ├ťberblick:
DELIVERANCE (US, NY) – Sword Of The Necromancer (Demo)
DELIVERANCE (US, NY) – UNDERGROUND EMPIRE 6-"Upcoming Internationals"-Artikel
DELIVERANCE (US, NY) – UNDERGROUND EMPIRE 7-Interview
andere Projekte des beteiligten Musikers Mark Arnemann:
Mark Arnemann – News vom 06.03.2001
┬ę 1989-2021 Underground Empire


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