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  UE-Home → History → Online Empire 15 → Rubriken-Übersicht → Special-Übersicht → ACCEPT-Doku-Soap (Akt 8)-Special last update: 24.06.2017, 22:29:54  

222 Dinge, die Sie schon immer über

ACCEPT-Logo

wissen wollten,
aber bisher nicht zu fragen wagten...

caught in:

Oder anders gefragt: Wußtet Ihr, daß...


  • daß "Bootleg" ein gutes Stichwort ist, da der Titel der kurze Zeit später erscheinenden offiziellen Live-EP »Kaizoku-Ban« übersetzt "Bootleg" bedeutet?

  • und daß die Franzosen ihren Landsmännern die Sache ein wenig erleichtern wollten, indem sie ins linke obere Eck des Covers den Aufdruck "Mini LP" anbrachten und darunter einen Sticker plazierten, auf dem man die Worte "Live In Japan" lesen konnte?

  • daß die Idee, das seinerzeit altbekannte ACCEPT-Logo an den Enden etwas hakeliger und kantiger zu gestalten, einzig und allein vom deutschen METAL HAMMER stammte?
  • ACCEPT-Bandphoto

  • daß es aber nichtsdestotrotz für das erste offizielle Livehäppchen »Kaizoku-ban (Live In Japan)« verwendet wurde?

  • und daß dieser Logoentwurf ebenfalls auf den Vorabtapes von »Russian Roulette« zum Einsatz kam?

  • daß »Russian Roulette« ursprünglich hätte "Wargames" heißen sollen?

  • und daß diese Idee jedoch verworfen wurde, da die Macher des etwa zeitgleich fertiggestellten amerikanischen Films "Wargames" intervenierten?

  • und daß man schließlich auch die Notlösung, das Album "Russian Roulette - The Games Of War" zu titulieren, fallenließ?

  • daß es von ›Heaven Is Hell‹ eine spezielle, leider unveröffentlichte Version gibt, bei der der Pulheimer Kirchenchor zu hören ist?

  • daß ACCEPT mit ihrer Bühnenshow zu »Russian Roulette« erneut mißverstanden wurden, weil sie passend zu den antimilitaristischen Texten auf der Bühne in Uniformen auftraten, die mit Karnevalsorden behängt waren?

  • daß man damals entweder nicht erkannt hatte, daß es sich um Karnevalsorden handelte, mit denen man die Absurdität des Militarismus symbolisieren wollte, oder daß man sich in etwas "wehrfreudigeren" Ländern genau aus diesem Grund Schwierigkeiten einhandelte?

  • daß auf der '86er "Metal Battle"-Tour nicht nur »Russian Roulette«-Shirts verkauft wurden, sondern auch solche, die von der '83/'84er "Balls To The Wall"-Tour kündeten?

  • daß das Cover für »Russian Roulette« von Didi Zill geschossen wurde, der durch seine Bilder in der BRAVO in den Sechzigern und Siebzigern berühmt geworden war?

  • und daß es das erste offizielle Cover war, auf dem die ACCEPT-Musiker zu sehen waren - zumindest wenn man von solchen Auflagen wie »Restless And Wild« mit dem Livephoto absieht?

  • daß man für »Russian Roulette« zwölf Stücke aufgenommen hatte und wir endlos Bock auf die beiden unveröffentlichten Nummern haben!?

  • daß »Russian Roulette« auf Platz 10 der Media Control-Charts einstieg?

  • daß die Promomaxis zu »Russian Roulette« sehr unterschiedlicher Natur waren?

  • und daß eine dieser schwarzen Scheibchen drei Songs enthielt, und zwar ›Monsterman‹ sowie ›Another Second To Be‹ auf der A- und ›Heaven Is Hell‹ auf der B-Seite?

  • und daß ein weiteres Promovinyl auf beiden Seiten ›It's Hard To Find A Way‹ trug?

  • daß bei ›Stand Tight‹ beim Refrain der Textpart "asume the position" abgedruckt ist, dieser auf der Platte nicht zu hören ist - und man allerhöchstens das unterschwellige Gebrummel an dieser Stelle entsprechend zuordnen könnte?

  • daß der ursprünglich geplante Albumtitel, "Wargames", letztendlich doch noch Verwendung fand, nämlich auf einem Doppel-Bootleg?

  • und daß diese Kopie am 23. März 1986 in der Ludwigshafener Eberthalle geraubte wurde, wenngleich man auf dem Plattenbackcover wesentlich bescheidener den Ursprung als "West Germany, Spring 1986" deklariert?

  • und daß man aber sehr protzig behauptete, der Produzent von »Wargames« sei Chris Andrews gewesen und ein gewisser Roy Black hätte ihm dabei assistiert?

  • und daß man auf dem Cover die Thematik "Russisches Roulette" ein wenig roher darstellte als auf dem offiziellen Cover, indem man den Betrachter auf einen Revolver blicken ließ, in dessen Trommel nur eine Patrone steckte?

