REQUIEM - Mask Of Damnation SOUND RIOT/TWILIGHT
In Finnland, genauer gesagt in Haapajärvi, gründeten drei junge Burschen im Jahre 1999 eine Band namens REQUIEM. Zugegeben, dieser Name
war schon häufig in Gebrauch, allerdings dürften die Finnen im Moment kein rechtliches Problem mit dem Bandnamen haben. Nach einigen
Besetzungswechseln und zwei Demos konnte man im Jahre 2002 das Debüt namens »The Arrival« veröffentlichen. Für die Zeit während der
Aufnahmen hatte man ein konstantes Line-up, wobei die bekanntesten Musiker wohl SONATA ARCTICA-Keyboarder Henrik Klingenberg und
Sänger Jouni Nikula, der damals auch von ALTARIA für deren erste Platte angeheuert wurde, gewesen sein dürften. Während REQUIEM zu
Anfangszeiten eher im melodiösen Death Metal beheimatet waren, hat sich im Laufe der Zeit musikalisch einiges geändert. Melodien
sind zwar immer noch sehr zahlreich vorhanden, nun allerdings wesentlich gemäßigter und mit reichlich neoklassizistischen Elementen
angereichert. Gesangstechnisch ist auf »Mask Of Damnation« ebenfalls keinerlei Bezug zur bandeigenen Vergangenheit erkennbar.
Meister Nikula verfügt über eine klare, relativ hohe Stimme, die jedoch mitunter aber leider zu sehr in den Hintergrund gemischt
wurde. Durch zahlreiche Breaks aufgelockert und vor allem durch die immer wieder eingestreuten Prog-Passagen wird »Mask Of
Damnation« zu einer mehr als nur hörenswerten Angelegenheit.
Walter Scheurer
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