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ACCEPT
STEELWING

Wien, Arena

01.02.2011

Trotz anfänglicher Skepsis ob der neuen Besetzung hat die deutsche Metal-Institution ACCEPT mit »Blood Of The Nations« im letzten Jahr eines der am meisten gefeierten Comeback-Alben überhaupt abgeliefert. Aber nicht nur auf das Album selbst, auch auf die in den Monaten danach absolvierten Liveshows konnte die Band ausschließlich positives Feedback einfahren.
Nachdem es die Herrschaften nun endlich auch wieder einmal nach Wien verschlagen hat, durfte sich die hiesige Fanschar von der momentanen Qualität der Band ein Bild machen und von daher war ein Besuch in der "Arena" selbstredend Pflicht.

Der Name ACCEPT ist immer noch überaus zugkräftig, und so finden sich - trotz nicht gerade "netter" Umgebungstemperaturen und dem schwerwiegenden Nachteil eines Dienstags - deutlich mehr als nur einige verwegene "Die Hard"-Fans in der "großen Halle" ein, um dem Schauspiel beizuwohnen. Allerdings ist Pünktlichkeit hier und heute notwendig, will man das gesamte Programm genießen. Doch Wien zeigt sich durchaus interessiert, und so ist der Laden schon gut gefüllt, als die Schweden STEELWING planmäßig um 20.15 Uhr mit ihrem Programm starten. Mit ihrem traditionellen Metal, der zwar an sich noch besser ins Vorprogramm diverser britischer Szene-Ikonen zu passen scheint, haben die Jungspunde auch leichtes Spiel, um das schon zu diesem Zeitpunkt bestens gelaunte Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Die "alte Garde" an Konzertbesuchern, die heute logischerweise in der Überzahl ist, nimmt den klassischen Heavy Metal des Quintetts von Beginn an durchaus positiv auf, darüber hinaus verfügt der Fünfer aber sogar schon über eine eigene Fanbase, die aus der selben Altersschicht stammt wie die Musiker selbst. Dominiert wird das Geschehen auf der Bühne klar von Frontmann Riley, der einmal mehr unter Beweis stellt, daß er gut und gerne auch als Sohnemann von Bruce Dickinson durchgehen kann. Das liegt allerdings weniger an seiner Stimme als vielmehr an seinem Outfit, mit dem man Bruce aus seiner ersten MAIDEN-Phase in Erinnerung hat, und an manchen Bewegungsabläufen. An weiteren Vergleichen fallen mir noch der ehemalige PEGAZUS- und aktuelle EYEFEAR-Sänger Danny Cecati hinsichtlich der Posen, sowie - was die Stimme betrifft - Alan Marsh ein. Dessen ehemalige Band TOKYO BLADE zu deren Frühphase kommt mir gleich mehrfach in den Sinn, als die Schweden ihren gut 30-minütigen Auftritt absolvieren.
Mit ihren herrlichen Gitarrenharmonien wissen STEELWING aber nicht nur mich zu begeistern, und so steigt die Stimmung während des Auftritts nahezu im Minutentakt. Kein Wunder, von der Spielfreude dieser Band wird man nämlich schlichtweg angesteckt, und so ist nur logisch, daß die Stimmung selbst durch ein technisches Problem (kaputtes Fell in einer Bassdrum) keinen Abfall erleidet. Mit ›Alienation‹ gibt es kurz vor dem Ende sogar noch einen Vorgeschmack auf das kommende Album der Jungs, deren Setlist sich ansonsten logischerweise auf das Debut »Lord Of The Wasteland« beschränkt. Davon stammt auch ›Roadkill (...Or Be Killed)‹, mit dem STEELWING ihren Auftritt beenden, um danach zufrieden feststellen zu können, an diesem Abend in Wien wieder einige Fans hinzugewonnen zu haben.

Die anschließende Umbaupause verbringt die Abteilung der Nikotin-Junkies im Freien, um der Sucht zu frönen, natürlich aber auch um diverse bekannte Gesichter zu begrüßen und ein wenig zu plauschen. Erwähnenswert ist aber der "Service", der neuerdings in der "Arena" geboten wird, als uns gegen 21.00 Uhr höflich aber bestimmt mitgeteilt wird, daß wir uns wieder in den Saal begeben mögen. Danke, sehr nett! Freiwillig bliebt aber heute ohnehin kein Mensch draußen, wobei das Wetter weniger Rolle spielt, als vielmehr die freudige Erwartungshaltung auf die Hauptattraktion des Abends, die auch nicht mehr lange auf sich warten läßt.

