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BENEDICTUM-Logo

In BENEDICTUM betrat vor kurzer Zeit eine Band die BĂŒhne, die nicht nur schwer im traditionellen Metal verankerte Songs in Manier alter DIO oder SAVATAGE zu bieten hat, sondern darĂŒber hinaus auch eine Frau am Mikro hat. Was heutzutage zwar nicht mehr als außergewöhnlich zu betrachten ist, da man seit den Erfolgen von NIGHTWISH oder LACUNA COIL mehr oder weniger laufend junge Truppen mit einer SĂ€ngerin zu hören bekommt, entpuppt sich aber schon nach dem ersten Hörkontakt mit dem Debutalbum der Band namens »Uncreation« als Besonderheit. Veronica Freeman, so der Name der SĂ€ngerin von BENEDICTUM, verfĂŒgt nĂ€mlich keineswegs ĂŒber eine Stimme, wie man sie nunmehr fast schon tagtĂ€glich zu hören bekommt, sondern hĂ€lt mit ihren StimmbĂ€ndern eher die Tradition von US-Metal-Bands wie MALTEZE oder HELLION aufrecht.
Als ob das nicht schon Grund genug wĂ€re, die Band genauer unter die Lupe zu nehmen, machen BENEDICTUM auch gar kein Hehl aus ihren EinflĂŒssen und covern mit â€șHeaven And Hellâ€č und â€șThe Mob Rulesâ€č gleich zwei Songs, die der Feder von BLACK SABBATH aus der Phase mit dem guten alten Ronnie James DIO am Mikro entsprungen sind. Veronica persönlich war es auch, die sich dem Fragenmarathon stellte und unter anderem zur DIO-Connection der Band folgende Zeilen verfaßte.

BENEDICTUM-Bandphoto 1

Ihr seid quasi aus dem Nichts hier bei uns erschienen. Was mĂŒssen die Fans zur Geschichte der Band wissen?

Da gibt es eigentlich gar nicht sonderlich viel zu erzĂ€hlen. BENEDICTUM wurden im Prinzip 2004 gegrĂŒndet, als Pete Wells (g) und ich MALADY, jene Band, in der wir zuvor zusammen spielten, verlassen haben. Wir wußten ĂŒber die FĂ€higkeiten von Blackie Sanchez (ex-MAGNI) am Schlagzeug Bescheid und haben bei ihm in seinem Studio ein wenig gejammt. Nach kurzer Zeit wurde uns klar, daß daraus eine neue Band entstehen mußte, da wir drei perfekt harmonierten. Da Blackie und ich zusammen auch eine DIO-Tribute-Band mit dem Namen EVILUTION am Start haben und wir Chris Morgan, der auch einmal bei MAGNI aktiv war, gut kannten, bedurfte es keiner weiteren Auditions fĂŒr einen Keyboarder, denn einen besseren als Chris konnten wir gar nicht finden. Als letzter kam unser Bassist Jesse Wright zur Band. Er ersetzte unseren ersten Basser Mike Morris ungefĂ€hr vor einem Jahr. Wir sahen Jesse zum ersten Mal als Aushilfsbassist bei CAGE auf der BĂŒhne und wußten, daß wir uns diesen fĂ€higen Bassisten angeln mußten. Viel mehr gibt es zur Geschichte der Band gar nicht mitzuteilen. Unser Debut »Uncreation« erschien im letzten Jahr und offenbar kommt unsere Musik und unser Stil recht gut an.

BENEDICTUM-Headline

Aber so weit man hierzulande informiert ist, sollte die Scheibe doch unter dem Banner BOUND veröffentlicht werden. Weshalb denn die Umbenennung?

Das kam von unserem Manager, der uns empfohlen hat unseren Bandnamen zu Ă€ndern. BOUND klang in seinen Ohren wohl zu platt, weshalb er nach der Veröffentlichung unseres Demos einen anderen Namen wollte. Wir hatten drei Songs, â€șWiccaâ€č, â€șMisogynyâ€č und â€șBenedictumâ€č aufgenommen und er war der Meinung, daß BENEDICTUM unseren Stil perfekt reprĂ€sentieren wĂŒrde. Da kann schon was dran sein, denn unsere epischen und schleppenden Elemente, von denen die Musik im Endeffekt lebt, passen sicherlich besser zu BENEDICTUM als zu BOUND. Allerdings haben wir das erst spĂ€ter so gesehen, denn zunĂ€chst wollten wir auch diesen Bandnamen nochmals Ă€ndern. Aber nach dem wir unseren Deal bei LOCOMOTIVE unterzeichnen durften und der Name BENEDICTUM dort sehr wohlwollend aufgenommen wurde, haben wir es bleiben lassen.

