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Wenn vermeintliche Nebenprojekte mehr Zeit als das eigentliche Haupt­be­tä­ti­gungs­feld einnehmen, wird es wohl Zeit für terminliche Ver­än­derungen und ebensolche Änderung der persönlichen Prioritäten. Auch Olaf Thorsen, der zum Zeitpunkt der Gründung von VISION DIVINE noch Gitarrist bei LABYRINTH war, klinkte sich bei jener Band aus, um fortan seine eigenen Ideen und Interessen zu verfolgen.
Mittlerweile sind VISION DIVINE ja fast schon als Institution am italienischen Metal-Markt zu betrachten, was zunächst überhaupt nicht so ausgesehen hatte. Viel eher hatte man zu Beginn den Eindruck eines einmaligen Projektes, doch das ist mittlerweile sieben Jahre her. In dieser Zeit hat es die Band nicht nur geschafft, insgesamt vier Alben (»Vision Divine« (1999), »Send Me An Angel« (2002), »Stream Of Consciousness« (2004), sowie das aktuelle Werk »The Perfect Machine«) und eine DVD (»Stage Of Consciousness« beide im letzten Jahr) zu veröffentlichen, sondern auch ihren eigenen Stil zu kreieren. Die Reife der Band ist dem Ende des letzten Jahres veröffentlichten vierten Album deutlich anzuhören, kompakter klangen die Songs der Italiener nie zuvor.
Perfekt im wahrsten Sinne des Wortes war auch die Rückmeldung von Olaf auf meine Interviewanfrage, da er in rekordverdächtig kurzer Zeit mit den Antworten auf die an ihn übermittelten Fragen aus dem Kram gekommen ist:

Was hat die eigentlich dazu veranlaßt, VISION DIVINE zu starten? Damals, also 1998, schien es für LABYRINTH gar nicht schlecht zu laufen?

Das ist eine lange Geschichte, die aber recht schnell beantwortet werden kann. Ich wurde seinerzeit gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ein Soloalbum einzuspielen. Allerdings wollte ich von Anfang an klarstellen, daß ich keinerlei Interesse an diesen, in den 80er Jahren recht populären, Instrumentalscheiben hätte, die man Ende der 90er Jahre wohl wirklich nicht mehr brauchen konnte. Gitarrentechnisch ist bereits 15 Jahre zuvor alles gezeigt und aufgenommen worden, was irgendwie zu spielen war, weshalb ich mich von diesem Vorhaben schnell wieder verabschiedete. Meine Kompositionen hatte ich zwar in der Zwischenzeit fertig, allerdings hatte ich jeden Song mit Gesang komponiert, oder zumindest eine Idee, welcher Song wie zu singen wäre. Als ich Fabio Lione, den damaligen Sänger von LABYRINTH, fragte, ob er Interesse hätte, war er sofort begeistert und genau deshalb entschieden wir uns für den Namen VISION DIVINE. Der Name sollte zunächst nur für dieses eine "Soloalbum", das es ja gar nicht geworden ist, stehen. Die Idee hinter VISION DIVINE sollte nun geklärt sein. Eines muß allerdings sofort festgehalten werden. Seit dem Zeitpunkt, daß dieses "Baby" den Namen VISION DIVINE erhalten hat, war mir klar, daß es sich um kein Soloprojekt mehr handeln konnte, sondern ein Band daraus werden würde! Auch wenn es mancher auch heute noch nicht begriffen hat, VISION DIVINE waren nie wirklich ein Nebenprojekt, sondern immer einen Band, und das schon seit der eigentlichen Gründung. Auch wenn es durch das zu Beginn recht konfuse Line-up so gewirkt haben mag, es ist eine Band und genau deshalb bin ich noch immer damit am Start!

Verstanden. Wann hast Du festgestellt, daß VISION DIVINE wohl zu Deinem einzigen Betätigungsfeld werden sollte und Du Dich von deiner anderen Band verabschieden solltest?