ACCEPT-Liveshot 1

Gegen 21.20 Uhr erfüllt zunächst das Intro die Halle, und schon als ACCEPT mit ›Teutonic Terror‹ loslegen, steht fest, daß die Band hier und heute ohnehin nur gewinnen kann. Die Begeisterung in der Halle ist nämlich mittlerweile in blanke Euphorie übergegangen, und die Menge bereitet den Herren Hoffmann, Baltes, Frank, Schwarzmann und Tornillo einen wirklich mächtigen Empfang. Auch das daran nahtlos angeschlossene ›Bucket Full Of Hate‹ besteht seine Wien-Premiere unbeschadet. Das Experiment, sich zunächst mit Tracks vom aktuellen Dreher vorstellig zu machen, geht voll und ganz auf, auch wenn logischerweise die Dezibelzahl der Publikumsgesänge bei den bewährten Hits ungleich stärker ist.
Erste Exponate aus dem stattlichen Backkatalog der Deutschen sind, das zumindest für mich etwas überraschend in die Setlist genommene, ›Starlight‹, ›Love Child‹ und als erster echter Höhepunkt das unverwüstliche ›Breaker‹. Danach spricht Mark dann erstmals zur Menge, erweist sich jedoch als ein wenig distanziert und hält sich auch im weiteren Verlauf des Abends eher zurück. Offenbar legt dieser Mann nicht wirklich viel Wert auf Kommunikation. Nicht weiter schlimm, denn seine wesentliche Aufgabe, die Gesangs-Performance, erledigt er dafür sehr solide. Der Kerl versucht erst gar nicht Udo Dirkschneider zu kompensieren, sondern zeigt sich von Beginn des Sets an bemüht, die Songs auf seine eigene Art zu interpretieren. Das Ergebnis ist mehr als nur zufriedenstellend, meine Befürchtung, wird bekämen nicht vielmehr als eine ACCEPT-Coverband zu sehen, stellt sich als vollkommen unbegründet heraus. Hinsichtlich seines Auftretens gibt Mark schlicht den "Rock'n'Roller", wirkt dabei ungemein authentisch und erinnert nicht zuletzt aufgrund seines Aussehens entfernt an "Ober-Schwester" Dee Snider. Soundtechnisch fällt auf, daß die glasklar aus den Boxen drückenden Klampfen zwar dominieren, in Summe aber dennoch von einem ausgewogenen Klangbild gesprochen werden kann. Was den Gesang betrifft, klingen die Backing Vocals - zumindest in der "Frontrow" - zum Teil aber deutlich lauter und dichter als Marks Stimme. In manchen Refrains hört man den guten Mann daher kaum noch, aber das macht gar nichts, denn der "Chor", allen voran Peter Baltes, liefert eine überaus imposante Vorstellung, unter anderem im folgenden, abermals neuen Track ›New World Comin'‹, in dem sich das Publikum erneut als ungemein sangeskräftig beweisen darf. Es läuft gerade erst die 30. Spielminute als ACCEPT einen ihrer Überhämmer schlechthin - ›Restless And Wild‹ - anstimmen.
Fragen? Ja, klar, darf denn das sein? Warum jetzt schon? Hören die etwa schon wieder bald auf?
Nichts davon! Wer ein Programm mit dermaßen vielen Hits füllen kann, darf durchaus einen "Reißer" dieser Qualität schon zu diesem frühen Zeitpunkt verbraten. Und dieser verfehlt seine Wirkung selbstverständlich ebensowenig, wie die danach aufgetischten "unkaputtbaren" Klassiker ›Son Of A Bitch‹, ›Midnight Mover‹ und ›Metal Heart‹. In letztgenannter "Erkennungsmelodie" darf dann Wolf logischerweise kurz das Spotlight ganz für sich alleine beanspruchen, auch wenn der Gitarrist an sich eher den Teamplayer gibt. Als nächste Überraschung in der Setlist folgt das allmächtige ›Neon Nights‹, das fast nahtlos in ›Bulletproof‹ übergeht und von einem feinen "Duell" der Herren Baltes und Hoffmann finalisiert wird. Weitergeht der Reigen mit den, von allen Anwesenden frenetisch abgefeierten und lauthals mitgegrölten ›Losers And Winners‹ und ›Aiming High‹, die beweisen, daß dem Publikum nicht nur nach Abfeiern, sondern sehr wohl auch nach "Beteiligung" ist. Diese wird auch weiterhin gewährt, schließlich darf Wien danach zusammen mit der Band der wohlbekannten "Prinzessin" huldigen. Auch wenn der "Mitsingteil" für mein Dafürhalten eine Spur zu lang gerät, erweist sich ›Princess Of The Dawn‹ einmal mehr als unsterbliche Live-Hymne. Mit ›Up To The Limit‹ folgt ein weiterer Klassiker, den ich nicht unbedingt auf meiner Rechnung hatte, noch weniger jedoch hätte ich mit ›No Shelter‹ von »Blood Of The Nations« gerechnet, das nachgereicht wird. Doch noch nicht einmal dabei zeigt das Publikum Ermüdungserscheinungen, und ACCEPT setzen zum "Finale Grande" in Form des mittlerweile dreißig (!) Jahre alten Gassenhauers ›Burning‹ an. Nach knapp 100 (!) Minuten endet das Spektakel, und Wien verabschiedet die Herrschaften auf ungemein euphorische Manier will aber noch mehr, wie den markerschütternden "Zugabe"-Rufen zu entnehmen ist.