VerstĂ€ndlich, schließlich paßt BENEDICTUM in der Tat perfekt zu euren KlĂ€ngen, die wohl in erster Linie vom klassischen, traditionellen Metal beeinflußt zu sein scheinen?

Ja, vor allem die RAINBOW-Ära mit Ronnie James Dio, aber auch seine Phase bei BLACK SABBATH und seine Solo-Alben haben es uns allen angetan. DIO lĂ€ĂŸt sich als Favorit und gemeinsamer Nenner fĂŒr die gesamte Band nennen, wĂ€hrend ansonsten jeder Musiker individuelle EinflĂŒsse mit einbringt. Von meiner Seite kommt wohl der klassische Metal, wĂ€hrend Pete eher von der gitarrenbetonten Hard Rock-Seite kommt und vor allem Randy Rhoads, Warren DeMartini und George Lynch verehrt. Interessant mag sein, daß unser Keyboarder ein Thrash Metal-Liebhaber ist. Chris vergöttert Bands wie MEGADETH, TESTAMENT und AT THE GATES geradezu. Blackies Vorbild am Schlagzeug ist ganz klar John Bonham, aber er hat auch ein Faible fĂŒr Jazz-Drummer wie Buddy Rich. Bleibt noch Jesse, der unser Ozzy-Fan in der Band ist und ansonsten KniefĂ€lle vor den Werken von PANTERA oder TESTAMENT macht. Eigentlich ist es ein recht breites Spektrum an EinflĂŒssen, das wir zu bieten haben, allerdings wird DIO wohl auf ewige Zeiten unser wichtigster Einfluß bleiben.

Was man der Scheibe nicht nur anhört, sondern durch die Coverversionen auch sofort anmerkt. Weshalb diese Huldigungen?

DIO war schon immer mein LieblingssĂ€nger. Egal, ob mit RAINBOW, BLACK SABBATH oder solo, dieser Mann hat es einfach drauf! Da ich auch in unserer Tribute-Band diese Songs zum besten gegeben habe und wir diese Songs immer wieder gespielt haben, wurden daraus eben Coverversionen von BENEDICTUM. Allerdings gestehe ich, daß die Angelegenheit ein wenig unglĂŒcklich gelaufen ist, da â€șThe Mob Rulesâ€č eigentlich nur als Bonus-Track fĂŒr die Limited Edition-Digipack-Ausgabe von »Uncreation« vorgesehen war. ZunĂ€chst wollten LOCOMOTIVE diese Nummer wirklich nur als Bonus mit auf dem Album verewigen, doch im Endeffekt haben sie es sich anders ĂŒberlegt und â€șThe Mob Rulesâ€č auch auf das "regulĂ€re" Album gepackt. Als wir das bemerkt haben, war es schon zu spĂ€t. Es wĂ€re zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr möglich gewesen, etwas zu Ă€ndern, aber im Endeffekt bedurfte es auch keiner Änderung mehr, da wir mit unserer Version zufrieden waren.

BENEDICTUM-Einzelshot: Veronica Freeman 1

Was Deine Stimme betrifft, kommt einem auch Jon Oliva zu seiner besten Zeit in den Sinn. War er ebenfalls ein Einfluß und dĂŒrfen wir Dich nun "Mountain Queen" nennen?

Also, ich sehe keine besonderen Ähnlichkeiten zwischen der Stimme von Jon und meiner, aber unser Keyboarder ist ein großer SAVATAGE-Fan, weshalb er musikalisch sicher einige EinflĂŒsse von ihnen bei BENEDICTUM einbringt.
So gesehen ist es wohl eher die Musik als meine Stimme die an SAVATAGE erinnert. Aber mit dem Namen "Mountain Queen" könnte ich trotzdem leben. [lacht]

Nachdem wir uns alle ĂŒber »Uncreation« gefreut haben, wĂŒrde mich interessieren, wie Du die bisherige Entwicklung der Band kommentieren wĂŒrdest?

