222 Dinge, die Sie schon immer über
wissen wollten,
aber bisher nicht zu fragen wagten...
Oder anders gefragt: Wußtet Ihr, daß...
- daß ACCEPT nach dem Debutalbum als Neue Deutsche Welle-Band verendet wären, wenn es nach dem Willen ihrer damaligen Plattenfirma gegangen wäre?
- daß die einzige Fremdkomposition, die ACCEPT je aufgenommen hatten, ›I'm A Rebel‹ ist?
- und daß der Komponist einen berühmten Namen trägt: Hinter "George Alexander" verbirgt sich nämlich Alex Young, ein älterer Bruder der beiden "AC/DC-Youngs" Angus und Malcolm.
- daß ACCEPT bei "almighty" Manfred Sexauer im MUSIKLADEN auftraten und ›I'm A Rebel‹ zum besten gab?
- daß es drei Versionen des »I'm A Rebel«-Covers gibt?
- und daß sich die Amis von PASSPORT RECORDS statt für das klassische Löwenkopf-Design für eine weiterentwickelte colorierte Version des Kätzchens entschieden, das uns schon vom Debut aus angefaucht hatte?
- und daß man sich in Übersee auf der Albumrückseite für die Farbversion des Bandphotos entschieden hatte?
- und daß man erst auf besagter Farbversion richtig erkennen kann, daß der diensthabenden Visagistin der Cajalstift etwas arg ausgerutscht war?
- und daß Peter zudem noch mit dunklem Lippenstift verunstaltet wurde?
- und daß die deutsche Plattenfirma REFLEKTOR/METRONOME prompt eine neue Version nachlegte, deren Cover an Schwachmatismus wohl nicht zu übertreffen ist: In eine Menschenmenge, die sich durch eine Hochhäuserzeile drängt, hat man die Band reingebastelt - und zwar in eine Telephonzelle zusammengequetscht, die zudem auf dem Kopf steht?
- daß die Amis zur Komplettierung der Verwirrlichkeit das Cover ihrer Vinylversion zusätzlich zum gruseligen Gelb der Telephonzelle mit einem gleichfarbigen Rahmen versahen?
- und daß man um ja nicht von der brillanten Leistung des engagierten Grafikers abzulenken, das Logo ganz wegließ und stattdessen den Bandnamen nur leicht gestylt in Normalbuchstaben abdruckte?
- und daß man diese Seven Inch auf der Rückseite mit schmissigen Sprüchen versah, die dem Käufer mitteilten, daß bei ACCEPT "stahlharter Losgeh-Rock" angesagt sei und daß bei Liveauftritten "die Boxen dem Bersten nahe" seien?
- und daß sich die Italiener von der Plattenfirma ENERGY davon nicht beeindrucken ließen und nur den Text von ›I'm A Rebel‹ offerierten, den sie jedoch im Gegensatz zu ihren Hamburger Kollegen weiß auf schwarz abdruckten?
- daß »I'm A Rebel« zudem unter dem Titel »Metal Masters« in zwei unterschiedlichen Doppelpacks erschien: Einmal zusammen mit dem Debut und einmal mit »Breaker«?
- und daß letztere Version nur in England via RAZOR erschien, die Briten sich aber nicht lumpen ließen und zusätzlich zur regulären Version den Doppeldecker in farbigem Vinyl veröffentlichten?
- daß die zugehörige »Metal Masters«-Tapeveröffentlichung hingegen nur in der Kombination »Accept« und »I'm A Rebel« erschien?
- und daß die Kassette ganz stolz verkündete, "2 LP" zu enthalten, obwohl sie doch gänzlich vinylfrei war?
- und daß CASTLE COMMUNICATIONS 1989 - als würde all' dies nicht reichen - die ursprünglich wie erwähnt unter dem »Metal Masters«-Banner erschienene »I'm A Rebel«/»Breaker«-Doppel-LP erneut unter dem Motto "That's Original" (Ja, ja, sehr originell...) auf den Markt brachten?
- daß man aber immerhin ein Foldout-Cover servierte für das man allerdings in Sachen »I'm A Rebel« ebenfalls das "Ich-und-mein-quietschgelbes-Telephonhäuschchen"-Motiv verwendete?
Photo: Stefan Glas [Photo 2]
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