Als ich bemerkt hatte, daß es bei LABYRINTH nicht mehr wirklich Spaß gemacht hatte, Musik zu machen! Zudem mußte ich auch feststellen, daß sich die anderen Mitglieder nicht mehr mit meinen Kompositionen identifizieren konnten. Es war also eine logische Folgerung, diese Band zu verlassen und fortan mit VISION DIVINE meine persönliche musikalische Intention zu verfolgen. Ich habe bis heute keinen Moment bereut, in dem ich mich mit Musik beschäftigt habe, und mein Gefühl hat mir noch immer gesagt, daß meine Entscheidungen die richtigen gewesen sind.

Deine Karriere ist bislang nicht nur erfolgreich verlaufen. Was waren denn die Höhepunkte deines bisherigen Schaffens und welche Momente hätte es besser nie geben sollen?

Jede Band hat ihre Glanzlichter, aber auch dunkle Momente stellen sich, wie in jedem Leben einmal ein. An Höhepunkten von VISION DIVINE muß ich zunächst einmal die Tatsache erwähnen, daß es die Band überhaupt gibt. Rund um das Debut war eine Euphorie zu spüren, die in der Tat sensationell war. Auch verkaufsmäßig war dieses Album ein Hammer! Die daran anschließende Südamerika-Tournee hat mich in meinen Schaffen und meiner Idee geradezu bestätigt, denn für die damals kurze Existenz ist nach dem Debut sehr viel weitergegangen. Der absolute Tiefpunkt bisher war die Phase zwischen dem zweiten Album »Send Me An Angel« und unserer dritten Veröffentlichung »Stream Of Consciousness«. Da wir auf der zweiten Scheibe stilistisch doch sehr verändert agierten, schienen viele Leute dieses Album nicht wirklich begriffen zu haben. Da innerhalb der Band immer wieder Probleme auftauchten, entschied ich mich das Line-up umzukrempeln. Da auch Fabio VISION DIVINE verlassen hatte, dachten wohl viele an das Ende. Auch wenn es nicht unbedingt einfach war, den Karren aus dem Schlamm wieder herauszubefördern, so muß ich schon sagen, daß eben diese Veränderungen der Band sehr gut getan haben. Ich hatte mich zurückgezogen, um in aller Ruhe das dritte Album fertigstellen zu können, und im Endeffekt stellte sich meine Taktik als perfekt heraus! Ein weiterer Höhepunkt für die Band ist mit Sicherheit der derzeitige Status, den VISION DIVINE innehaben. Trotz zahlreicher Gerüchte gibt es uns noch und die Reaktionen auf »The Perfect Machine« geben mir abermals recht.

VISION DIVINE-Headline

Nachdem wir den Hintergrund und die Entstehung der Band VISION DIVINE geklärt hätten, würde ich gerne ein wenig über die musikalischen Einflüsse auf die Band in Erfahrung bringen.

Da die Einflüsse auf die gesamte Band recht breit gefächert ins, kann ich hier wohl in erster Linie nur für mich sprechen. Zu den Bands, die ich persönlich sehr schätze, zählen FATES WARNING, Yngwie Malmsteen, JUDAS PRIEST, FORBIDDEN, ATHEIST, MORDRED, KREATOR, SEPULTURA, QUEEN und A-HA. Man merkt wohl, daß ich mich musikalisch keineswegs limitieren lassen möchte. Wenn ich jetzt noch sämtliche anderen Bandmitglieder ihre Favoriten aufzählen ließe, würde man wohl noch einige Überraschungen erleben. [lacht] Es muß nicht immer nur Metal sein. Vielleicht ist genau darin der kleine, aber feine Unterschied zu finden, weshalb sich VISION DIVINE wohl von den meisten anderen Bands unterscheiden. Obwohl unsere Musik zweifelsfrei Metal ist, hören wir nicht ausschließlich derlei Klänge. Abgesehen davon bin ich ein regelrechter Bücherwurm und lese so oft ich nur irgendwie die Zeit dazu finde. Mich interessieren vorwiegend Themen aus dem Bereich der Philosophie und der Geschichte. Dazu kommt meint absoluter Lieblingsautor Luigi Pirandello, der mich auch für die Texte ziemlich stark beeinflußt.

Gutes Stichwort. »The Perfect Machine« ist ein recht komplexes Konzeptalbum geworden. Worum konkret geht es darin?

