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DEATHFIST-Bandphoto

Schon allein die Tatsache, daß diese Band ihre zweite Veröffentlichung in Form einer 7"-Vinyl-EP in Umlauf zu bringen versucht, sollte unmißverständlich klarmachen, womit wir es bei DEATHFIST zu tun haben. Eingeschworene Underground-Freaks werden wissen, daß es sich dabei um eine neue Spielwiese von DESASTER-Schlagwerker Tormentor handelt, der sich im Oktober des letzten Jahres mit Gitarrist Markus Wichmann zusammengetan hat, als dieser MORTAL REMAINS den Rücken zugekehrt hat. In Corinna Becker, die in der Vergangenheit ebenfalls bei MORTAL REMAINS das Mikro bedient hat und auch bei den "Wikingern" LINIDSFARNE mit von der Part(y)ie ist, haben die Herrschaften eine überaus kompetente Frontdame finden können. Im Jänner dieses Jahres startete die Truppe mit Aufnahmen zu ihrem ersten Demo, das als "Einstieg" auf der Homepage zum Download angeboten wird. Die drei Songs (die auch auf »Demons« enthalten sind) sind als erstes Lebenszeichen zu verstehen und sprühen förmlich vor Thrash Metal der mächtigen Art und zwar zu 100 Prozent. Seit Februar ist das Line-up nun vollständig, da Martin Bastian (oder auch "Martinlucifer") den vakanten Posten am Viersaiter eingenommen hat, und in eben jener Besetzung ist die Truppe nun dabei, den Underground mit ihrem harschen Thrash Metal aufzumischen. Mit dem Titelsong legt der Vierer fulminant los und entfacht damit ein wahres Feuerwerk des Thrash Metal ganz im Stile der "alten Schule".

Daran ändert sich stilistisch bis zum Finale in Form von ›Booze Brigade‹ nichts, DEATHFIST brettern amtlich drauf los, verlieren sich aber niemals in chaotischem Geballer. Das räudige Organ ihrer Frontdame paßt ganz vorzüglich zum deftigen Sound und setzt den Tracks das Sahnehäubchen auf. Auffällig ist zudem, daß man durchweg auch auf Melodien setzt und die Nummern mit ebensolchen ausstatten konnte, so daß DEATHFIST ihr an sich hohes Aggressivitätslevel zu kontrapunktieren verstehen. Nicht zuletzt dadurch fräsen sich die vier Tracks schon nach kurzer Zeit förmlich in den Gehirnwindungen ein. Ich bin sicher, daß DEATHFIST in diesem Jahr mit zu den Durchstartern hierzulande zu zählen sein werden, denn intensiver und authentischer - manifestiert zum Abschied in Form des "Outros" von ›Booze Brigade‹, dem Öffnen einer Bierflasche - kann man derlei Klänge kaum intonieren!

Wie schon erwähnt, kommt die Scheibe als (farbig-marmoriertes) Vinyl auf den Markt und wird bei Bestellung zusammen mit einem vierseitigen Textblatt, ebenso aber auch als CD-R (inklusive Booklet) mit allen Songs, sowie einem Poster erhältlich sein. Allerdings ist Eile geboten, denn die Auflage ist auf 500 Exemplare limitiert.

http://www.deathfist.de/

info@deathfist.de


Walter Scheurer

DEATHFIST im Überblick:
DEATHFIST – Too Hot To Burn (Rundling-Review von 2010 aus Online Empire 45)
DEATHFIST – Too Hot To Burn (Rundling-Review von 2010 aus Y-Files)
DEATHFIST – Online Empire 39-"Known'n'new"-Artikel (aus dem Jahr 2009)
DEATHFIST – Online Empire 40-Interview (aus dem Jahr 2009)
DEATHFIST – News vom 20.02.2009
DEATHFIST – News vom 21.04.2010
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