Der bislang wohl grĂ¶ĂŸte Erfolg in der Karriere unserer Band war mit Sicherheit der Umstand, daß wir unser Debut aufnehmen durften. Noch dazu wo wir mit Jeff Pilson einen recht prominenten Produzenten fĂŒr uns beanspruchen durften. Wir konnten eine Menge von ihm lernen und zwar nicht nur, was die Produktion betrifft, sondern auch im Hinblick auf spieltechnische Aspekte. Die Zusammenarbeit mit einem Musiker seines Formats ist fĂŒr jeden Nachwuchsmucker eine Bereicherung. Auch was meinen Gesang betrifft, hat er mir einige Anleitungen gegeben, die ich berĂŒcksichtigt habe und umsetzen konnte.
Zur Entwicklung unserer Band muß auch noch angefĂŒgt werden, daß es ein großer Schritt war, bei einem international agierenden Label einen Deal zu unterschreiben. Schlußendlich ist es LOCOMOTIVE RECORDS zu verdanken, daß wir in der Presse gut aufgenommen wurden. Die Entwicklung ging zwar atemberaubend schnell vor sich, allerdings darf niemand von einer "Overnight Sensation" sprechen, denn dafĂŒr haben wir schon zu lange fĂŒr unsere Musik gekĂ€mpft.

Wie kam es denn eigentlich zu einem Vertrag bei LOCOMOTIVE MUSIC?

LOCOMOTIVE war eines von ungefĂ€hr 30 Labels, die wir mit unserem Demo bemusterten. Allerdings waren sie eines der ersten, die sich positiv Ă€ußerten und uns innerhalb von sehr kurzer Zeit ein Vertragsangebot zukommen haben lassen. Chris Boltendahl, der als A&R bei LOCOMOTIVE tĂ€tig ist, war besonders davon beeindruckt und hat sich wohl genau deshalb fĂŒr BENEDICTUM stark gemacht. LOCOMOTIVE haben sich in Folge Ă€ußerst fair uns gegenĂŒber verhalten, denn obwohl zu jenem Zeitpunkt erst drei Songs existierten, offerierten sie uns diesen Deal, ohne zu wissen, wie lange es dauern sollte, bis ein vollstĂ€ndiges Album fertig sein wĂŒrde und natĂŒrlich auch ohne auch nur eine Idee zu haben, wie sich der Rest der Songs anhören wĂŒrde. Außerdem muß ich nochmals erwĂ€hnen, daß dieses Label hervorragend arbeitet, denn die Promotion fĂŒr unsere Band ist wahrlich sehr beeindruckend.

BENEDICTUM-Einzelshot: Veronica Freeman 2

Da scheint man wohl sehr auf die Band abzufahren, was ich durchaus nachvollziehen kann. Offensichtlich dĂŒrftet Ihr aber auch Jeff Pilson beeindruckt haben, denn so ganz ohne Grund wird der gute Mann wohl nicht als Produzent ins Spiel gekommen sein.

Der Kontakt ist ĂŒber Craig Goldy entstanden, der ebenfalls aus San Diego stammt und zu unserem engeren Bekanntenkreis zĂ€hlt. Als er bei uns zu Besuch war, spielte ich ihm unsere Songs vor. Davon war er einigermaßen beeindruckt, teilte uns aber mit, daß wir einen besseren Sound benötigen wĂŒrden. Es war im Prinzip sein Vorschlag, uns mit seinem Kumpel Jeff Pilson bekannt zu machen, der von unserem Demo ebenfalls angetan war. Jeff ist unheimlich zuvorkommend gewesen und hat einen phantastischen Job abgeliefert. Mit seiner Hilfe sind die Songs zu richtigen Knallern geworden, denn er hat uns auch geholfen, die Arrangements zu verbessern. Es war fĂŒr eine Band von unerfahrenen Musikern eine wichtige Erfahrung, mit Jeff arbeiten zu können. FĂŒr das nĂ€chste Album haben wir uns auch schon seine Dienste gesichert. Man kann fast schon davon sprechen, daß Jeff Pilson das sechste Mitglied von BENEDICTUM geworden ist.

Die Musik an sich hÀtten wir nun eingehend besprochen, noch nicht aber die Texte.

Da gibt es nicht unbedingt viel dazu zu sagen. Ich versuche in erster Linie, meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Leben, egal ob traurige oder positive, zu Texten zu verarbeiten und in singbarer Form niederzuschreiben. Allerdings benötige ich zunĂ€chst einige Riffideen von Pete, die ich mir dann immer wieder anhören muß um einen passenden Text dafĂŒr zu finden. Erst dann kann daraus ein Song werden. Ich habe es noch nie geschafft, Texte aus dem Stehgreif zu verfassen oder diese so zu improvisieren, so daß am Ende etwas Sinnvolles herauskommen wĂŒrde. Ich brauche Musik, um zu einem Text zu kommen, ohne geht es nicht.