ACCEPT-Liveshot 2

Die Band zeigt sich einsichtig, und so dauert es nicht allzu lange ehe das bewährte "Heidiheidoheida"-Intro zu vernehmen ist und das Quintett mit einer rasanten Version von ›Fast As A Shark‹ die Bretter erneut betritt. Mein persönlicher »Blood Of The Nations«-Favorit ›Pandemic‹ folgt auf dem Fuß und stellt unter Beweis, daß die Band damit erneut einen wahren Hammer für die Ewigkeit abgeliefert hat. Doch auch danach ist noch nicht Schluß, ein ganz großer Klassiker fehlt ja immer noch, und dieser wird dem, nach wie vor frenetisch jubelnden Auditorium, in einer überaus gedehnten Version als definitiver Schlußpunkt serviert. ›Balls To Wall‹ beendet schließlich den Abend und hinterläßt ein rundum zufriedenes Publikum.

ACCEPT haben bewiesen, daß ihnen nicht nur mit »Blood Of The Nations« ein Comeback nach Maß gelungen ist, sondern daß sie auch auf der Bühne nichts an Klasse eingebüßt haben. Und wenn die Herrschaften diese Form beibehalten können, wird bei einigen Sommerfestivals wohl nicht nur eine dieser berühmt-berüchtigten "Kühe" fliegen, sondern so manche "Festival-Gelände-Weide" zum Flughafen umfunktioniert werden!