  • und daß hier eine der wenigen Gelegenheiten war, bei denen das hakige ACCEPT-Logo zum Zug kam?

  • daß die Band dem Sampler »Hungry Years« (mit neuen Versionen alter ACCEPT-Songs) zustimmte, um von der alten Plattenfirma METRONOME die Rechte an den alten Songs zurückzubekommen, so daß man endlich eine "komplette" Liveplatte machen konnte?

  • und daß man auf »Kaizoku-Ban« deswegen nur Songs ab »Balls To The Wall« verwenden konnte?

  • und daß es ACCEPT dennoch nie gelungen ist, die ultimative Liveplatte zu machen, weil »Kaizoku-Ban« - wie erwähnt - nur ein kleines Livehäppchen mit sechs Songs war, »Staying A Live« nicht das erhoffte Round-up war, weil es aus Mitschnitten der damals vorletzten ("Metal Heart"-)Tour zusammengestellt wurde und sich »World-Wide Live« mittels der Ausblendungen zwischen den Songs selbst disqualifizierte?

  • daß »Hungry Years« einer der ersten Sampler ist, bei dem die neue digitale Technik angewendet wurde, um die Songs zu remixen?

  • daß im deutschen Original das Logo geprägt wurde und das Cover den Eindruck machte, als sei es aus purem Aluminium zusammengenietet worden?

  • und daß die Engländer beziehungsweise die Plattenfirma METAL MASTER auf solch optischen Schnickschnack verzichteten und die Cover völlig banal und ohne Besonderheiten druckten?

  • und daß sie sich dennoch gemeinsam mit dem Rest der Welt daran erfreuten, die Mär vom ›Son Of A Bitch‹ zu hören, statt wie zuvor bescheinigt zu bekommen, daß sie "born to be ripped" seien?

  • daß wir die »Eat The Heat«-Phase mehr oder minder auslassen, da man sie allenfalls unter "ACCEPT 2" archivieren kann?

  • daß ACCEPT bereits mit Ex-BABY TUCKOO-Sänger Rob Armitage im Studio waren, der dann aber die Band verlassen mußte, weil "der Knoten nicht platzte" und für ihn David Reece ins Line-up kam?

  • daß sogar Bilder mit Rob Armitage entstanden, bei denen sich die Band unter einem "Way Out"-Schild ablichten ließ und es sich erst später herausstellen sollte, daß dies nicht der "Way Out" werden sollte?

  • daß die Ära "ACCEPT Mark II" mit einer Handgreiflichkeit zwischen Sänger David Reece und Peter endete?

  • daß die erste U.D.O.-Scheibe »Animal House« komplett aus unveröffentlichten, teilweise noch unvollendeten ACCEPT-Nummern zusammengestellt wurde?

  • daß »Animal House« jedoch nicht das nächste ACCEPT-Vinyl geworden wäre, wenngleich eventuell einige der Songs aufgetaucht wären?

  • daß die Drums auf den ersten U.D.O.-Alben zwar extrem nach Stefan Kaufmann klangen, sie im Studio aber allen glasianischen Prophezeiungen zum Trotz nicht von dem Meister persönlich eingespielt wurden?

  • daß es nicht von ungefähr kam, daß Peter in Don Dokkens All-Star-Band mitwirkte und auf der einzigen Scheibe »Up From The Ashes« mitspielte, weil Peter Don bereits kennenlernte, als dieser Ende der Siebziger Jahre in Hamburg lebte?

  • und daß Peter auch auf der ersten DOKKEN-LP »Breaking The Chains« Baß spielte?

  • daß Peter ein Computerfreak ist und voller Hingabe an Adventures wie »Indiana Jones And The Fate Of Atlantis« rumtüftelt?

  • daß es die gigantischen Resonanzen auf die Livescheibe »Staying A Live« waren, die ACCEPT zur Reunion "nötigten"?

  • daß man der deutschen Version von »Staying A Life« zusätzlich zur History von Andreas Kraatz von MUSIK EXPRESS/SOUNDS, die innen im Klappcover abgedruckt war, ein Blatt mit der deutschsprachigen Version beilegte?

  • daß »Staying A Life« der erste ACCEPT-Release war, der im CD-Zeitalter stattfand und daher parallel auch als kleine Scheibe erschien?

  • daß die Engländer »Staying A Life« später nochmal neu auflegten?

  • und daß sie sich ihren Bockmist eigentlich hätten sparen können, weil sie alles schlechter machten?

  • und daß die Druckqualität miserabel war und man zudem das Logo, das im Original einen Silberschein hatte, einfach in weiß abdruckte?

  • und daß man die Rückseite nun nur noch mit den Songtiteln versah?

  • und daß man die Photos, die in Farbe die Rückseite der Urversion geziert hatten, nun in schwarz-weiß in die History im Klappcover integrierte?

  • und daß man vor allem die beiden Songs ›Neon Nights‹ und ›Burning‹ einfach über Bord kickte?

