Aller Anfang ist schwer. Und daher schaffen es VIOLENT ASYLUM, sich mit den ersten Tönen schon fast ins Abseits zu schießen: Beim Intro
zu ›Scars‹ klaut die Truppe dermaßen ungeniert SLAYERs ›South Of Heaven‹, daß man versucht ist, die fünf Jungs von der Insel sofort
abzuschreiben. Doch dann schwören sich VIOLENT ASYLUM endlich auf ihre selbstgewählte Maxime ein, die da lautet, niveauvollen Schwedentod
à la THE HAUNTED oder IN FLAMES mit MAIDEN-Elementen zu verbinden. Damit konnten sie in ihrer Heimat schon eine Menge positives Feedback
erzielen, besonders unter dem Gesichtspunkt, daß die Band gerade mal seit zwei Jahren existiert und in der aktuellen Besetzung erst seit
zwölf Monaten zusammenspielt. Der Sprung hin zum Rest der Welt sollte ebenfalls gelingen, denn Tracks wie ›Diablo‹ oder ›Demise‹
verstehen mitzureißen, da man den Brückenschlag von der traditionellen hin zur krachigen Welt glaubhaft inszeniert.
c/o Phil Bruce 16, Cumberland Crescent GB - Chelmsford, Essex CM1 4AJ Groß-Britannien
Stefan Glas
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