Wie schon angedeutet, beziehe ich den größten Teil der Inspiration für meine Texte aus den zahlreichen Büchern, die ich regelrecht verschlinge. Ich hoffe, daß es mir auch vom lyrischen Aspekt her gelingt, daß sich VISION DIVINE von anderen Bands unterscheiden. Auf »The Perfect Machine« geht es um eine fiktionale Annahme, die aber in Zukunft tatsächlich Realität werden könnte. Konkret geht es um einen Wissenschafter, dem es gelingt, die DNS komplett zu erforschen und menschliche Zellen soweit zu manipulieren, daß sich diese selbst erneuern können und die Zellen im Stande sind, den Körper von sich aus gegen Krankheiten resistent machen. Dadurch wird aus einem menschlichen Individuum eine "perfekte Maschine". Im Prinzip ist diese unsterblich, hat aber auch eine ganz bestimmte Daseinsberechtigung. Da nun das "ewige Leben" recht nahe ist, braucht die Menschheit keine Götter mehr, die es anzubeten gilt. Die "perfekte Maschine" wird so gesehen selbst zu einer Gottheit. Dadurch ergeben sich verschiedene Anschauungspunkte von Religion. Auf der einen Seite würde es durch perfekte Menschen keinerlei Götter mehr bedürfen, allerdings mit dem bitteren Beigeschmack, daß sich jedes Individuum selbst für einen solchen hält.
Wer sich ganz detailliert diesem Sachverhalt widmen möchte, kann entweder im Booklet die Geschichte nachlesen, oder dies über unsere Webpage tun.

Und das Cover stellt dementsprechend eine solche "perfekte Maschine" dar, oder?

Im Prinzip schon, allerdings wurde auch der für VISION DIVINE typische Engel in das Bild integriert. Das Motiv stammt von einem Künstler namens Ricky Andreoni, der es unter meiner Aufsicht realisiert hat. Ich hatte ihm das Konzept vorgestellt und ebenso meine Ideen, wie ich das Cover haben wollte, und er hat die Sache dann vollendet.

Scheint als ob Du wesentlich mehr für VISION DIVIE machst, als bloß in dieser Band zu musizieren, obwohl das natürlich das wichtigste ist. Was ist bei VISION DIVINE zuerst existent? Eine Geschichte, die wohl auch für einen Hollywood-Schinken gut wäre, oder doch die Musik?

Am Anfang steht fast immer ein Gitarrenriff, von denen ich zahlreiche komponiert und geschrieben habe. Die meisten meiner Ideen halte ich irgendwo fest, um sie dann bei Bedarf weiterzubearbeiten. Danach versuche ich, eine, dem Riff entsprechende, Atmosphäre zu kreieren, um daraus einen stimmungsvollen Song zu schreiben. Die Texte kommen zumeist erst am Ende dazu.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß VISION DIVINE mit »The Perfect Machine« einen ordentlich Schritt auf der Erfolgsleiter emporsteigen, zumal die Zeichen auf Erfolg für Musik wie Eure im Moment gar nicht schlecht stehen.

Metal ist doch schon seit Jahren wieder auf dem Erfolgsweg. Zwar gibt es ja immer noch einige wenige Stimmen, die den Metal totreden wollen, aber wenn man sich die Unzahl an Bands und Festivals ansieht, kann unsere Szene so tot wohl gar nicht sein, oder? Allerdings muß man auch anmerken, daß die Musikindustrie offensichtlich zu explodieren droht, denn Monat für Monat erscheinen Alben ohne Ende und es fällt mir schwer zu glauben, daß sich noch Fans dafür finden lassen, die sich diesen Veröffentlichungsoverkill leisten können. Kleinere Labels haben zudem wohl auch noch mit dem Problem des Internets zu kämpfen. So tragisch es für Firmen auch sein mag, aber diese Tatsache scheint irgendwie fast die Konsequenz dieser Fülle an Veröffentlichungen zu sein. Die Fans können sich mit Sicherheit nicht mehr Alben kaufen als noch vor einigen Jahren und sind, sollten sie sich für weitere Bands interessieren, nahezu darauf angewiesen zu versuchen, diese aus dem Netz zu saugen. Aber eines steht für mich ganz klar fest: Metal wird niemals sterben, denn diese Musik besteht aus Gefühlen und einer Hingabe wie keine andere Form von Musik und genau deshalb wird es Heavy Metal immer geben!