Besteht denn nicht die Gefahr, man könnte BENEDICTUM auf deine Person reduzieren? Nicht nur, daß du als Dame ohnehin eher eine Ausnahme in diesem Business darstellst, sondern weil du auf einigen Promobildern auch nicht gerade mit Reizen geizt?

Die Bilder, die du meinst, stammen von einem ebenfalls in San Diego beheimateten Photographen namens Brad Erickson. Ich habe ehrlich gesagt kein Problem damit, obwohl die BefĂŒrchtung wohl nicht ganz zu Unrecht im Raum steht und ich im Endeffekt wohl besser auf das eine oder andere Bild verzichtet hĂ€tte. Ich habe ansonsten aber kein Problem damit, ein sexy Image verpaßt zu bekommen. Allerdings wĂ€re es wohl ein Problem, wenn die Musik nicht mehr im Vordergrund stehen wĂŒrde, was aber bei BENEDICTUM zum GlĂŒck nicht der Fall ist. Aber wahrscheinlich geht es diesbezĂŒglich auch meinen singenden Kolleginnen bei ARCH ENEMY, NIGHTWISH oder LACUNA COIL ebenfalls nicht anders. Jede Frau muß fĂŒr sich selbst entscheiden, wie weit sie diesbezĂŒglich gehen kann und will.

Von diesen Bildern einmal abgesehen, wird aber ohnehin kein Mensch daran zweifeln, es mit einer Heavy Metal zu tun zu haben. Eher noch kÀme man auf den Gedanken BENEDICTUM in die Biker-Ecke einzuordnen, da auch noch eine Reihe von Photos existiert, auf denen Ihr mit einer Harley Davidson zu sehen seid.

Zu dieser Szene besteht noch kein besonderer Bezug. Ich kann noch nicht einmal mit so einem GefĂ€hrt richtig umgehen, möchte es aber seit dieser Photosession unbedingt lernen, da ich diese MotorrĂ€der sehr interessant und anziehend fand. Die MotorrĂ€der stammen ĂŒbrigens von "Strip Club Choppers", einem Laden hier bei uns. Den Besitzer habe ich bei der "Easy Rider Convention" hier in San Diego kennengelernt. Als er mitbekommen hatte, daß ich in einer Band singe, war er sofort Feuer und Flamme fĂŒr die Idee mit den Bildern mit MotorrĂ€dern. Ein wenig Promotion fĂŒr uns brachte auch ebensolche fĂŒr ihn.
Heavy Metal und MotorrĂ€der gehören ja ohnehin schon seit langer Zeit irgendwie zusammen. Erinnert euch nur an den Film "Easy Rider" und den STEPPENWOLF - Song â€șBorn To Be Wildâ€č, in dem zum ersten Mal der Begriff "Heavy Metal" gebraucht wurde. Es mag eigenartig klingen, aber durch mein Interesse, das in letzter Zeit sehr stark angewachsen ist, habe ich mich entschlossen, demnĂ€chst selbst einen Laden fĂŒr Biker-Accessoires hier bei uns eröffnen und werde mich intensiv darum kĂŒmmern, denn von Musik allein lĂ€ĂŸt sich leider kein Leben finanzieren.

BENEDICTUM-Bandphoto 2

Aber zumindest ein bißchen Trinkgeld könnte durchaus dazukommen, wenn man erfolgreich ist. Wo könnten denn BENEDICTUM so richtig "ziehen", wenn du an das GeschĂ€ft denkst?

Ganz klar in Europa. Speziell in Deutschland, Italien, den Benelux-LĂ€ndern und in Griechenland sollten die VerkĂ€ufe nicht schlecht sein. Zumindest waren die Pressereaktionen auf unser Album in diesen Gegenden verdammt gut. Wir waren in drei von vier großen Magazinen in Italien "Album des Monats" und wurden auch fĂŒr das "Gods Of Metal"-Festival eingeladen, was nicht jeder Band widerfĂ€hrt. Aber auch in Belgien, Holland und Deutschland ist es pressetechnisch bisher sehr gut gelaufen, weshalb wir dort ebenso mit recht guten Verkaufszahlen rechnen. Überraschenderweise kamen auch aus England ein paar ganz gute Kritiken. CLASSIC ROCK, KERRANG! und TERRORIZER waren allesamt einer Meinung, nĂ€mlich daß »Uncreation« ein gutes Album wĂ€re und ich denke, darauf kann man aufbauen. Zudem wurden wir auch fĂŒr eine Neuauflage des "Monsters Of Rock"-Festivals in England gebucht. Leider mußte dieses Konzert zwar wieder abgesagt werden, aber eventuell klappt es ja im nĂ€chsten Jahr damit.