Walter Scheurer

Photos: Gerhard Engl

ACCEPT im Überblick:
ACCEPT – Accept (Re-Release-Review von 2003 aus Online Empire 14)
ACCEPT – Balls To The Wall (Re-Release-Review von 2003 aus Online Empire 16)
ACCEPT – Blind Rage (Rundling-Review von 2014 aus Online Empire 60)
ACCEPT – Blood Of The Nations (Rundling-Review von 2010 aus Online Empire 44)
ACCEPT – Breaker (Re-Release-Review von 2009 aus Online Empire 40)
ACCEPT – I'm A Rebel (Re-Release-Review von 2003 aus Online Empire 14)
ACCEPT – Metal Heart (Re-Release-Review von 2003 aus Online Empire 16)
ACCEPT – Objection Overruled (Rundling-Review von 1994 aus Underground Empire 7)
ACCEPT – Restless And Wild (Re-Release-Review von 2009 aus Online Empire 39)
ACCEPT – Rich And Famous (Rundling-Review von 2002 aus Online Empire 12)
ACCEPT – Russian Roulette (Re-Release-Review von 2003 aus Online Empire 16)
ACCEPT – Stalingrad (Rundling-Review von 2012 aus Online Empire 52)
ACCEPT – Staying A Life (Rundling-Review von 1990 aus Metal Hammer 19-20/90)
ACCEPT – Underground Empire 7-Special (aus dem Jahr 1994)
ACCEPT – Heavy, oder was!? 79-Interview (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Heavy 81-"Bildnews"-Artikel (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Online Empire 1-"Shirt Story"-Artikel (aus dem Jahr 1998)
ACCEPT – Online Empire 7-Special (aus dem Jahr 2001)
ACCEPT – Online Empire 8-Special (aus dem Jahr 2001)
ACCEPT – Online Empire 9-Special (aus dem Jahr 2001)
ACCEPT – Online Empire 10-Special (aus dem Jahr 2002)
ACCEPT – Online Empire 11-Special (aus dem Jahr 2002)
ACCEPT – Online Empire 12-Special (aus dem Jahr 2002)
ACCEPT – Online Empire 13-"Eye 2 I"-Artikel: »Metal Blast From The Past« (aus dem Jahr 2002)
ACCEPT – Online Empire 13-Special (aus dem Jahr 2002)
ACCEPT – Online Empire 14-Special (aus dem Jahr 2003)
ACCEPT – Online Empire 15-Special (aus dem Jahr 2003)
ACCEPT – Online Empire 16-Special (aus dem Jahr 2003)
ACCEPT – Online Empire 22-Interview (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Online Empire 24-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Online Empire 24-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Online Empire 24-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2005)
ACCEPT – Online Empire 46-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2011)
ACCEPT – Online Empire 48-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2011)
ACCEPT – Online Empire 64-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2015)
ACCEPT – News vom 03.11.2004
ACCEPT – News vom 01.03.2005
ACCEPT – News vom 13.11.2007
ACCEPT – News vom 16.05.2009
ACCEPT – News vom 10.05.2011
ACCEPT – News vom 28.12.2014
ACCEPT – News vom 13.04.2015
ACCEPT – News vom 28.11.2018
ACCEPT – News vom 17.04.2019
ACCEPT – News vom 02.11.2019
ACCEPT – News vom 12.01.2024
Soundcheck: ACCEPT-Album »Blood Of The Nations« im "Soundcheck Heavy 130" auf Platz 1
Soundcheck: ACCEPT-Album »Stalingrad« im "Soundcheck Heavy 140" auf Platz 1
Soundcheck: ACCEPT-Album »Staying A Life« im "Soundcheck Metal Hammer 19-20/90" auf Platz 4
Playlist: ACCEPT-Album »Blind Rage« in "Jahrescharts 2014" auf Platz 5 von Walter Scheurer
Playlist: ACCEPT-Album »Objection Overruled« in "Cavelist Metal Hammer 02/93" auf Platz 1 von Stefan Glas
Playlist: ACCEPT-Album »Objection Overruled« in "Jahrescharts METAL HAMMER 1993" auf Platz 9 von Stefan Glas
Playlist: ACCEPT-Album »Staying A Life« in "Jahrescharts METAL HAMMER 1990" auf Platz 3 von Stefan Glas
Playlist: ACCEPT-DVDplus »Metal Blast From The Past« in "Playlist Heavy, oder was!? 65" auf Platz 3 von Stefan Glas
Playlist: ACCEPT-Liveshow Sölvesborg, "Sweden Rock Festival" 09.06.2005 in "Jahrescharts 2005" auf Platz 5 von Stefan Glas
siehe auch: ACCEPT mit »Balls To The Wall« auf Platz 1 der "Besten Platten der 80er" in den Redaktions-Faves für HEAVY 100 von Stefan Glas
siehe auch: ACCEPT-Poster als Requisite im Film "Rock Of Ages"
siehe auch: ACCEPT-Tributesampler »A Tribute To ACCEPT - Vol. II«
siehe auch: Schauspieler trägt in einer Episode der zweiten Staffel der TV-Serie "Alarm für Cobra 11" ein ACCEPT-Shirt
unter dem ehemaligen Bandnamen X (D):
X (D) – Online Empire 7-Special (aus dem Jahr 2001)
X (D) – Online Empire 8-Special (aus dem Jahr 2001)
X (D) – Online Empire 9-Special (aus dem Jahr 2001)
X (D) – Online Empire 10-Special (aus dem Jahr 2002)
X (D) – Online Empire 11-Special (aus dem Jahr 2002)
X (D) – Online Empire 12-Special (aus dem Jahr 2002)
X (D) – Online Empire 13-Special (aus dem Jahr 2002)
X (D) – Online Empire 14-Special (aus dem Jahr 2003)
X (D) – Online Empire 15-Special (aus dem Jahr 2003)
X (D) – Online Empire 16-Special (aus dem Jahr 2003)
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STEELWING im Überblick:
STEELWING – Lord Of The Wasteland (Rundling-Review von 2010 aus Online Empire 44)
STEELWING – Zone Of Alienation (Rundling-Review von 2012 aus Online Empire 50)
STEELWING – Online Empire 43-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2010)
STEELWING – Online Empire 46-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2011)
STEELWING – News vom 17.09.2009
STEELWING – News vom 24.02.2011
STEELWING – News vom 05.05.2011
Soundcheck: STEELWING-Album »Lord Of The Wasteland« im "Soundcheck Heavy 128" auf Platz 3
Soundcheck: STEELWING-Album »Zone Of Alienation« im "Soundcheck Heavy 138" auf Platz 3
unter dem ehemaligen Bandnamen SCAVENGER (S, Nyköping/Stockholm):
SCAVENGER (S, Nyköping/Stockholm) – News vom 17.09.2009
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