Daran hätten wir auch nie im Leben zu zweifeln begonnen. Wie ist es für Euch bislang geschäftsmäßig gelaufen? Gemessen an den Pressereaktionen, die bisher eigentlich immer recht positiv ausgefallen sind, sollte es auch recht ansehnliche Verkaufszahlen gegeben haben. Oder seid Ihr eine von jenen Bands, die als "Presselieblinge" immerzu positive Kritiken einfahren konnten, allerdings kaum nennenswerte Verkäufe zu verbuchen haben?

Natürlich kann man bei VISION DIVINE nicht von Verkaufszahlen wie bei einer Pop-Band sprechen, aber die Gefahr als reine "Presselieblinge" gehandelt zu werden, hat es bisher auch noch nicht gegeben. Ich gehöre generell nicht zu jener Art von Musiker, denen Zahlen wichtig sind. Mir geht es in erster Linie um die Musik als solche und von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet bin ich mit unserer bisherigen Karriere sehr zufrieden. Damals bei LABYRINTH war das noch anders, wir wurden als das nächste "große Ding" gehandelt und auch unser damaliges Label hat eine Menge Geld in diese Band investiert. Im Endeffekt hat aber genau jene Tatsache, knapp vor dem großen Durchbruch zu stehen, die Band, wie sie damals war, zum zerbröckeln gebracht, da die Uneinigkeit, in welche Richtung wir gehen sollten, stärker war als die Songs an sich. Dadurch waren LABYRINTH innerhalb von zwei Jahren ebenso schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, wie wir damals emporgestiegen sind. Mir persönlich bedeutet es wesentlich mehr, Musik zu komponieren, mit der ich es schaffe, meine Emotionen transportieren zu können. Es würde mir wohl nicht gelingen, im Auftrag eines Labels ein Album genau nach ihren Vorstellungen zu schreiben, nur um den großen Hit abliefern zu können. Bei VISION DIVINE kann ich nach meinen Vorstellungen vorgehen und komme auch ganz gut damit zurecht, nicht zu den Megasellern gezählt zu werden. Dafür bin ich auf jeden einzelnen Song, den ich geschrieben habe, sehr stolz, da er einen Teil meiner Gefühle ausdrückt.

VISION DIVINE-Bandphoto

Die Musik von VISION DIVINE hat sich im Laufe der Jahre aber doch einigermaßen verändert. Während Ihr zu Anfangszeiten noch deutlich heftiger zur Sache gegangen seid, kommen nun immer mehr progressive Elemente zum Vorschein. Ein Teil des Entwicklungsprozesses?

Seit dem zweiten Album hat diese Band eine Art Eigendynamik entwickelt, wodurch es nicht mehr vorhersehbar ist, wie und in welche Richtung neue Kompositionen tendieren werden. Allerdings sah ich uns nie als Power Metal-Band und ich würde uns auch nicht in die Progressive Metal-Schublade einordnen. VISION DIVINE stehen schlicht und ergreifend für Metal, nicht mehr und nicht weniger. Unsere Songs klingen zwar desöfteren nach der einen oder anderen Kategorie, aber bei welcher Band kann man denn so etwas nicht feststellen? Was die progressiven Anklänge betrifft, gebe ich aber gerne zu, daß FATES WARNING mit zu meinen absoluten Favoriten zählen und ich mir ihre Alben immer wieder gerne anhöre. Wenn dabei etwas abfärbt, habe ich kein Problem damit. Mit progressiven Bands wie DREAM THEATER und Konsorten haben wir aber nicht viel gemeinsam.

Und wo lassen sich die meisten Fans für Eure Klänge ausmachen? Da Ihr nicht unbedingt typisch europäisch oder italienisch klingt, dürfte wohl die Fanbase auch geographisch nicht zu sehr eingeschränkt sein.