Das wĂ€re bestimmt ein phantastisches Erlebnis fĂŒr BENEDICTUM geworden. Aber ist es denn nicht noch ein wenig zu frĂŒh fĂŒr solche Auftritte? Ich meine, Eure Live-Erfahrung bislang wird sich wohl eher in Grenzen halten, oder?

Wir haben zwar schon allesamt eine Menge Gigs gespielt, jedoch erst einmal mit BENEDICTUM und zwar im letzten Dezember, als wir hier in San Diego fĂŒr George Lynch eröffnen durften. Stell' mir diese Frage nochmals in einem Jahr, dann sieht die Sache sicher besser aus. [lacht]

Nicht zuletzt deshalb, weil es wohl demnÀchst zu uns nach Europa geht um auf einigen Festivals zu spielen, oder?

Oh ja, genau deshalb. DemnĂ€chst wird es so richtig losgehen. Wir starten am 4. Juni in Italien beim "Gods Of Metal"-Festival und spielen in Folge dann in den Niederlanden, in Spanien, Belgien, England und in der Schweiz. Ende Juli geht es dann nochmals nach Spanien, wo wir fĂŒr das "Metalway"-Festval gebucht wurden. Wir haben zwar auch noch versucht, auf einem der deutschen Festivals unterzukommen, aber leider ist daraus nichts geworden. Schade, denn gerade Deutschland hat mit dem "Bang Yor Head!!!", Wacken oder dem "Earthshaker" die wohl grĂ¶ĂŸten Festivals zu bieten.

Eure Heimat San Diego ist nicht unbedingt fĂŒr eine dicht besiedelte Metal-Szene bekannt.

Eine Szene wie bei euch gibt es hier gar nicht. Einige örtliche Clubs existieren zwar und Norm Leggio, der ehemalige Drummer von PSYCHOTIC WALTZ hat einen kleinen, aber feinen Metal-Laden am Laufen. Zudem hat er auch eine eigene Metal-Show in einem örtlichen Radiosender, aber das war es dann auch schon wieder. An Bands gab es frĂŒher unter anderem PSYCHOTIC WALTZ, ROUGH CUTT und WARRIOR, die bei euch sehr gut angekommen sind. Von den aktuellen Bands sind es aber bloß AS I LAY DYING, P.O.D. und CAGE, die auch in Europa bekannt sein dĂŒrften.

Da kann man nur hoffen, daß BENEDICTUM ebenfalls bald mit zu diesen Bands zu zĂ€hlen sind.

Das wĂ€re natĂŒrlich eine feine Sache und wir arbeiten sehr hart dafĂŒr. ZunĂ€chst versuchen wir alles nur erdenklich mögliche fĂŒr »Uncreation« zu unternehmen, um das Album auch ordentlich zu promoten. Außerdem sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis wir wieder ein Studio entern werden, um den Nachfolger fĂŒr »Uncreation« einzuspielen. Wir hoffen Jeff Pilson hat im nĂ€chsten Herbst noch nichts anderes vor, denn da werden wir ihn benötigen. [lacht] Wenn alles klappt, sollte gegen Jahresende das zweite Album fertig sein und im FrĂŒhjahr zur Veröffentlichung anstehen. Danach wĂ€re es wohl endgĂŒltig an der Zeit, bei Euch in Deutschland auf dem einen oder anderen Festival zu erscheinen.

Wogegen es wohl gar nichts einzuwenden geben sollte und vielleicht tritt ja auch ein gewisser Ronnie James Dio bei einem dieser Festivals auf.

http://www.benedictum.net/

veronica@benedictum.net

Vorbereitung:
Walter Scheurer + Stefan Glas

Interview & Bearbeitung:
Walter Scheurer

BENEDICTUM im Überblick:
BENEDICTUM – Obey (Rundling)
BENEDICTUM – Uncreation (Rundling)
BENEDICTUM – ONLINE EMPIRE 27-Interview
BENEDICTUM – ONLINE EMPIRE 29-"Living Underground"-Artikel
BENEDICTUM – News vom 01.02.2005
BENEDICTUM – News vom 25.12.2008
BENEDICTUM – News vom 06.07.2010
BENEDICTUM – News vom 15.03.2012
BENEDICTUM – News vom 12.12.2012
unter dem ehemaligen Bandnamen BOUND (US):
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VALIDUS – ONLINE EMPIRE 23-"Known'n'new"-Artikel
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