  • daß ACCEPT 1993 ihr Comeback mit der "Special-Event-Tour" feierten und dabei innerhalb von vier Wochen mit Hilfe von 22 Konzerten 17 Länder in allen Winkeln der Erde streiften?

  • daß ACCEPT auf besagter Comeback-Tour einen U.D.O.-Song, genauer ›Animal House‹, im Programm hatten?

  • daß die Restexemplare der zugehörigen "Accept No Shit"-Shirts der "Special-Event-Tour" 1995 auf der "Computer-Messe" in Köln an einem Stand eines Software-Vertriebes für fünf Märker verhökert wurden und selbst die Band keine Erklärung dafür hat, wie zur Hölle die Shirts dorthin gekommen sind?

  • daß das »Objection Overruled«-Cover in einer Nacht- und Nebelaktion entstand und von Wolf einen Tag vor dem Abgabetermin photographiert wurde, weil die bis dahin existenten Entwürfe schlicht grütze waren?

  • und daß man vor dem Comeback-Album »Objection Overruled« die Presse mal mit einem Schnuppertape mit den Songs ›I Don't Wanna Be Like You‹, ›Protectors Of Terror‹ sowie ›Just By My Own‹ heißmachen wollte?

  • daß die Plattenfirma für das Comeback mit »Objection Overruled« ein bißchen arg knausrig war und dem Rundling ruhig eine bedruckte Innenhülle hätte spendieren können?

  • daß sich das Cover von »Death Row« an einem realen Fall orientiert, der in den USA passiert war und die abgedruckten Daten mit denen der betroffenen Person identisch sind?

  • daß die Spielzeit von »Death Row« so lang ausfiel, daß es in Vinylform als Doppelscheibe veröffentlicht werden mußte?

  • und daß allerdings nur eine der Innenhüllen bedruckt war und die Texte enthielt, während die zweite Disk in einem unbedruckten, weißen Cover steckte?

  • daß Udo einige Jahre lang in Pulheim einen Plattenladen betrieb, über dessen Tür das "U.D.O."-Logo prangte, er seinen Hauptumsatz jedoch mit Chartstoff, Schlager und Klassik machte?

  • und daß der Laden während der Phase, als ACCEPT zum zweiten Mal aktiv waren, hauptsächlich von Udos Bruder Peter geführt wurde?

  • und daß Udo "U.D.O." endgültig schloß, als U.D.O. wiederbelebt wurde?

  • daß ACCEPT einige Jahre in Frankreich als Naziband verschrien waren, weil unsere Nachbarn Udos Kampfanzug und das "Heidi-Heido-Heida"-Intro von ›Fast As A Shark‹ in den falschen Hals bekommen hatten?

  • daß ACCEPT die erste Band waren, die ihre Bühnenshow bis ins Kleinste ausgearbeitet hatten, was ihnen seinerzeit das - vielleicht nicht hundertprozentig treffende - Etikett "Heavy Metal-Männerballett" eingetragen hatte?

  • daß bei ACCEPT zwar nicht permanent eitel Sonnenschein war, daß man sich aber auch nie zerstritten hatte?

  • daß es bei ACCEPT zwei Gruppierungen gab, wobei Wolf und Peter sich für einen etwas gefälligeren, massentauglicheren Stil aussprachen und Udo und Stefan dafür eintraten, dem traditionellen Metal treuzubleiben?

  • daß ACCEPT ihren Weg nach oben ohne "Skandal-Antrieb" packten, sondern stets auf ein positives Erscheinungsbild Wert legten?

  • und daß die Band dennoch nie "wie die Mönche" (Zitat Wolf) lebte?

  • daß Peter ein monogamer Bassist ist?

  • und daß er über all die Jahre seinem ursprünglichen Baß treublieb, den er beim Abschiedskonzert in Solingen spielte und der für ihn wie "seine Frau war"?

  • und daß er lediglich einen Ersatzbaß hatte "für alle Fälle" hatte?

  • daß Wolf immer die treibende Kraft war, die für Veränderungen bei ACCEPT eintrat, während Udo immer die alte Schiene beibehalten wollte?

  • daß Wolf passionierter Photograph ist und dank der atemberaubenden Landschaft in vielen Gegenden der USA seine Liebe zur Linse entdeckt hat?

  • daß Wolf seine »Classical«-Soloscheibe bereits Ende 1997 in Amerika und Japan veröffentlicht hat, wir hierzulande erst jetzt den offiziellen Release erleben dürfen?
  • ACCEPT-Bandphoto [1996]

  • daß er sich nach der ersten Auflösung von ACCEPT auf die Photographie konzentriert und seine Bilder in Galerien in Los Angeles ausgestellt und verkauft hatte?

  • daß er später auch fürs Musikbusiness photographiert hatte und dabei beispielsweise Plattencover oder die Bandphotos von ROUGH SILK gemacht hat?

  • daß es sich bei dem mysteriösen Deaffy um Managerin Gaby Hauke handelte, die seit einigen Jahren die Ehefrau von Wolf ist?

  • Stefan Glas

    Photo: Stefan Glas [Photo 2]

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