Es läuft zwar sehr gut für uns in Europa, aber auch Japan ist sehr an VISION DIVINE interessiert und in Südamerika waren wir die erste italienische Band überhaupt, die zu einer flächendeckenden Tournee eingeladen worden ist. So gesehen ist fast die halbe Welt unser Gebiet. [lacht]

Gerade in Eurer Heimat scheint es aber eine sehr florierende Szene zu geben. Seht Ihr Euch überhaupt als Teil der italienischen Metal-Szene? Zumindest sollte es zu Beginn so gewesen sein, denn Eure Geschichte zeigt uns, daß nicht nur du, sondern auch andere Musiker von VISION DIVINE in unzähligen anderen Bands aktiv gewesen waren.

Da scheint ihr bei euch nicht richtig informiert zu sein. In Italien regiert Mißgunst und Neid die sogenannte Metal-Szene! Ich habe keine Ahnung weshalb, aber es ist in der Tat so. Es herrscht zum Teil gar unlauterer Wettbewerb, um es sportlich auszudrücken. Manchmal fühle ich mich wie ein Einzelkämpfer, aber zum Glück gibt es doch einige Bands, zu deren Mitgliedern ich in der Zwischenzeit Freundschaften schließen konnte. Zu allererst muß ich DOMINIE nennen, deren Mitglieder für mich fast schon wie Brüder sind, aber auch mit WHITE SKULL, CENTVRION und NOVEMBRE fühle ich mich freundschaftlich verbunden und das weit über die Musik hinaus.

Aber zumindest was das Geschäft betrifft, scheint Ihr doch einen geeigneten Partner in Italien gefunden zu haben. Schließlich seid Ihr nicht erst seit gestern bei SCARLET unter Vertrag.

Da Italien trotz allem ein sehr wichtiger Markt für VISION DIVINE ist, wollten wir auch bei einem italienischen Label unter Vertrag sein. Dadurch ergibt sich ein recht guter Draht zu italienischen Presse hinsichtlich Besprechungen und Interviews. SCARLET war das beste Label, das uns einen Vertrag anzubieten hatte. Diese Jungs haben schon für zahlreiche andere Formationen ihr Geschick und Können bewiesen, weshalb wir auch nicht lange überlegen mußten. Um ehrlich zu sein, waren die Herrschaften so sehr an uns interessiert, daß es fast schon in Streß ausgeartet ist, um überhaupt zu überlegen, ob es denn die richtige Wahl wäre. [lacht] Aber genau dadurch waren SCARLET schon von Anfang an das Optimum für uns. Bis vor einigen Jahren lief die Promotion zwar fast ausschließlich in Italien, doch in letzter Zeit haben die Jungs auch eine Menge Erfahrung dazu gewonnen, die für uns alle sehr nützlich ist. SCARLET haben sehr viel zum Erfolg von VISION DIVINIE beigetragen. Abgesehen davon ist es besser für eine Band, bei einem relativ kleinen Label als eine der Top-Bands gehandelt zu werden, als bei einem großen unter der Unzahl der Namenlosen gereiht zu werden.

Um dieser Gefahr erst gar nicht ausgesetzt zu sein, bedarf es aber nicht nur eines aktiven Labels, sondern auch einer Band, die bereit ist, richtig Gas zu geben. Ich nehme einmal an, VISION DIVINE werden schon bald wieder mit Neuigkeiten aufwarten können.

Mit Sicherheit! Zunächst werden wir unsere Prioritäten auf Konzerte ausrichten. Wir hoffen, in möglichst vielen Ländern spielen zu können. Mit Sicherheit werden wird demnächst unser Live-Debut in den USA geben können. Wir wurden nämlich für die US-Ausgabe des "ProgPower"-Festivals gebucht. Danach könnte es abermals nach Südamerika gehen, von wo wir schon wieder Angebote vorliegen haben, die eben sondiert werden. Da wir sehr viele Angebote für Tourneen haben, gehe ich einmal davon aus, daß »The Perfect Machine« gut angenommen wird. Es wäre ein Traum einfach überall zu spielen, wo man uns sehen will.

Bei einem hochklassigen Album wie jenem ist es eigentlich kein allzu großes Wunder, daß VISION DIVINE zu einem gefragten Act werden!

http://www.visiondivine.com/

lithmusic@visiondivine.com

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Walter Scheurer

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